Rücken…


hatte Horst Schlämmer regelmäßig, mich hat es nun auch erwischt. Schönes Wetter und ich kann kaum krauchen 😦
Donnerstag will ich backen, wollen wir hoffen, dass es sich bis dahin wieder gegeben hat.
Eine gute Zeit wünsche ich Euch

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Viele Jahre sind vergangen…


…seit wir in Jugendjahren Leipziger Luft genossen haben. Nun führte uns der Weg wieder einmal in die Messestadt.

Europas flächenmäßig größter Kopfbahnhof hat seit seiner baulichen Umgestaltung in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre deutlich an Atraktivität gewonnen und das nicht nur bei den Reisenden. Die Einkaufsmöglichkeiten auch an den Wochenenden werden sehr gern in Anspruch genommen.

Neben dem Uniriesen, der nach der Wende der Universität „abhanden“ gekommen war und nun kommerziell genutzt wird, ist das Wintergartenhochhaus ein weiteres markentes Bauwerk der Messestadt. Die Wohnungen waren bereits zu DDR-Zeiten sehr beliebt.

Auf unserem Stadtspaziergang haben wir einige Ecken schnell wiedererkannt und uns an deren baulicher Sanierung erfreut. Andere Teile des Stadtzentrums mussten wir uns neu einprägen, denn zu unserer Zeit waren das entweder leere Flächen oder es standen dort andere Bauten.

Früher war die „Blechbüchse“ einzelnes Kaufhaus, heute ist sie Bestandteil der sehr schön gestalteten Einkaufspassagen „Höfe am Brühl“, durch die man auch bei schlechtem Wetter lange flanieren und shoppen kann.

Prunkvoll saniert – zumindest die Fassade!

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Das Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli – gehört als Gebäude zur Universität Leipzig. Mit Bauverzögerung entsteht dieser Gebäudekomplex seit 2007 an der Stelle, an der am 30. Mai 1968 die Paulinerkirche gesprengt wurde. Während im linken Teil die modernen Räume und das Audimax genutzt werden, kann man die Kirche zur Zeit noch nicht besichtigen, da dort Arbeiten an der Glasverkleidung der Säulen stattfinden.

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Eine der bekanntesten Passagen ist wohl die Mädler Passage, befindet sich doch hier der durch den Dichterfürsten im Faust berühmt gewordene legendäre Auerbachs Keller.

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Mindestens genauso sehenswert ist der durch den Baulöwen Schneider nach der Wende sanierte und in alter Pracht wiederhergestellte Specks Hof.

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Insgesamt ist uns aufgefallen, dass nach der Wende eine Reihe von Passagen und Höfe, die zu DDR-Zeiten „geschlossen“ waren, wieder saniert und zugänglich gemacht worden sind. Von ihnen geht, insbesondere dort wo sich Restaurants befinden, irgendwie eine gewisse Gemütlichkeit aus und sie verleihen dem Stadtzentrum etwas Besonderes.

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Von der Nikolaikirche, in der zur Wendezeit der vor zwei Jahren verstorbene Pfarrer Christian Führer predigte, gingen die Montagsdemonstrationen aus. Von der Historie her nicht weniger bedeutend ist die Thomaskirche zu Leipzig.

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Bei weiter Auslegung kann man sagen, dass Luther mit der Reformation auch den Grundstein dafür legte, dass Bach als bedeutendster Thomaskantor (1723–1750) in dieser Kirche wirken konnte.

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Für uns war es ein wunderschönes Wochenende, das mit dem Besuch der Leipziger Oper einen Höhepunkt hatte.

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Nabucco, durch Guiseppe Verdi 1841 komponiert und am 9. März 1842 uraufgeführt, wurde zum 25-zigsten Mal in der Oper Leipzig in einer erstklassigen Inszenierung und Darbie- tung geboten. Wir waren begeistert!

Herzliche Grüße und eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Wallfahrtsort


Für Freunde des guten Backwerkes ist die Drax-Mühle mittlerweile ein echter Wallfahrtsort. Lutz Geißler, Björn Hollensteiner und Werner Danz, um nur einige zu nennen, waren schon dort. Ich jetzt auch und ganz bestimmt nicht das letzte Mal.

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Seit über vier Generationen wird in der Mühle das Getreide von den Bauern aus der näheren Umgebung gemahlen. Hohe Qualität, Regionalität und zunehmende Hinwendung zu ökologisch einwandfrei gewachsenem Getreide nach Bio-Standards sind Anspruch des Teams der Drax-Mühle.

