Das Jahr beginnt…

…draußen recht stürmisch und nass! Es hinterlässt den Eindruck, dass nun an Niederschlägen nachgeholt wird, was uns der letzte heiße Sommer versagte. Und während es im Wechsel stürmt, regnet, schneit, stürmt und wieder regnet, laufen im Wintergarten die Kamelien zu Hochform auf.

Die ersten Blüten zeigten sich bereits vor dem Weihnachtsfest. Die Pflanzen haben im letzten Sommer bei guter Pflege reichlich Knospen angesetzt.

Und nun entwickeln sich der Flor mit jedem Tag prächtiger.

Vor drei Jahren habe ich diese duftende Kamelie erworben und es freut mich besonders, dass auch sie herrliche Blüten zeigt. Ihr Duft hat eine sehr angenehme Note, die teils an Zimt erinnert.

Diese Schönheiten duften zwar nicht, betören allerdings durch ihre prächtigen Blüten, die sich locker mit manch schöner Rose messen können.

Zum Backen ist es mir derzeit draußen zu ungemütlich, das muss ein wenig warten. In der Zeit genieße ich lieber das herrliche Blütenmeer und hoffe bald auf freundlicheres Wetter!

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

PS.: Seit dem 13.01.2019 hat übrigens das Kamelienhaus am Schloß Königsbrück jeweils sonntags von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet!

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Neujahr 2019

Allen Freunden, Bekannten und Besuchern meines Blogs wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen und unsere Welt endlich friedlicher werden!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Tandembacken – oder so!

Einige Backtage haben wir in diesem Jahr bereits gemeinsam absolviert, Ingo und ich! Gestern taten wir das auch, aber diesmal jeder an seinem Ofen. Und über den Fortschritt wurde dann der jeweils Andere per Social Media auf dem Laufendem gehalten. Quasi ein Tandembacken 😉

Ingo hat die Gärkörbe, Zutaten und seine Knetmaschine in Bereitschaftsposition gebracht.

Eine gründliche Vorbereitung trägt nicht unwesentlich zum Erfolg eines Backtages bei! Deshalb habe auch ich bereits am Vorabend alle zu dieser Zeit möglichen Arbeiten erledigt, damit der Backtag dann problemlos über die Bühne gehen kann: Mehl und Gewürze abwiegen, Sauerteig ansetzen, Koch- und Brühstück fertigen.

Sogar den Ofen habe ich am Vorabend mit dem erforderlichen Holz befüllt.

Beim gestrigen Backtag wollte ich nach einiger Zeit wieder mal Brötchen backen. Damit sich das Aroma ordentlich entwickeln kann, habe ich den Teig schon am späten Nachmittag gemacht und dann über Nacht im Kühlschrank weiter gehen lassen.

Beim Öffnen des Kühlschranks am Morgen gabs dann erst einmal einen kurzen Schreck, denn irgendwie wollte der Teig wohl ein wenig auf Wanderschaft gehen. Aber ich war am Ende dann doch noch rechtzeitig gekommen, um ihn sogleich in Form zu bringen.

Nach dem Ausräumen hatte der Ofen eine gute Temperatur und die Brötchen und Baguette wurden eingeschossen.

Auch bei Ingo ging es mittlerweile ordentlich zur Sache.

Und die Teigtemperatur stimmt! Also ordentlich gewirkt und ab in die Gärkörbe.

Meine Brötchen waren also gerade im Ofen und es wurde Zeit den Brotteig zu machen.

An der gleichmäßigen Porung sieht man deutlich, dass der Sauerteig sehr gut gegangen war. Bevor es einen Aufschrei gibt, denn man könnte denken, „böse Tiere“ wären es, aber auf dem Sauerteig liegen nur ein paar Sonnenblumenkörner.  Die sind von dem Spatel herabgefallen, den ich vorher zum Entleeren des Behälters mit dem Brühsück benutzt habe.

Ingo hat in der Zwischenzeit seine Teiglinge in den Gärschrank gebracht.

Ich hatte gerade den Bajonettverschluss des Kessels gelöst und wollte ihn an meinen Arbeitstisch stellen.

Auweia, da stand doch noch meine Büchse mit dem Salz und den Gewürzen herum. Vergessen! Also Kessel nochmal arretiert, die Gewürze über dem Teig gleichmäßig verteilt und nochmals die Maschine paar Runden drehen lassen, damit alles ordentlich untergeknetet wird.

