Ein erlebnisreicher Sommer…


…verabschiedet sich und der Herbst hält bereits allerorten Einzug. An regnerischen Tagen habe nun auch ich wieder mehr Zeit, um Blogbeiträge zu erstellen.

Am letzten Samstag wurde wieder gebacken. Zunächst habe ich Brötchen nach einem Rezept von Bäcker Süpke in den Ofen geschoben.

Den Teig habe ich über Nacht im Kühlschrank kalt geführt und vor dem Aufarbeiten habe ich ihn gute 2 Stunden bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen.

Knusprig und lecker waren sie geworden, auch wenn ich mir noch ein klein wenig mehr Ofentrieb gewünscht hätte.

Die Teigtemperatur beim Brotteig war ok.

Bis zur optimalen Gare dauert es noch ein paar Minuten und dann geht es in den Ofen.

Weizenmischbrot mit Sonnenblumenkernen insgesamt ca. 50 Minuten gebacken.

Und es sieht nicht nur gut aus, sondern es duftet fantastisch und…

…schmeckt saulecker 😉

Am Abend gab es dann zu diesem leckeren Brot den bereits am Vortag eingelegten Mutz-braten.

Backtag am 07.10.2017

Mit Freunden klang ein schöner und erfolgreicher Backtag aus. Auch wenn ein solches Programm etwas Mühe abverlangt, war ich am Ende des Tages doch recht zufrieden.

Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich bis demnächst als euer Micha – Der Brotbaecker

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Einen haben wir noch ;-)


Vor der Sommerpause noch ein kleiner Bericht über den Besuch einer prächtigen botanischen Schau. Pirna-Zuschendorf ist nicht nur eine gute Adresse für Kamelien-, Azaleen- und Bonsaifreunde, sondern auch für Hortensienliebhaber. Seit Jahren haben wir „Anlauf“ genommen und nun endlich hat es geklappt.

Die Gärtner des Landschlosses haben uns bislang bei allen gezeigten Schauen überzeugt und begeistert, auch mit der Präsentation der Hortensien haben sie eine hervorragende Arbeit geleistet.

Die diesjährige XII. Hortensienschau beschäftigt sich mit frühen deutschen Sorten und steht unter dem Motto „Die goldenen 20iger Jahre“ für die Besucher noch bis zum 06.08.2017 offen.

Bereits auf dem Weg zum Schlossgebäude sind prächtige Stauden…

…und Blüten zu bewundern.

Die Farben- und Formenvielfalt ist überwältigend.

Irgendwie passen die Vorstellungen über die 20-er Jahre und die üppigen Blüten der Hortensien sehr gut zusammen.

Beeindruckend sind auch die Gestaltungselemente aus den Hortensienblüten.

Für Natur- und Pflanzenfreunde ist das ein absolut zu empfehlender Ausflug.

Eine gute Zeit wünscht und herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Neue Rezepte ausprobiert


Am letzten Wochenende wurde wieder mal gebacken und ich habe gemeinsam mit Ingo neue Rezepte ausprobiert.

Das Brötchenrezept habe ich bei Werner Danz gefunden.

Beim Formen muss noch ein wenig geübt werden, damit die Brötchen gleichmäßiger werden. Nachdem der Ofen bereits am Vorteig geheizt worden war und darin schon leckerer Mohnkuchen gebacken wurde…,

…musste ich am Backtag nicht mehr so viel Holz verbrennen.

Ausräumen, aushudeln und Ofen eine gute Stunde abstehen lassen.

Geschmacklich waren die Teile eine Wucht und werden wohl jetzt öfter auf dem Backplan stehen 😉

Nachdem ich mir den Film über den Bäcker vom Lorettohof, Günther Weber, angesehen hatte, habe ich die Angaben zu seinem Brotrezept mit Ingos Hilfe auf meine Belange adaptiert.

Vor- und Sauerteig habe ich über Nacht im Kessel gehen lassen. Mehlmengen, Salz und Gewürze waren abgewogen und dazu gegeben. Wir mussten mit dem Wasser etwas experimentieren, bis die gewünschte Konsistenz des Teiges erreicht war.

Und dann wurde kräftig geknetet.

Ein paar Minuten kann man den Teiglingen noch gönnen.

