Frisches Brot

Nach langer Zeit habe ich meinen Backofen endlich wieder einmal angeheizt und gebacken.

Nach gut drei Stunden war das Holz abgebrannt, der Ofen heiß genug und ich konnte ausräumen.

Bereits am Vortag wurden der Sauerteig angesetzt, das Brüh- und Kochstück bereitet sowie die weiteren Zutaten abgewogen.

Kurz bevor der Ofen ausgeräumt wurde, habe ich den Teig gemischt und …

… er hatte Zeit (abgedeckt im Kessel) das erste Mal zu gehen. Anschließend wurde er aufgearbeitet und in die Backformen gebracht.

In den Formen erreichte der Teig nach gut 60 Minuten dann die notwendige Gare, um abgebacken zu werden.

Nach weiteren etwa 50 Minuten Backzeit war das Brot fertig.

Mit frischen Zutaten vom Fleischer des Vertrauens gab das ein oberleckeres Abendbrot.

Im Anschluss wurde noch ein leckerer Mohnstriezel gebacken. Ein schöner zufrieden-stellender Backtag!

Auch an der Krabatmühle waren die Handwerker wieder fleißig.

Carsten arbeitet an der Vervollkommnung der Konstruktion um den Ofen herum,…

…und der Fliesenleger hat auch schon ein gutes Stück des Bodenbelages aufgebracht.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen bis demnächst als euer Micha – Der Brotbaecker

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Auf dem Weg zum fertigen Backhaus…

…sind schon noch einige Arbeiten zu erledigen, aber es geht voran und das sieht man ganz deutlich.

Olaf Giertz war feißig und hat den Ofen fertiggestellt, herzlichen Dank für die tolle Arbeit! Nun können die Mauerer die Verkleidung des Bauwerkes mit dem Ziegelmauerwerk vollenden…

…und im Inneren kann der Ausbau weiter vorangetrieben werden. Rechts vom Ofen entsteht der Gärschrank.

Bevor im Ofen gebacken werden kann, muss er allmählich, in kleinen Schritten trocken geheizt werden. Tobias Zschieschick entzündet hier das erste „Feuerchen“…

…und freut sich sichtlich darüber, dass der Ofen ordentlich zieht!

Im Außenbereich wurde begonnen, die Abstützung des Dachüberhangs zu vervollkommnen. Dazu muss der Stein zunächst auf der Auflagefläche bearbeitet werden.

Mit vereinten Kräften kommt er dann unter die Stütze.

Und all die Aktivitäten stehen dann manchmal auch unter „fachkundiger Beobachtung!“ 😉

Beim Innenausbau wurde der Deckputz aufgetragen und weiter gefliest.

Geliefert wurden auch schon die Tür für den Gärschrank und das „Dach“ vom Rauchabzug über der Ofentüre.

Während am Backhaus fließig gearbeitet wird, können Besucher auch einfach nur die Idylle des Krabatmühlenensembles genießen. Dank der niedrigen Inzidenzen auch mit den leckeren Angeboten der Gastronomie.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen bis zum nächsten Mal!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Es hat sich viel getan…

…also nicht von alleine, die Handwerker waren wieder so sehr fleißig, dass ich meinen Bericht in zwei Teile fassen muss.

Carsten hatte die Form für das Gewölbe nach den Vorgaben von Olaf Giertz bereits vorbereitet.

Um die Spannungen des Gewölbes auf die Seiten abzufangen, wurde eine entsprechende Halterung verbaut.

An den Seiten befinden sich die Kanäle zur Belüftung des Heizraumes, die Platten auf der Backfläche werden nur lose verlegt. Durch die große Hitze arbeitet das Material stark und würde beim festen Einbau zu Rissen führen.

Die Luftführung und der richtig dimensionierte Schornstein sind wichtige Voraussetzungen für eine saubere Verbrennung des Heizmaterials.

Mit dem Fuchs werden die Abgase des Heizraumes über das Backgewölbe geführt und damit die Hitze des Feuers optimal zur Erwärmung des Backraumes genutzt.

Dem prüfenden Blick vom Ofenbauer hält das Bauwerk stand und es kann weiter gebaut werden.

Während Olaf am Ofen arbeitet, laufen nebenher die Arbeiten bei den anderen Gewerken.

Fummelig und anstrengend zugleich war die Kabelverlegung, da musste Tobias Zschischick höchstpersönlich Hand anlegen.

Am Ende waren alle glücklich, als die Kabel durchgezogen an ihrem Platz waren.

Wegen Verpflichtungen auf einer anderen Baustelle, musste der Ofenbauer die Baustelle zunächst für eine Woche alleine lassen. Das haben die Schwalben sofort genutzt, um durch die Bauöffnung in den späteren Vorratsraum zu fliegen und dort mit den Vorbereitungen zum Bau eines Nestes zu beginnen.

Da wir das glücklicherweise zeitig genug bemerkt haben, konnten wir die Vögel durch Verhängen der Öffnung an ihren Aktivitäten an diesem Ort hindern.

Dieser provisorische „Vorhang“ hat ausgereicht und die Fluggäste haben sich dann offensichtlich eine andere Stelle für ihr Brutgeschäft gesucht.

Zwischenzeitlich hat sich der Fliesenleger – vom Fotografen spät bemerkt – auf der Baustelle befleißigt und diese Wand bearbeitet.

Im zweiten Teil werde ich über den Fortgang bim zum jetzigen Baustand berichten. Bis bald Micha – Der Brotbaecker

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Vom Ofenbau und…

…weiteren Aktivitäten am zukünftigen Backhaus in Schwarzkollm kann ich hier wieder berichten.

Die Umrisse des Ofensockels sind schon zu erkennen. Bereits hier müssen bestimmte Funktionsteile eingebaut werden, damit ein sicherer Betrieb des Backofens gewährleistet werden kann.