Über dieses Dilemma hätte ich beinahe vergessen, die Baguette und Brötchen aus dem Ofen zu holen. So wurden sie dieses Mal etwas sehr scharf gebacken! 😉

Sehr gut aufgegangen und geschmacklich, wenn auch etwas dunkel, Spitze.

Bei Ingo ist der Ofen mit 12 Teiglingen ebenfalls gut beschickt und die Brote entwickeln sich.

Die „Brikettproduktion“ konnte ich beim Brötchen backen also noch verhindern. Nun flott die Brotteiglinge in die Backformen bringen.

Nach einer knappen Stunde Gehzeit wurde abgebacken. Bin mit dem Ergebnis zufrieden!

Noch warm angeschnitten, sah mein Brot so aus:

Am Maukendorfer Backofen liegt das Ergebnis ebenfalls vor und sieht auch recht gut aus.

Ein alles in allem gelungener Backtag fand bei uns seinen Abschluss bei weihnachtlicher Musik, mit leckeren Thüringer Bratwürsten in frischen Brötchen…

…und einem leckeren selbst bereiteten Glühwein!

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

 

 

 

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Langsam…

…neigt sich das Jahr dem Ende entgegen. In den Letzten Wochen haben wir uns jeweils paar Tage in Innsbruck-Igls und in Hamburg aufgehalten und tolle Erlebnisse gehabt.

Auf dem Weg ins Sellraintal haben wir dieses Insektenhotel entdeckt:

Eine sehr schöne und naturnahe Idee.

Bisher kannten wir den Bergisel nur von der Vierschanzentournee, diesmal waren wir endlich auch mal selbst vor Ort.

Architektonisch gelungen und sehr beeindruckend. Die Aussicht vom Turm war sehr schön, konnte man doch sehr weit ins Inntal auf die Besiedlung um und in Innsbruck schauen.

Ebenso interessant war der Aufenthalt an der Rodelbahn, zumal dort gerade Wettkämpfe stattfanden.

In Hamburg haben wir Quartier in der Nähe vom Michel genommen – sozusagen Michel am Michel ;-).

In der Kirche fanden während unseres Besuches Proben für Weihnachtsgottesdienste statt, so konnten wir einige Zeit der Orchester-, Orgel- und Chormusik zuhören.

Obwohl wir schon zig Male in Hamburg waren, haben wir bei diesem Besuch erstmals die Minatur-Wunderwelt besucht. Eine sehr interessante und durch die fantastische Detailtreue sehr beeindruckende Schau, für die man unbedingt mehrere Stunden einplanen sollte.  Ein Teil der Steuerzentrale – da muss man schon den Durchblick behalten. Wir werden die Schau garantiert noch mehrfach besuchen.

Natürlich haben wir auch die Plazza der Elbphilharmonie besucht, für ein Konzert muss man sich allerdings schon mindestens ein Jahr im Voraus bemühen. Und sparen sollte man für die Tickets auch schon rechtzeitig, unter 180 € gibt es da kaum etwas. Fotos habe ich noch auf dem Handy, zeige ich vielleicht demnächst noch mal.

Am Freitag werde ich zum letzten Mal in diesem Jahr meinen Backofen anheizen und Vollkornbrot für die Feiertage backen. Ich hoffe, das Wetter wird nicht allzu ungemütlich.
Bis dahin seid herzlich gegrüßt Micha – Der Brotbaecker

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Wieder zuhause…

…wurde am letzten Samstag gebacken – Roggenvollkornbrot mit Leinsamen.

Immer wieder faszinierend, wenn der Ofen geheizt wird und die Glut flimmert!

Nach circa 40 Minuten Gehzeit, hat sich der Teig gut entwickelt, ist aufgegangen und kann nun mit der Backform in den Ofen.

Obwohl ich in meinem Ofen nun schon einige Male Vollkornbrot gebacken habe, bin ich mir bisher noch nicht immer sicher, ob die Ofenhitze auch ausreichend ist. Die Backformen nehmen doch allerhand davon auf und da die Brote im Kasten sind, ist auch äußerlich nicht gleich erkennbar, ob ich den Ofen gut genug geheizt habe.

Nach 55 Minuten Backzeit sind die Brote aus den Formen und sehen recht ansprechend aus.

Da kann man schon zufrieden sein! Die Arbeit hat sich wieder einmal gelohnt.

Im Anschnitt ist dann sichtbar, dass die Bodentemperatur im Backraum doch noch etwas höher hätte sein können. Insgesamt bin ich jedoch zufrieden, es schmeckt sehr lecker und man hat ein gutes Mundgefühl beim Essen.

Ich wünsche eine Gute Zeit euer Micha – Der Brotbaecker

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