Erntedankfest – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Es war etwas anders als in den Jahren zuvor, schließlich mussten einige Vorgaben im Zusammenhang mit der Pandemievorsorge berücksichtigt werden. Die Auflagen des Gesundheitsamtes erforderten dieses Mal von den Mitarbeitern und Helfern an der Krabatmühle ganz besonderes Engagement. Glücklicherweise waren die Umstände aber ingesamt so, dass das Ernetedankfest überhaupt stattfinden durfte/konnte.

Waren und Erzeugnisse, vorrangig aus der Region, boten die anwesenden Händler an beiden Tagen zum Kauf an.

Zur kulturellen Umrahmung des Festes trugen verschiedene Künstler bei, so wie hier die Lausitzer Blasmusikaten Welzow.

Während die Kapelle die Gäste im Mühlenhof mit beschwingter Blasmusik unterhielt, bereiteten sich die Sängerinnen und Sänger des Chores Seidewinkel auf dem Gelände hinter dem Backhaus auf ihren Auftritt vor und probten nochmal die Einsätze.

Mittlerweile eine Institution an der Karabatmühle – der Schwarze Müller – Dieter Klimek – moderierte an beiden Tagen und versorgte die Besucher mit Informationen zu den Künstlern, zur Mühle und zum Projekt Brotbackhaus.

In der Lausitz sind nicht nur die Ortsschilder zweisprachig auch unter den sorbisch-stämmigen Bewohnern der Lausitz wird noch sehr oft im täglichen Miteinander sorbisch gesprochen. Damit diese slawische Sprache auch bei Kulturveranstaltungen gepflegt wird und die sorbischsprechenden Besucher an der Krabatmühle in ihrer Muttersprache mit Informationen versorgt werden, wird die Moderation übersetzt. Frau Gloria Sauer übertrug Dieter Klimeks Moderation und sonstige Wortbeiträge für das Publikum ins Sorbische.

Während sich die Gäste an der Krabatmühle gut unterhalten ließen, wurde an anderer Stelle für die Besucher der Mühle fleißig gearbeitet.

Zur Unterstützung des Projektes Brotbackhaus, buk mein Freund Ingo in drei Back-gängen in seinem Steinofen insgesamt 45 Brote.

Nur noch wenige Minuten, dann hat der Ofen seine Temperatur erreicht, wird ausge-räumt und fürs Backen vorbereitet.

Ich bin immer wieder davon begeistert, mit welcher Schnelligkeit Ingo die Teiglinge geformt und in den Gärkörben platziert hat.

Nach einer geraumen Gehzeit im Gärkorb werden die Teiglinge eingeschossen.

Das sieht doch gut aus, nur noch das Mehl vom Boden abbürsten und dann kann es zum Verkauf gehen.

Die Händler haben bereits ihre Stände aufgebaut, es wird Zeit, dass das Brot von uns geliefert wird.

Tobias Zschieschick ist nicht nur Chef im Ring, er packt auch immer wieder, wo es not-wendig ist, kräftig zu.

Der Schwarze Müller hat sich in seinem einnehmenden Wesen natürlich gleich einen Laib gesichert. Während der späteren Moderation muss er ja schließlich wissen, was angepriesen werden soll 😉

Es hat nicht lange gedauert und alle 45 Brote waren verkauft. Das von der Mühle Bresan gesponserte Mehl und die von Ingo Giertz daraus gebackenen Brote brachten einen Erlös von 220,- € zugunsten des Backhauses an der Krabatmühle. Dafür gebührt beiden ein herzliches Dankeschön!

Bis demnächst verbleibe ich mit herzlichen Grüßen asl Micha – Der Brotbaecker

Veröffentlicht unter Heimatkunde, Was dem Brotbaecker noch gefällt... | Verschlagwortet mit , , , , , | 4 Kommentare

Das Richtfest… – Brotbackhaus an der Krabatmühle

…hätte ich sehr gern selbst begleitet, aber es gibt Bakterien, die das verhinderten und mich ins Bett schickten. Tobias Zschieschick stellte mir freundlicherweise Bilder vom Ereignis, bei dem er eine schlagende Rolle inne hatte,  zur Verfügung.

Nachdem er den letzten Nagel versenkt hatte, sprach der Zimmermann den Richtspruch, trank ein Gläschen auf den bis dahin gelungenen Bau und warf das Glas, damit die Scherben dem Bau Glück bringen.

Eine große Freude für alle Anwesenden war es, dass Frau Gertrud Winzer – die „Mutter“ der Krabatmühle und langjährige Vorsitzende des Vereins „Krabatmühle Schwarzkollm“ – bei diesem Akt anwesend sein konnte.

Und damit es mit dem Bau auch weiterhin zügig weiter gehen kann, übergab der Stiftungsvorstand der Lausitzer Seenland Stiftung, Herr Thomas Delling, einen Scheck über 18.000,- € .

In den Tagen kurz vor dem Richtfest wurde die Dachkonstruktion auch im Bereich des späteren Ofens fertig gestellt.

Da dieser Teil des Daches später von außen einsehbar sein wird, hat man die Schalung abgeflammt.

In den nächsten Tagen geht es mit dem aktiven Baugeschehen weiter.

Hier werden noch in dieser Woche die Stützen für den Dachüberstand, der momentan von der Rüstung gehalten wird, montiert – betoniert sind die Fundamente bereits.