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Beliefert werden nicht nur Bäcker im Umland,  es gibt auch ein umfangreiches Angebot im angeschlossenen Mühlenladen und im Onlineshop.

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Die alten Getreidesorten, wie Einkorn, Emmer, Dinkel, Rotkornweizen oder Kamut, werden als Kulturgut angesehen und stehen in großer Auswahl im Angebot – sind oft eine angenehme Alternative für Menschen, die mit Unverträglichkeiten zu kämpfen haben.

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In diesen Laden sollte man gut vorbereitet gehen, ansonsten ist die Gefahr groß, dass man mit einem deutlich größeren Einkauf nachhause fährt, als man eigentlich vorhatte. Es gibt ein wunderbar reichhaltiges Angebot an  guten Produkten, sehr oft mit Biosiegel.

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2016 wurde in eine neue Mühlentechnologie investiert, hier die hochmodernen Walzenstühle.

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Die Chefin der Mühle, Frau Monika Drax, gab uns überaus freundlich und fachkundig einen kurzen kleinen Einblick. Dafür herzlichen Dank, vielleicht kann ich bei einem späteren Besuch einen noch auführlicheren Bericht zur Mühle machen.

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Bis dahin wünscht eine gute Zeit und sendet herzliche Grüße Ihr/Euer Micha – Der Brotbaecker

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Willkommen im neuen Jahr


Gestolpert bin ich, beim Start ins neue Jahr. Nach 10 Tagen Krankenhaus und einigen Tagen guter häuslicher Pflege aber auch wieder aufgestanden und genieße nun diese Welt. Es wird immer besser.

Neben einigen kulturellen Höhepunkten stand dieser Tage der schon traditionelle Besuch der Kamelien in Königsbrück auf dem Programm.

Schneeweißchen (Camelia japonica Altheiflora) und Rosenrot (Camelia Alba plena) stehen in voller Blüte. Seit über 195 Jahren erfreuen diese botanischen Antiquitäten den Betrachter.

Neben den alten Büschen stehen im Königsbrücker Kamelienhaus 20-30 jährige und jüngere Kamelien und begeistern mit ihrem Blütenzauber.

Diese Camelia japonica wurde 1956 nach dem bekannten Obergärtner der Seidelschen Kameliensammlungen in Pirna, Bernhard Lauterbach benannt.

Eine neue Errungenschaft im Kamelienhaus ist diese Duftkamelie. Ich habe mir davon  bereits eine vor Weihnachten gesichert.

Nach dem Besuch des Kamelienhauses ging es zum Via Regia Architekturmodellbau Königsbrück im Heimatverein Königsbrück und Umgebung e.V.. Viele bekannte Bauten, die entlang der Via regia standen oder noch stehen, wurden hier bereits im Maßstab 1:25 gebaut.

Die meisten Modelle sind in der ständigen Ausstellung zu finden, einige sind aber auch aus verschiedenen Anlässen an anderen Orten ausgestellt.

Eines der zuletzt fertiggestellten Modelle ist das Schloß Belvedere aus Weimar. Momentan wird unter anderem an dem Haus mit dem Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeinde gebaut.

Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Akribie und Detailtreue an den Modellen gebaut wird.

Zur Zeit entsteht auch ein Modell des Jagdschlosses Rominten. Es war das Jagdhaus von Kaiser Wilhelm II. in der Rominter Heide

Dieses Detail lässt es ahnen, wie das fertige Modell aussehen wird. Eine Meisterleistung.

Bis demnächst Euer Micha – Der Brotbaecker

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Wieder ist ein Jahr fast vorüber


…wünsche ich allen Besuchern meines Blogs und verbleibe wie immer mit herzlichen Grüßen als Ihr/Euer Micha – Der Brotbaecker

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„Kerzenschein in der Seele…“


Adventszeit – Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herren, Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr. Auch wir nutzen diese Zeit, um uns innerlich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Neben den regelmäßigen Besuchen des Weihnachtskonzertes des Dresdener Polizeichores am 3. Advent in der Dresdener Martin-Luther-Kirche gehören auch kleine Veranstaltungen wie die am vergangenem Sonntag dazu. Der Text in der Überschrift – passend zum Anliegen – gehört zu einem wunderbaren Lied von Gaby Rückert .

Bereits Ende der 90-er Jahre hatte der Hoyerswerdaer Ralf Gerstmann in seiner damaligen Gaststätte „Hackerstübel“ damit begonnen, Künstler zu Konzerten im kleinen Kreis einzuladen. Nun wird nach mehrjähriger Pause die Veranstaltungsreihe wieder fortgesetzt. Gaby Rückert und Ingo Koster gehören zu den Künstlern, die von Beginn an in regelmäßigen Abständen durch Ralf eingeladen wurden und immer sehr gern kamen.

Das auf die Vorweihnachtszeit abgestimmte Programm, bei dem die Zuhörer gelegentlich ihre Textsicherheit beim Mitsingen unter Beweis stellen durften, kam nicht nur sehr gut an, sondern stimmte gekonnt und einfühlsam auf das bevorstehende Fest ein. Neben bekannten Weihnachtsliedern wurden wir auch aufgefordert, den Freund nicht vor der Tür stehen zu lassen  und den Talisman fest zu halten.

Nach viel Applaus und mehreren Zugaben ging es auf besonderen Wunsch der Gäste kurz vor dem Ende des Programms in Ingo Kosters Mokka-Milch-Eisbar .

Herzlichen Dank an die Künstler und an Ralf Gerstmann für diesen schönen Nachmittag. Gern werden wir auch weitere Termine der Veranstaltungsreihe im „Sambesi“ besuchen.

Eine schöne Adventszeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

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Der etwas andere Backtag


Kuchen und Kleingebäck waren bislang meiner Frau vorbehalten, vor allem, wenn es darum ging diese im Elektroherd zu backen. Da Pensionäre bekanntlich über soooovieeeel Zeit verfügen, habe ich mich mal nach dem gestrigen Wintereinbruch, am heutigen Regentag daran versucht. Weihnachten steht vor der Tür, Kinder kommen und da sollte doch reichlich zum Naschen da sein.

Bei meinen Vanillekipferln behaupteten böse Zungen, ich hätte Bananenhälften gebacken. Zugegeben, etwas groß sind sie geraten, aber dafür ist man nach zwei Stück satt 😉 Und sie schmecken sehr lecker!

Bereits vor ein paar Wochen hatte mich mein Backfreund Ingo mit Haselnüssen aus seinem Garten beglückt. Die letzten Tage habe ich als Abendbeschäftigung zwei Pappkörbe voller Nüsse geknackt, die rechte Hand kann das heute noch nachfühlen 😉 Ich entschloss mich, die Nüsse zu Nussecken zu verarbeiten.

Zwei Bleche mit hoher Kante wurden zunächst mit Mürbeteig gefüllt.

Die Haselnüsse habe ich in der Mühle klein gehackt, mit gehobelten Mandeln in einer heißen Butter-/Zuckerlösung  vermengt und zum Abkühlen abgestellt.

Den Teig habe ich mit Aprikosenmarmelade und dann mit der Nuss-/Mandelmasse bestrichen.

Dann bei 180 Grad C ca. 40 Minuten gebacken. Jetzt, kühlt das Backwerk ab, damit ich es später schneiden und die Kanten mit Kuvertüre bestreichen kann.

Ich hoffe, mein Backwerk schmeckt so gut, wie es jetzt bereits aussieht. Eine schöne Restwoche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Nach über 50 Jahren…


…habe ich in diesem Sommer eine Reise in die Vergangenheit unternommen.

Im Januar 1966 sind die Eltern mit uns drei Kindern aus Oberschlesien in die DDR ausgereist. Zu dieser Zeit waren schon sehr viele deutschstämmige Familien aus Oberschlesien in Richtung Westdeutschland ausgewandert. Das Verfahren der Ausreise in den Westen zog sich bei Leuten, die kein Geld zur Bestechung von Beamten in den Behörden auf der Kante hatten, über Jahre hin.  Auswanderung in die DDR dauerte zwar auch, ging aber schneller. Vater war als Grubenretter 1960 in Zwickau zum Einsatz gekommen und wurde dort angesprochen, ob er nicht mit der Familie übersiedeln möchte. Nach fast sechs Jahren war es dann soweit. Mit nicht ganz 11 Jahren kam ich in eine völlig neue Welt. Durch die Eltern, Oma und Opa verstand ich zwar deutsch, aber mit dem Sprechen war es nicht weit her. Verschlimmert wurde das Sprachproblem dadurch, dass wir nicht wie ursprünglich vorgesehen nach Zwickau, sondern in die Gegend von Klingenthal eingewiesen worden waren – dort spricht man vogtländischen Dialekt. Meine Mutter meinte lange Zeit, sie wäre irgendwo in Frankreich gelandet, denn deutsch klang für sie anders 😉 . Nachdem ich noch das erste Schulhalbjahr in Pyskowice absolviert hatte, wurde ich im Februar, zu Beginn des zweiten Halbjahres in die vierte Klasse der Polytechnischen Oberschule Zwota aufgenommen. Während sich der Klassenlehrer, Herr Bergel, andere Lehrer und einige Schüler bemühten, mich bei der Integration zu unterstützen, gab es auch einige unschöne Momente, in denen mir offene Feindschaft entgegentrat. Das wäre aber ein eigenes Thema, wenn auch heute leider wieder sehr aktuell.