Es ist deutlich zu sehen, dass sich das Volumen während der Gare vergrößert hat. Nun geht es aber flott in den Ofen!

Ich habe reichlich Schwaden gegeben und der Ofentrieb entwickelt sich, wie man sieht recht gut.

Das Endergebnis sieht optisch ansprechend und köstlich aus.

Der Anschnitt zeigt, dass auch die Krume gut geworden ist…

…und obwohl ich bislang eher Roggenmischbrote mochte, wird dieses Brot ganz bestimmt öfter gebacken.

Ich wünsche eine gute Zeit und lege hier mal eine kleine Sommerpause ein!

Herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

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Mühle und Barock


Die Herrschaften im Barock haben ganz sicher auch schon gerne Erzeugnisse, die aus des Müllers Mehl gebacken wurden gerne vernascht. Wir haben einen kleinen Bogen zwischen Mühlentag und Barock geschlagen. Zunächst ging es zur Schloßmühle nach Radeberg.

Gleich neben dem Schloss Klippenstein gelegen ist diese im Jahre 1445 erstmals urkundlich erwähnte  Mühle offenbar auch die Älteste Radebergs. Nach dem letzten großen Umbau 1982 war sie bis Mitte 1996 als 3 t- Weizenmühle in Betrieb.

Leider war der Besucherandrang so groß, dass wir hätten über drei Stunden bis zu einer Führung warten müssen. Deshalb habe ich nur ein paar Aufnahmen von den frei zugänglichen Bereichen gemacht und mich auf den Schautafeln etwas zur Geschichte der Mühle belesen.

Die Mühle ist auch heute noch voll funktionsfähig. Ihre Einrichtung besteht aus 3 Doppelstühlen, einer Ausmahlmaschine, 2 Plansichtern, Reinigung, pneumatischer Förderung, 3 Mischmaschinen und einer Francis- Spiralturbine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den „Mühlenfahrstuhl“ konnten wir in Aktion sehen und es begeistert mich immer wieder, wie die technischen Bauwerke von den Altvorderen durchdacht errichtet worden waren.

In der heutigen Gaststube, die zur Mühle gehört, steht ein schönes Schnittmodel welches die wesentliche Teile der Mühle darstellt.

Auch wenn wir an einer Führung nicht teilnahmen hat sich der Besuch gelohnt, denn im Umfeld gab es auch allerhand zu sehen.

Da wir schon mal auf Tour waren, entschlossen wir uns noch einen Besuch im Barockgarten Großsedlitz zu machen. Letztmalig waren wir vor ungefähr drei Jahren dort und hatten gelesen, dass dort in den letzten zwei Jahren sehr viel saniert wurde. Das Ergebnis wollten wir uns nun ansehen.

Noch waren nicht alle Rabatten bepflanzt, allerdings konnte man an den fertigen Bereichen sehr deutlich sehen, dass da Könner am Werk waren. Welch herrliche Zusammenstellung von Farben und Formen!

Unterhalb des Schloßcaffes standen schöne Feigenbäumchen, die allerhand Früchte getragen haben.

„August Christoph Graf von Wackerbarth beauftragte 1719 den sächsischen Baumeister Johann Christoph Knöffel mit dem Bau seines Alterssitzes. Großsedlitz – damals nur zwei Stunden Wegzeit von Dresden entfernt – bot dafür den idealen Platz. Da bis zu 1000 Soldaten gleichzeitig an dem Alterssitz bauten, konnten bereits 1720 das Schloss und 1721 die Obere Orangerie fertiggestellt werden. 1723 kaufte August der Starke dem ehemaligen Generaladjutanten der Sächsischen Armee den Garten ab. Dieser baute offiziell weiter – jedoch nach den Plänen des Königs.“ (Quelle: Internetauftritt Barockgarten Großsedlitz)

Übrigens sind vor wenigen Wochen 76 der in der Orangerie Großsedlitz überwinterten Zitrusbäume wieder in den Innenhof des Dresdener Zwingers eingezogen. „Der Dresdner Zwinger war erstmals im Jahr 1710 unter August dem Starken mit mehreren Hundert italienischen Orangenbäumen bestückt worden. Das Ensemble galt damals als eine der schönsten Orangerien Deutschlands. Auf einer Zeichnung von 1775 sind fast 400 Bäumchen zu sehen.“ (Quelle: http://www.mdr.de/sachsen/dresden/orangen-baeume-zwinger-dresden-108.html)

Auch wenn an einigen Stellen noch Treppen saniert werden, ist ein Besuch in Großsedlitz auf jeden Fall lohnenswert.