Ich wünsche eine schöne Woche und verbleibe mit herzlichen Grüßen als

Micha – Der Brotbaecker

 

 

Veröffentlicht unter Übrigens, Heimatkunde | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

„Gut Ding… – Brotbackhaus an der Krabatmühle

… will Weile haben!“ heißt es landläufig, wenn es etwas länger dauert. Die Verantwort-lichen beim Bau des Backhauses an der Krabatmühle wollen ganz bestimmt ein „gut Ding“ haben, aber mit der Beschaffung der Deckenbalken hätte es  nach ihrem Geschmack  auch schneller gehen können.

Aber es war gar nicht so leicht, alte Balken, deren Zustand und Preis akzeptabel waren und die mindestens 7 m lang sind, aufzutreiben.

Mit viel Mühe war es dann vor ca. vier Wochen endlich soweit und die Balken lagen am Materiallagerplatz.

Der verantwortliche Zimmermann,  der bauleitende Ingenieur und Tobias Zschieschick besprachen den weiteren Bauablauf.

Insbesondere vorbereitende Leistungen werden durch die Mitarbeiter der Krabatmühle zur Senkung der Kosten selbst erbracht.

Die Balken wurden von den Mühlenmitarbeitern gesäubert und mit Leinölfirnis behan-delt.

Und dann ging es endlich mit dem Bau am Backhaus weiter.

Der Kran war früh zeitig aufgebaut und zügig konnten  die Deckenbalken aufgelegt werden.

Der vorgefertigte Dachstuhl kam säuberlich auf dem Anhänger gestapelt  an der Baustelle an.

Die Deckenbalken wurden auf die entsprechende Länge gebracht und anschließend erfolgte die Montage des Dachstuhls.

Bei der Montage der Sparren ist teilweise akrobatisches Können von Vorteil 😉

Durch konstruktive Formgestaltung und diese Schrauben müssen die Sparren den not-wendigen Halt bekommen.

Exakte maßgenaue Arbeit am Ende des Tages und hoffentlich zufriedene Zimmerleute.

Am nächsten Tag ging es dann zügig weiter und die Schalung mit Pappeeindeckung konnte  auf dem Hauptteil des Backhauses angebracht werden.

Bei meinem nächsten Besuch – ein paar Tage später – waren bereits die beiden Schornsteine gesetzt.

Und für die Deckenverkleidung wurde auch schon fleißig vorgearbeitet.

Nach dem Abflammen werden die Bretter mit Firnis behandelt.

Bin gespannt, wie es weiter geht. Bis demnächst verbleibe ich mit herzlichen Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

Veröffentlicht unter Heimatkunde, Ofenbau, Was dem Brotbaecker noch gefällt... | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Aktueller Bautenstand und erforderliche Unterstützung – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Am Rohbau des Backhauses hat sich wieder etwas getan.

Die Bautafel zeigt nun allen Besuchern, was sich hinter dem Bauzaun in nächster Zeit noch alles verändern wird.

Die beiden Schornsteine wurden geliefert und warten darauf, verbaut zu werden.

Die Steinsäge hat zunächst ihre Arbeit getan und wurde beräumt, auf dieser Fläche wird später der Backofen gebaut.

Der Ringanker ist gegossen und man kann den Grundriss des Backhauses bereits deutlich erkennen.

Unanbhängig vom Baugeschehen gab es in den letzten Tagen noch andere Aktivitäten an der Mühle. Am Wochenende vom 20.06.2020 war großer Trödelmarkt und nun sind seit dem 02.07.2020 die Filmnächte in vollem Gange.

Das Programm ist vielseitig und ansprechend. Um die Auflagen zu den Abstandsregeln bei der Pandemievorsorge einzuhalten, wurden die Stühle entsprechend gestellt.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Backhauses gilt es momentan als aktuelles Problem, noch einige Balken zu finden, die für die Decke gesucht werden.

Wer helfen kann, meldet sich bitte entwender bei mir oder direkt bei der Krabatmühle .

Ein schönes Wochenede wünscht Micha – Der Brotbaecker

Veröffentlicht unter Heimatkunde, Was dem Brotbaecker noch gefällt... | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Rohbau nimmt Formen an – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Die Bodenplatte hatte einige Tage Zeit zum Aushärten. Am Montag ging es dann auf der Baustelle mit dem Rohbau weiter. Bereits am frühen Morgen wurden Ziegel und Mörtel geliefert.

Da ich mich an diesem Tag einer Schulter-OP unterziehen musste, wurden die Momente von Tobias Zschieschick fotografisch eingefangen.

Am Dienstag musste meine Frau, auf dem Nachhauseweg nach dem Arztbesuch in DD, einen Abstecher zur „Baustellenkontrolle“ fahren.

Die Männer waren schon wieder sehr fleißig und es ging mit dem Rohbau hurtig voran.

Die ersten Umrisse des zukünftigen Backhauses sind in diesem Stadium bereits gut zu erkennen.

Just waren die ersten Ecken hochgezogen und die späteren Eingänge sind auch schon erkennbar.

An der Stelle, wo derzeit noch die Steinschneidemaschine steht, wird später der Backofen gebaut.

Bei meinem heutigen Besuch war der Umriss des Gesamtgebäudes schon deutlich besser erkennbar.

Die Materialien für die beiden Schornsteine wurden auch schon zur Baustelle geliefert und können in den nächsten Tagen verbaut werden.

Es ist mir eine große Freude, den täglichen Baufortschritt zu beobachten und in den ver-schiedenen Stadien zu dokumetieren.

Bis zum nächsten Bericht wünsche ich eine gute Zeit und grüße recht herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

 

Veröffentlicht unter Übrigens, Heimatkunde, Ofenbau | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen