Krabatmühle

Bis zum 17.01.2020 gönnen sich die Mitarbeiter der Krabatmühle offiziell eine kleine Auszeit, doch hinter den Kulissen geschieht trotzdem einiges!

Wir unternahmen am Sonntag einen kleinen Spaziergang.

Bei frischer sauberer Luft etwas auftanken!

An verschiedenen Stationen gibt es diese Tafeln mit informativen und erklärenden Texten.

Man hat nicht oft die Gelegenheit, das Gelände menschenleer vorzufinden und solche Bilder zu machen.

Diesem Platz galt mein besonderes Interesse.

Im Gegenlicht der sehr flach stehenden Sonne ist es nur schwer zu erkennen.

Mit meiner speziellen „Handblende“, ist das Gelände schon etwas deutlicher wahrzu-nehmen.

Hier nun wird es in den nächsten Monaten entstehen – das neue Backhaus an der Krabatmühle. In den letzten Wochen waren die Mitarbeiter und Helfer sehr fleißig und haben Baufreiheit geschaffen.

Mit genausoviel Fleiß wurden schon einige Ziegelsteine geputzt und für die Wiederver-wendung vorbereitet. Schließlich soll sich das neue Backhaus in das Ambiente des Gesamtvorhabens harmonisch einfügen.

Auch wenn das Crowdfoundingziel kurz vor Schluss des veranschlagten Aktionszeitraumes bereits erreicht wurde, braucht man für die Vollendung des Projektes noch manchen Groschen. Wer das Bauvorhaben also noch unterstützen möchte, kann das sehr gern hier tun:

https://www.krabat-muehle.de/de/der-verein/spenden-spendenkonto.html

Mit dem Stichwort „Backhaus“ sichert ihr die Verwendung für das neue Projekt!

Herzlichen Dank und eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

 

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Unterstützung des Projektes „Backhaus an der Krabatmühle Schwarzkollm“

Hallo und guten Tag liebe Blogfreunde, ich wünsche allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

Mit der nachfolgend beschriebenen Aktion werde ich das Projekt untersützen:

„Liebe Brotfreunde,
in diesem Jahr soll an der Krabatmühle ein Backhaus mit traditionellem Steinofen gebaut werden.
Ich habe mich entschieden, das Projekt mit einer Backaktion zu unterstützen und benötige ihre/eure Hilfe.
Vorgesehen ist am 25.01.2020 insgesamt 20 Brote zu backen und diese zu einem Mindestpreis zu je 10,-€ abzugeben. Ich werde bei der Aktion von meinem Backfreund Ingo unterstützt. Die Kosten für die Herstellung (Mehl, Heizmaterial etc.) trage ich, damit der gesamte Erlös direkt an das Projekt der Krabatmühle geht! Ich würde mich freuen, wenn ihr die Aktion unterstützt! Noch 18 Brote stehen zur Verfügung. Ich bitte um Mitteilung bis zum 15.01.2020, wer das Projekt auf diese Weise ebenfalls unterstützen möchte.“

Für viele meiner Blogbesucher ist allein aufgrund der Entfernung die Beteiligung an einer solchen Aktion leider nicht möglich. Wer das Projekt jedoch trotzdem unterstützen möchte, kann sich ja an dieser Aktion beteiligen:

https://www.krabat-muehle.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-meldungen/artikel-spendenaufruf-brotbackhaus.html

Bis demnächst herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

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Zeißighof

Vor einigen Jahren, nämlich am 22. September 2012 habe ich bereits einmal über die Aktivitäten auf dem Zeißighof im Hoyerswerdaer Ortsteil Groß Zeißig berichtet. Seitdem haben die Vereinsmitglieder schon wieder ettliche Veranstaltungen organisiert, die auch  regelmäßig viele Besucher anziehen.

Gestern nun, stand wieder der alljährliche Weihnachtsmarkt auf dem Plan. Fleißig wurden das Gelände geschmückt und verschiedene Stände aufgebaut.

Mit sehr viel Fleiß wurde aufgebaut und die mit viel Liebe gebastelten und zusammengetragenen Artikel wurden drapiert. Nicht nur im Hof und Umfeld des Vierseithofes wurde vorbereitet, auch in der Backstube herrschte seit geraumer Zeit reges Treiben.

Die erste Charge der Quarkstollen war bereits fertig und die gleiche Menge sollte nun noch einmal gebacken werden.