Pyskowice (Peiskretscham) ist ein kleines beschauliches Städtchen inmitten des Oberschlesischen Industriezentrums um Bytom (Beuthen), Zabrze (Hindenburg), Kattowice (Kattowic) und Gliwice (Gleiwitz). Die Arbeitgeber mit den meisten Arbeitsplätzen sind entweder in der Chemiebranche oder der Kohle- und Stahlindustrie zu finden, wobei die Stadt Pyskowice hauptsächlich ihre Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt hatte.

Der Rathausplatz ist ein zentraler Punkt in der Stadt und immer sehr gepflegt.

Besonders schön finde ich die Blumenarangements in verschiedenen Formen.

Schräg gegenüber vom Rathaus, hinter einer Häuserfront, befindet sich die gotische, katholische Pfarrkirche St. Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist das älteste Bauwerk der Stadt. An und im unmittelbaren Umfeld der Kirche befinden sich verschiedene Grotten und Heiligenstatuen, die mich bereits als Kind faszinierten.

Leider war das Gotteshaus geschlossen, so konnte ich nur durch die Scheibe der inneren Tür fotografieren.

Ich kann mich erinnern, von hier oft zu meiner Tante nach Zabrze (Hindenburg) mit dem Zug gefahren zu sein. Viele Züge fuhren damals noch unter Dampf und die Reise war immer ein riesiges Erlebnis, da ich alleine reisen durfte.

Aber wie in Deutschland auch, sind in Polen viele Bahnhofsgebäude ihrem Schicksal überlassen und werden als solche im Bahnverkehr nicht mehr genutzt.

Neben dem Besuch einiger Stätten, wo ich als Kind meine Zeit verbracht und wir auch gewohnt hatten, war der Visite eines Ortes besonders emotional.

An dieser Schule wurde ich 1961 eingeschult.

Es war in Pyskowice der erste Schulneubau nach dem Krieg und die Schule war für damalige Verhältnisse sehr modern und komplex. Mit meiner Klasse gehörte ich zu den ersten Schülern, die hier unterrichtet wurden.

Neben den tollen Außenanlagen mit Fußball- und Voleyballplatz befindet sich in dem Anbau, im ersten Stock, eine Sport- und im Erdgeschoss eine Schwimmhalle. Dort habe ich Schwimmen gelernt 😉

Auf der Fläche des Volleyballplatzes wurde im Winter immer eine Eisfläche angelegt. Hier habe ich zur „Freude“ meiner Mutter beim Eishokeyspiel so manche Schuhe lädiert. Wir hatten damals nicht besonders viel Geld und neue Schuhe waren einerseits eine „Wertanlage“ und andererseits nicht sonderlich haltbar – schon gar nicht waren sie für Schlittschuhe gemacht. Meine Schlittschuhe hatten vorn und hinten Klemmvorrichtungen, die für die Sohlen und Absätze der Schuhe das blanke Gift waren.

In dem Kiosk konnte man neben Schulheften, Bleistiften und anderen Dingen des Schulbedarfs auch kleine Naschereien kaufen. Da gerade Ferien waren, war der „Sklepik“ bei meinem Besuch geschlossen.

Auch wenn sich die Schulleiterin an vielen Stellen eine Modernisierung ihrer Schule wünscht, sind die Klassenzimmer technisch doch recht modern ausgestattet.

Beamer und interaktive Tafeln sahen wir in fast allen Klassenräumen.

Bei den Fremdsprachen steht die englische Sprache im Vordergrund, aber auch der Deutschunterricht findet an der Schule für interessierte Schüler statt.

Möglicherweise werde ich nächstes Jahr nochmals hinfahren, um die Schule in der Schulzeit zu besuchen und in der Chronik zu stöbern. Die Direktorin der Schule, Frau mgr. Jolanta Dąbrowska, hat mir das angeboten.

Als Kind war ich nie dort,  ich hatte mir den Besuch dieses in der Weltgeschichte so bedeutenden Ortes als weiteren Höhepunkt bei dieser Reise unbedingt vorgenommen.

Leider war bei unserem Besuch das kleine Museum am Sender Gleiwitz geschlossen. Neben dem geschichtlichen Hintergrund ist auch der Sendemast beeindruckend.

Die Holzkonstruktion des Sendemastes, einschließlich Antenne mit eine Gesamthöhe von 118 Metern ist eine ingieneurtechnische Leistung, die durchaus Beachtung verdient.

Es ist derzeit der höchste Holzturm der Welt und wird noch von Telekomdiensteanbietern, Rettungsdiensten und dem Metropolnetz der Region genutzt.

Insgesamt waren es drei interessante Tage, die mich sprachlich gefordert haben und an denen ich sowohl Altes wieder-  als auch Neues neu entdecken konnte. Leider kenne ich die Namen meiner damaligen Mitschüler nicht mehr und konnte deswegen auch nicht nach ihnen forschen. Mein Freund Kristof, das habe ich von den Bewohnern seines Elternhauses erfahren, ist in den späten sechziger Jahren „nach Deutschlaund ausgefahren.“ Auch hier ist die weitere Spur verloren.

Trotz alledem, es tat gut, nach so vielen Jahren dort gewesen zu sein.

Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Backtag


Gestern wurde wieder gebacken…

…Roggenmischbrot 70/30 mit Sonnenblumenkernen. Dieses Brot hatte ich bereits bei meinem Einstiegsbacktag nach der langen Pause gebacken und alle damaligen „Esser“ waren so begeistert, dass sie das gleich noch einmal haben wollten.

Der Teig war wieder sehr „geschmeidig“, was für mich mit einer besonderen Anstrengung beim Wirken verbunden ist – es klebt überall ;-). Und diesmal stand zwar mein Backfreund Ingo, der das Wirken im Schlaf beherrscht, daneben, doch er hat mich machen lassen. Am Ende stellten wir beide fest: Wirken ist irgendwie anders 😉 Aber letztendlich entscheidet ja das Ergebnis!

Brote sind gut aufgegangen und der Schwaden wurde nach 15 Minuten abgelassen. Mit insgesamt 12 Broten war die Kapazität des Ofens diesmal absolut ausgeschöpft. Da mein Einschießer etwas groß und damit recht unhandlich ist, hat Ingo eingeschossen. Angeschobene Brote sind nicht unser Ding, deshalb ist beim Einschießen Übung von Vorteil!

Nach weiteren 30 Minuten wurde umgeschoben, damit die Brote gleichmäßig abbacken. Und hier das fertige Ergebnis:

Den Anderen und mir hat es geschmeckt. Bis bald auf ein Neues!

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Ostsachsen hat,…


…soweit ich das im Internet erforschen konnte, leider bisher kein Sternerestaurant. Wir haben gestern trotzdem ein kulinarisches Erlebnis erfahren, für das man sehr gut Sterne vergeben könnte.

Als wir auf dem Parkplatz vom „Erbgericht“ aus dem Auto stiegen, lag in der Luft bereits dieser gewisse, appetitanregende Geruch, den man vom Räuchern kennt. Ein Smokerabend war angesagt und wir ließen uns überraschen.

Das Arbeitsgerät des Chefs vom Erbgericht, Enrico Schulz, wurde in der Smoker Manufaktur Bayern hergestellt und kostete so um die 8.500,- €.

Ob die Erben, heute noch im zarten Kindesalter, mit dieser Erbverpflichtung klar kommen werden, wird die Zukunft zeigen. Derzeit, wie wir später erfahren und erschmecken durften, beherrscht der Vati das „Eisenmonster“ mit den vom Laien ungeahnten Möglichkeiten der Speisenzubereitung ohne Zweifel perfekt.

Vodka-Birned-Lachs, Senf-Limetten-Hähnchen, gefüllter Kalbsrücken und PulledPork-Burger gehörten neben Cowboy-Potato-Beans und Cole slaw (Krautsalat) zu den absolut leckeren Hauptspeisen.

Allerlei leckere Vorspeisen, Desserts, Soßen und Zutaten ergänzten das Angebot.

Ein absolut gelungener Abend und auch die Übernachtung im Erbgericht lässt keine Wünsche offen: großes, geräumiges und sehr gut eingerichtetes Zimmer, gute Betten, Klasse Bad , Internet…

Gerne empfehlen wir diese Adresse weiter und werden bestimmt irgendwann wieder dort einkehren.

Ein schönes Wochenende und einen guten Wochenstart wünscht Micha – Der Brotbaecker

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