Wir kommen ganz bestimmt wieder.

Eine gute Sommerzeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

PS.: Eine Woche nach unserem Besuch in Großsedlitz wurden auch wieder alle Brunnen und Wasserspiele in Betrieb genommen!

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Smokereinsatz


Es soll die Königsklasse sein, das Smoken von Beef Brisket. Ich habe es versucht. Am letzten Freitag, in den frühen Morgenstunden wurde das „Gerät“ zunächst auf Betriebstemperatur warmgefahren.

Beim Fleischer meines Vertrauens, der Fleischerei Dubau, habe ich das Fleisch bestellt. Die Chefin bot mir an, das Fleisch zum Termin bereits gewürzt im Vakuumbeutel in Lake zu liefern. Das nahm ich dankend an, musste ich mir somit beim ersten Mal um die Würzung keine Gedanken machen.

Auf den Rost gelegt, verbrachten die beiden Stücke über 11 Stunden bei einer Temperatur zwischen 105 bis 130 Grad C. Zum Ende hin hatte das Beef die Kerntemperatur von 89 Grad C erreicht.

Anschließend habe ich das Fleisch noch eine gute Stunde mit Alufolie abgedeckt in einer Stahlpfanne zum Entspannen abgestellt.

Dann kam der spannende Augenblick des Anschnittes. Allein der Geruch war schon herrlich.

Optisch gefiel mir der Anschnitt sofort und beim ersten Kosten war auch ein fantstischer Geschmack da. Allerdings war das Fleisch, nach meiner Beurteilung, etwas zu trocken geworden. Ich werde es beim nächsten Mal spätestens nach der Hälfte der Garzeit in Backpapier packen und dann darin weiter smoken.

Mit Countrykartoffeln und Shitakepilzen war es trotzdem ein exzellentes Mahl. Den Rest des Beef Brisket habe ich in Scheiben geschnitten, vakuumiert und eingefroren.

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Ich denke, das wird sicher auch ein schöner Belag auf frisch gebackenem Brot. Das habe ich am letzten Mittwoch mit Ingos Unterstützung gebacken.

Roggenmischbrot mit Kürbiskernen kam in den gut geheizten Ofen…

…nach 15 Minuten Schwaden ablassen und bei fallender Temperatur fertig backen…

…noch ein paar Minuten und dann wird es gut sein.

Ein Gedicht von Brot!

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe bis demnächst mit den herzlichsten Grüßen als Euer Micha – Der Brotbaecker

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Manchmal muss man auch Glück haben


Seit Jahren weiß ich, dass…

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…einen Steinbackofen haben soll.  Immer wieder wollte ich mir den auch schon mal anschauen, aber immer kam etwas dazwischen. Nun ergab es sich, dass wir übers Wochenende in der Nähe waren und die Gelegenheit auch zum Besuch der Burg Mildenstein nutzten.

Auf dem Weg zur Burg kommt man am Stiefelhaus vorbei, das war aber diesmal geschlossen. Seine Geschichte ist einen eigenen Beitrag wert und ich glaube, schon einmal darüber berichtet zu haben.

Bereits an der Kasse zur Burg hat mir der freundliche Herr verraten, dass es heute einen Projekttag gebe und der Backofen deshalb geheizt werde.

Vorbei am Bergfried ging es nach einem kurzen Blick ins Innere in Richtung Burghof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den mühseligen Weg über die Holztreppe bis an Spitze des Bergfriedes haben wir uns für einen nächsten längeren Besuch der Burg aufgehoben.

Am Ofen angekommen, erfuhren wir, dass Chemnitzer Eltern für die Grundschulklasse ihrer Kinder einen Projekttag auf der Burg Mildenstein organisierten. Hier durften einige Schüler gerade die Backfläche aushudeln, stellten sich dabei allerdings noch ziemlich ungeschickt an – Übung macht halt den Meister.

Geduldig und kindgerecht erklärte Museumspädagogin, Frau Almut Zimmermann, den Kindern die Handgriffe und unterstütze die Kleinen beim Beschicken des Ofens mit den vorbereiteten Teiglingen.

Vor dem Ofen wurde im Kessel eine Dinkelsuppe vorbereitet.

Beim Rösten des Dinkels haben die Kleinen ordentlich rühren müssen, damit nichts anbrennt. Nachdem das Wasser hinzugefügt war, musste nicht mehr so heftig gerührt werden.

Zwischendurch mussten die Brote, die bereits gut aufgegangen waren, umgeschoben werden. Das Ergebnis haben wir nicht abgewartet, dürfte aber nach dem ersten Blick gut gelungen sein.

Nachdem wir uns von Frau Zimmermann verabschiedet hatten, gelang uns noch ein kleiner Blick in die Küche.

Die Burg ist einen intensiveren Besuch definitiv wert und wir werden das demnächst noch einmal ins Auge fassen.

Eine schöne Woche mit hoffentlich bald wärmeren Wetter wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Backen…


…mit meinem Freund Ingo macht immer wieder Spass.

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Das ordentliche Heizen des Ofens ist erste Voraussetzung für ein gutes Gelingen eines Backtages. Schön ist es, wenn es sich herausstellt, dass die bereits vor dem Entfachen des Feuers eingebrachte Holzmenge ausreichend für die Erreichung der Backtemperatur ist und man nicht so viel Restglut ausräumen muss. Hat diesmal wiedereinmal geklappt.

Das Aufarbeiten der Baguettestangen muss ich noch gleichmäßiger hinbekommen, es fehlt offensichtlich die Übung.

Durch die lange kalte Führung des Vor- und Hauptteiges haben die Baguette hervorragend geschmeckt, allerdings war ich mit der Porung nicht ganz zufrieden, da sie zu klein war. Baguette müssen nach meiner Ansicht luftiger sein. Werde beim nächsten Mal etwas mehr Hefe nehmen.

Noch ein klein wenig Mehl hinzu und die Teigkonsistenz dürfte gut sein.

Der Teig hatte 28 Grad C und war bereits im Gärkorb gut gegangen. Im Ofen bekamen die Teiglinge noch zusätzlichen trieb, so dass die Laibe am Ende eine sehr schöne Form erhielten.

Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen mögen wir!

Hervorragendes rustikales Backwerk, welches auch noch spitzenmäßig schmeckt ist uns da wieder einmal gelungen.

Nach so einem Ergebnis macht sogar das Reinigen der Backuntensilien Spass 😉 Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Historische Plätze…


…im Allgemeinen und beim Bezug zum Handwerk im Besonderen haben für mich irgendwie etwas Magisches. Ich bewundere die handwerkliche Meisterschaft, mit der sie geschaffen wurden.  Wie bereits vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten Naturgesetze klug angewandt und damit Ergebnisse erreicht wurden, die wir heute aus der täglichen Praxis teilweise gar nicht mehr kennen, versetzt mich immer wieder in ungläubiges Staunen.

Einen solchen Ort zu besuchen, hatte ich im letzten Dezember Gelegenheit. Die Hammermühle Bautzen in der Bautzener Seidau. Die Geschichte der Mühle ist höchst interessant. Offensichtlich hat ihre kleine Größe dazu geführt, dass das historische Interieur auch in sozialistischen Zeiten weitestgehend erhalten blieb.

„Die Geschichte der Hammermühle Bautzen, heute gleichzeitig Mahl-, Öl- und Senfmühle, noch immer angetrieben von der Kraft der Spree, geht zurück bis in das 15. Jahrhundert. Sie wurde im Jahre 1493 von der Stadt Bautzen als Drahtmühle erbaut. Im Jahr 1740 wurde die Mühle um ein Eisenhammerwerk erweitert.“ (Quelle: Internetseite der Hammermühle)

Die Transmissionstechnik, mit der die Kraft vom Wasserrad auf die Mahlwerke und die Transportbänder übertragen wurde, ist gewaltig und faszinierend zugleich.

Da die Mühle direkt am Spreelauf gelegen ist und die Gefahr von Hochwasser regelmäßig besteht, stehen die Mahlwerke/Walzenstühle im Erdgeschoss auf einem Ständerboden.