Wenn alle Zutaten in der Wanne sind, muss der schwere Teig fleißig geknetet werden.

Nico Thäle, der bereits seit vielen Jahren den Verein als Ehrenmitglied und gelernter Bäcker unterstützt, wird bei seiner Arbeit von Vereinsmitglied Wolfgang Finger, der unter anderem auch für das Heizen des Ofen zuständig ist, bei der Arbeit begleitet.

Der Ofen wurde um 1900 gebaut und erfüllt heute noch seinen Zweck zur Zufriedenheit. Mit den Eigenheiten beim Beheizen wird man mit der Zeit vertraut und ein gutes Backergebnis ist für den Kenner absehbar gesichert!

Durch den ersten Backdurchgang hat der Ofen Hitze verloren und damit auch das weitere Gebäck gelingt, muss der Ofen nochmal geheizt werden.

Es wurden dann in der Folge noch Zuckerkuchen und Brot gebacken.

Der Duft nach karamelisiertem Zucker ist einfach betörend und lecker ist das Gebäck sowieso.

Für das Brot des Zeißighofes hat Nico bereits vor Jahren ein eigenes Rezept entwickelt und nur mit der Banderole ist es das echte Zeißighofbrot!

Und wenn man von diesem leckeren Roggenmischbrot noch eins abbekommen möchte, muss man sich beizeiten an den Verkaufsstand begeben. In einem Backgang passen „nur“ 35 Laibe in den Ofen. Das das Backen für Nico eine Freude und Bereicherung ist, kann man aus seinen Schilderungen und auch auf diesem Bild ganz deutlich nachvollziehen.

Ich wünsche eine friedliche und entspannte Adventszeit und verbleibe mit den besten Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

PS.: Übrigens, wer noch mehr über den Zeißighof und das dortige Vereinsleben wissen möchte, kann sich den Termin aus dem untenstehenden Hinweis merken:

 

 

 

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Besuch vom Redakteur

Vor wenigen Tagen besuchte mich der Lokalredakteur der Lausitzer Rundschau, Herr Sascha Klein. Er begleitete meinen Backtag und war beeindruckt von der Mühe, die es macht ein leckeres Brot im Steinofen zu backen.

Gestern erschien dann dieser schöne Artikel. Unter der nachfolgenden Adresse ist er in Gänze nachlesbar:

https://www.lr-online.de/lausitz/hoyerswerda/ofen-im-garten-hobby-baecker-aus-hoyerswerda-ist-dem-perfekten-brot-auf-der-spur-40765262.html

Herzlichen Dank für diesen schönen Bericht.

Mit besten Grüßen und Wünschen Micha – Der Brotbaecker

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Während…

…hier im Blog in den letzten Wochen gespenstische Stille herrschte, war das im wahren Leben ganz anders. Mehrere Backtage, Unternehmungen, Kulturevents und die Pflege des Grundstücks haben dafür gesorgt, dass in meinem Alltag Langeweile ein Fremdwort blieb. Nun habe ich mich aber endlich aufgerafft, um wenigstens über meine Stollenbäckerei zu berichten.

Anfang November hatten wir uns mit unseren Freunden zu einem Backtag vereinbart, bei dem der Stollen nach Dresdener Art gebacken werden sollte. Den letzten Stollen hatte ich vor einigen Jahren gebacken und da in der Familie das Interesse an diesem Gebäck nur moderat ausgeprägt war, haben wir uns damals entschlossen, die aufwendige Arbeit zu lassen und uns auf dem Dresdener Weihnachtsmarkt mit diesem Gebäck einzudecken.

Nun also eine Neuauflage der Stollenbäckerei beim Brotbaecker. Damit am Stollenbacktag niemand Hunger leiden muss, habe ich am Tag zuvor Brot gebacken.

Mehl und Schrot für den Sauerteig:

Mit Folie abgedeckt, geht der Sauer in die Backröhre des Küchenofens. Dort lasse ich über Nacht die Beleuchtung an. Das sichert eine optimale Temperatur, damit der Sauer gut gehen kann.

Sonnenblumenkerne geben dem Brot nicht nur etwas Körniges zum Beißen, sondern auch ein leckeres Aroma.

Leicht angeröstet, hier muss man ständig rühren und aufpassen, dass nix anbrennt, werden die Sonnenblumenkerne und Leinsamen mit kochendem Wasser gebrüht und beide weichen dann über Nacht ein.