Für den Verbrennungsprozess wird, wie man sicher noch aus Schulzeiten weiß, Sauerstoff benötigt. Damit das im Brennraum auch bei geschlossenen Türen und Fenstern in der Backstube gewähleistet ist, muss eine externe Luftzufuhr – hier über dieses Ansaugrohr – ermöglicht werden.

In der Mitte entsteht der Aschekanal, die eingebaute Tür erlaubt ein Ausräumen des Ofens von außen.

Der Unterbau ist weitestgehend fertig und die Betonträgerauflage für den Ofentisch ist gesetzt.

Die Isolierung zum Unterbau und die ersten Schamottesteine auf der Backfläche wurden verlegt.

Die Ofentüren stehen bereit, die Schalung für das Gewölbe ist auch schon vorbereitet.

So kann man sich das Gewölbe des Ofens bereits jetzt vorstellen. In der nächsten Woche geht es mit der Backfläche und dem Bau des Gewölbes weiter.

Aber auch andere Gewerke waren auf der Baustelle wieder recht fleißig.

Das Verlegen des Schutzrohres für die Heizleitung war, wie mir Beteiligte zu berichten wussten, ein gewaltiger Kraftakt.

Insbesondere das Einführen der Enden in die Gebäudehülle bei Temperaturen um 8 Grad C und im aufsteigenden Schichtenwasser war wahrlich kein Vergnügen. Durch die niedrigen Temperaturen ist das Material des Rohres sehr steif und erforderte beim Verlegen zusätzliche Kraft.

Aber es ist am Heizverteiler angekommen.

Das wird eine Toilettentür, die Riegel sind bereits vorbereitet, das verklebte Türblatt muss nur noch trocknen.

Die Maurer sind trotz unangenehmer Temperaturen und nervendem Wind fleißig und arbeiten akkurat an der weiteren Gestaltung der Fassade.

Die Baustelle ist ordentlich abgesperrt und kann ins Wochenende. Am Montag geht es weiter. Bis dahin wünsche ich schöne erholsame Tage, wenigstens die Temperaturen sollten ja passen.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Auch wenn…

…die Pandemie beim Bau des Backhauses, wie in vielen Sphären des täglichen Lebens, ihre Spuren hier zumindest dadurch hinterlässt, dass es nicht so schnell voran geht wie ursprünglich gedacht – es geht voran!

Heute hat Ofenbauer Olaf Giertz mit dem Bau des Backofens begonnen.

Die ersten Steine für den Sockel wurden schon einmal probehalber gemäß vorher erstellter Bauskizze ausgerichtet.

Doch bis hierhin gab es in den letzten Wochen weitere fleißige Aktivitäten, die den Bau vervollständigten und über die es ebenfalls lohnt zu berichten. Nachdem der Estrich eingebaut und soweit verfestigt war, dass man ihn betreten konnte, wurde die Fußbodenheizung aktiviert.

In den dann folgenden Wochen, war es im Innenraum mollig warm und die Spannung in der Luft erinnerte, aufgrund der aus dem Estrich austretenden Feuchtigkeit, eher an ein Gewächshaus. Da es draußen überwiegend kalt und ungemütlich war, hatte aber auch das einen positiven Effekt, denn die Handwerker konnten sich in Pausen drinnen aufwärmen.

Insbesondere für die bei den widrigen Bedingungen an der Außenverkleidung arbeitenden Maurer war der Pausenaufenthalt im warmen Innenraum angenehm.

Weil die Formate der alten Ziegel teilweise recht unterschiedlich sind, ist es sehr aufwendig das Sichtmauerwerk so zu mauern, dass es trotzdem gelichmäßig und sauber aussieht. Hier zahlt sich Berufserfahrung aus und das Arbeitsergebnis dokumetiert die Akkuratesse beim Vermauern der Abbruchsteine.

Beim Innenausbau der zukünftigen Toiletten, die ein fachwerkliches Ständerwerk erhalten sind handwerkliches Können und geschickte Hände bei der Arbeit ebenfalls sehr nützlich.

Carsten, Mitarbeiter der Krabatmühle beweist, dass er handwerklich sehr begabt ist und mit Geschick und Fleiß zu den guten Geistern auf der Baustelle zählt.

Aus meiner Sicht eine sehr gute Arbeit. Jetzt müssen noch Fliesenleger und Installateur mit ihrer Arbeit die Toilettenanlage vervollständigen.

An der Ofenüberdachung wurde letzte Woche auch wieder weiter gearbeitet.

Torsten Mrose bereitet hier die Zapfenaufnahme an einem Dachbalken vor. Während die Zimmerer früher mit Stechbeitel und Hammer schon einige Minuten mit dem Ausstemmen einer solchen Aufnahme beschäftigt waren, geht das mit der Fräse recht flott. Nebenan bereitet ein Kollege einige spezielle Ziegel für die Klinkerfassade vor, indem er sie mit der Steinsäge passend zurecht schneidet.

Gemeinsam mit Carsten und Tobias Zschischick wird der schwere Balken an seine Position gebracht.

Passt, kann so bleiben! 😉

Jetzt müssen an den Dachstützen in den nächsten Tagen nur noch die Steinsockel zwischen Balken und Fundament unterbaut werden.

Während Olaf Giertz am Boden die Arbeit am Ofen aufgenommen hat, wird auf dem Dach die Verkleidung der Schornsteine vervollkommnet.

Ich wünsche eine gute Zeit, hoffe ihr seid vom Virus verschont und bleibt oder werdet gesund. Freue mich auf den weiteren Fortgang der Arbeiten am Backofen und werde natürlich auch weiterhin darüber zeitnah berichten!

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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