Die Plansiebe sind an Tragbalken schwingend aufgehängt und werden mittels einer Kurbelwelle (Exzenter) in Schwingungen gesetzt. Die Antriebsscheiben sind mit Gegengewichten ausgerüstet, die zu einem ruhigen Lauf verhelfen.

Durch die Schwingungen, erzeugt vom Exzenterantrieb, werden die Siebe bewegt und das Mahlgut über sie geführt und so stufenweise nach dem Ausmahlgrad selektiert.

Über diesen „Paternoster“ wird das Mehl/das Schrot aus den unteren Etagen der Mühle zu den Sieben transportiert.

Ich finde, dass man in früheren Zeiten nicht nur die Funktionalität der Maschinen im Blick hatte, sondern diesen – wie auch den Bauten, in denen sie standen – eine gewisse Ästhetik verlieh. In der Hammermühle gibt es eine Reihe von Wandbildern, die die Mühle und die Arbeit darin darstellen. „Kultur am Arbeitsplatz“ war den damaligen Betreibern offensichtlich bereits wichtig.

„100 Jahre Hammermühle und es geht immer weiter …

Im Jahre 1964 starb Oswald Heinke im 95. Lebensjahr und die Mühle ging in das Eigentum der Familie Koitzsch über. 1988 wurde das 100-jährige Bestehen der Hammermühle gefeiert. Der Enkel von Herrmann Koitzsch, Stephan Hierl, übernahm die Mühle im Jahre 2003. In den folgenden Jahren wurde die Mühle grundhaft saniert und fehlende Technik ergänzt. Neben erstklassigen Ölen und Senfsorten wird hier auch die Siegelerde „Lusatia“ produziert. Und so arbeitet die mittlerweile sechste Generation in der Hammermühle Bautzen „… mit dem festen Willen das Ererbte zu erhalten.“ (Ausspruch aus der Festrede H. Koitzschs zum 100-jährigen Bestehen der Hammermühle, 1988). “ (Quelle: Internetseite der Hammermühle)

Diesen Spruch dürfte heute manch einer gern mal anwenden!

Am Osterwochenende gibt es in der Hammermühle wieder allerhand Aktivitäten zu denen viele Gäste willkommen sind und man sich vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann. Ich empfehle das!

Ein frohes Osterfest wünsche ich und verbleibe herzlich als Micha – Der Brotbaecker

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Wieder ein schöner Backtag


Ich habe nach der Winterpause wieder Verlangen nach einem leckeren frischen Brot gehabt. Da ich am Abend Gäste hatte und mir die Arbeit mit der Reinigung der Maschine und Schüsseln ersparen wollte, habe ich den Teig für Roggenmischbrot diesmal vom Bäcker meines Vertrauens geholt.

Zunächst habe ich den Ofen schon mal am Vorabend angeheizt, damit die restliche Kälte des Winters vertrieben und der Ofen gleichmäßiger heiß wird. Außerden nimmt das Anheizen am Backtag nicht so viel Zeit in Anspruch.

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Am nächsten Tag gab es dann nochmal Feuer. Die Glut wurde kurz vor dem Ausräumen gleichmäßig verteilt, damit die Backfläche optimal Wärme annimmt.

Nach dem Ausräumen hatte der Ofen an der Meßstelle noch gute 320 Grad C.

Ausgeräumt und ausgehudelt steht der Ofen jetzt noch eine gute Stunde ab, damit sich die Wärme weiterhin gut und vor allem gleichmäßig verteilt.

Abgewogen und in Gärkörbe gebracht, geht der Teig nun noch cirka eine halbe bis dreiviertel Stunde, bevor er eingeschossen wird.

Bereits nach dem Ablassen des Schwadens habe ich gesehen, dass das gut wird!

Ein schöner und erfolgreicher Backtag. Herzlichen Dank an den Teiglieferanten. Das Brot war sehr lecker!

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Rücken…


hatte Horst Schlämmer regelmäßig, mich hat es nun auch erwischt. Schönes Wetter und ich kann kaum krauchen 😦
Donnerstag will ich backen, wollen wir hoffen, dass es sich bis dahin wieder gegeben hat.
Eine gute Zeit wünsche ich Euch

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