Wie immer ist für einen flüssigen Ablauf eines Backtages gute Vorbereitung schon mal die halbe Miete.

Gärtücher ersparen mir das Bemehlen der Gärkörbe und die anschließend notwendige Säuberung derselben.

Nachdem die Teiglinge gut gegangen waren, wurde eingeschossen.

Ordentlicher Schwaden sorgt dafür, dass die Teiglinge im Ofen nochmal gut aufgehen können. Nach 10 Minuten wird er abgelassen. Das Brot kann fertigbacken, damit es nicht nur gut riecht, sondern auch lecker schmeckt.

Die erste Kostprobe ist bestanden.

Ein Brotlaib neue Power gibt,

gebacken wird er welten weit,

mit Sauerteig total beliebt,

zum Reifen braucht er Zeit.

Ein gutes Brot

geformt mal eckig und mal rund, so knusprig braun – es duftet lecker,

es ist gesund auf jeden Fall, kauf immer nur beim Handwerksbäcker!

(P.B.)

Für den Kaffee mit unseren Gästen und zur Ausnutzung der Restwärme wurde von meiner Frau noch ein leckerer Pflaumenkuchen vorbereitet.

Im Spätsommer eingefrostet sorgten die Früchte nun für ein unbeschreiblich leckeres Gebäck.

Zusätzlich hatte meine Frau noch einen Quarkkuchen gemacht.

Am nächsten Tag kamen unsere Freunde zum Stollenbacktag.

Ich stand schon ordentlich unter Spannung, ob denn alles reibungslos klappen würde. Schließlich war mein letzter Stollenbacktag schon ein paar Jahre her.

Den Rosinen wird es sicher egal gewesen sein, sie wurden schon am Vortag mit Rum besoffen gemacht 😉

Nachdem die bitteren Mandeln geschält waren, wurden sie anschließend gehäckselt.

Wie beim Brotbacken habe ich für die Stollenbäckerei die Zutaten auch am Vortag abgewogen und bereit gestellt.

Der Vorteig ist geknetet und darf jetzt eine gute halbe Stunde gehen.

Zu den vorbereiteten Zutaten wurde noch frischer Zitronenabrieb hinzugefügt und dann der Stollenteig geknetet.

Zum Schluss, nachdem der Teig  bereits ordentlich gemengt worden war, kamen die Rosinen noch hinzu und wurden kurz mit langsamer Knetstufe untergemischt. Würde man sie eher zum Teig hinzufügen, bestünde die Gefahr, dass sie zerdrückt und den gesamten Teig verfärben würden.

Und dann war es passiert, bei der Teigberechnung ist mir ein Fehler unterlaufen, denn ich hatte zu viel Milch verwendet. Dadurch war der Vorteig sehr weich und ich musste dann zum Gesamtteig noch Mehl hinzufügen, damit er halbwegs fest wurde.

Ungebacken sahen die Teile noch recht ansehnlich aus, was sich allerdings bereits nach wenigen Minuten im Ofen änderte.

Die Stollen liefen deutlich zu stark auseinander. Am Ende noch akzeptabel, aber von einer optimalen Form ein ganz schön großes Stück entfernt 😦 . Meine Freunde nahmen das glücklicherweise nicht ganz so übel und meinten, wichtig sei, dass es schmecken wird. Nun hoffe ich, dass aufgrund der leckeren Zutaten wenigstens das klappt – ich war ganz schön sauer auf mich selbst.

Als unsere Freunde am Folgetag zum Frühstück kamen, war meine schlechte Laune schon etwas verflogen 😉

Deutlich besser lief der zweite Stollenbacktag am letzten Sonntag. Nicht nur, dass mich hier Ingo wieder mal mit seinem beruflichen Wissen und Können unterstützte, nein auch ich hatte ja den Fehler herausgefunden und war deshalb diesmal zuversichtlicher.

Ich glaube, der Unterschied ist deutlich sichtbar. Und obwohl ein so langer Backtag sehr  anstrengend ist,  war ich am Ende des Tages wesentlich zufriedener. Ich hoffe, dass auch meine „Kunden“ das so sehen.

Die Stollen müssen bei meinen Kindern jetzt nur noch unbeschadet ankommen, mindestens 14 Tage reifen und dann kann nochmal gebuttert, Puderzucker gestreut und portionsweise verputzt werden.

Guten Appetit!

Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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