Auch der lange Weg…

…ist irgendwann absolviert und man hat das Ziel erreicht! (Teil 2)

Zwei Vertreter aus der kommunalen Politik (hier die Herren Stadträte Hirche und Haenel) vor dem offiziellen Eröffnungsakt im Gespräch mit Tobias Zschieschick.

Handwerker, Unterstützer, Vereinsmitglieder, Freunde, Sponsoren und Gäste in Erwartung des offiziellen Teils der Veranstaltung.

Unter den Gratulanten waren Verteter der Kommune, des Handwerks, der Vereine und Institutionen. Unter anderem überbrachte Michael Schlappa, Bäcker in Räckelwitz und Vertreter der Bäckerinnung Bautzen, die besten Wünsche fürs weitere Gelingen des Projektes „Backhaus an der Krabatmühle“.

Ein besonders weit gereister Gast war der 2. Bürgermeister der Partnergemeinde von Schwarzkollm, Herr Jürgen Weigel aus Heinersreuth, hier im Gespräch mit der Ortsvorsteherin Claudia Jurisch. Er war letztmalig 2019 in Schwarzkollm und nun vom Projekt Backhaus richtiggehend begeistert.

Olaf Giertz, der Ofenbauer aus der Nähe von Wismar, hat es sich ebenfalls nicht nehmen lassen und wohnte der offiziellen Einweihung bei. Hier mit dem Vertreter der Firma Wolfhöher Tonwerke, Herrn Kindermann, der selbst an den Arbeiten beteiligt war. Er unterstütze Olaf Giertz zeitweise beim Bau des Backofens.

Auch ganz wichtige Partner in der zuküftigen Arbeit waren anwesend. Die Müllerfamilie Beate und Robert Bresan aus Sollschwitz liefert zukünftig die fürs Backen benötigten Mehle.

In Seiner Rede bedankte sich Tobias Zschieschick bei allen, die bis zum jetzigen Zeitpunkt dazu beigertragen haben, dass das Projekt so erfolgreich realisiert werden konnte. Man möge es mir nachsehen, dass ich hier viel zu viele nicht genannt habe. Wer nachlesen möchte, wer am Projekt alles beteiligt war, kann das hier und vor Ort tun!

Der ehemalige Obermeister der sächsischen Bäckerinnung, Herr Roland Ermer war vom Backhaus begeistert. Er unterstütze das Projekt von Beginn an und gab für die Ausstattung und Nutzung der Backstube einige gute Ratschläge. Gestern sah er, was daraus schlussendlich geworden ist.

Rico Ziegenbalg, der als Bäcker die Backstube zukünftig fachlich leiten soll, gab für die anwesenden Gäste eine entsprechende Arbeitsprobe ab.

Im Anschluß an die Reden und Vorführungen im Backhaus, gab es neben einem kleinen Imbiss für die anwesenden Gäste und Gelgenheit sich in gemütlicher Runde auszutauschen.

Da mir persönlich an dem Projekt und seiner erfolgreichen Fortführung sehr gelegen ist, wünsche ich allen Verantwortlichen und den beim weiteren Betreiben des Backhauses Mitwirkenden Ideenreichtum bei der Projektgestaltung, interessierte Gäste aller Altersgruppen viel Erfolg bei der Realisierung der Backvorhaben. Soweit es mir möglich ist, werde ich mich natürlich auch weiterhin einbringen.

Ich wünsche eine gute Zeit und vielleicht treffen wir uns bei Gelegenheit an der Krabatmühle, wohin ich Sie/Euch recht herzlich einlade.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Auch der lange Weg…

…ist irgendwann absolviert und man hat das Ziel erreicht (Teil 1).

Die Pflasterarbeiten am Backhaus gehen dem Ende entgegen, doch im Vorfeld muss noch-einmal tief gegraben werden.

Die Abwasserleitung muss noch verlegt und an das Netz angeschlossen werden. Im Innenbereich montiert Tobias Zschieschick die letzen Abdeckungen für die Datendosen – assistiert vom Elektromeister Petelka ;-).

Bei diesem Chaos ist es für den unbedarften Beobachter kaum vorstellbar, dass in zwei Tagen hier das Backhaus eröffnet werden soll. Doch schon am nächsten Tag war die Hoffnung, dass es klappen, wird beim Anblick der Verlegearbeiten des Rollrasens wieder gestärkt.

Der Rasen ist verlegt, die Rabatten sind bepflanzt.

Auch im Innenbereich musste noch kräftig gewuselt werden, der zweite Rolltisch, Regale und weitere Ausstattung wurden geliefert.

Die Handwerker erledigten die restlichen Arbeiten beim Einbau der Türen.

Die Regale stehen nun an ihrem Platz im Vorratsraum. Für die Eröffnung wurde die Teigbeute, die sonst in der Backstube stehen soll, draußen als „Hilfstisch“ und Blickfang aufgestellt.

Sitzgelegenheiten für die erwarteten Gäste und eine Schautafel mit der Auflistung der Sponsoren und Unterstützer des Projektes sind aufgestellt.

Karsten Melwitz gehört mit seinem Fleiß und handwerklichen Geschick zu den guten Geistern des Projektes.

Die Tafel am Backhaus markiert das Objekt als Vorhaben im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie. Die Gäste zur Eröffnungsfeier können kommen.

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Wir testen noch…

Mein Freund Ingo hat seinen Ofen geheizt und leckeres Brot gebacken.

Auch bei Ingo ist die ordentliche Vorbereitung des Backtages bereits die halbe Miete 😉

Der Ofen ist gut geheizt und kann bald ausgeräumt werden.

Beim Aushudeln wird die Backfläche nicht nur sauber, sondern der Ofen bekommt damit auch die erste Feuchtigkeit, die fürs ordentliche Brotbacken gebraucht wird.

Im Gärschrank konnten sich die Teiglinge während der Ruhezeit gut entwickeln.

Auch sehen die Raben auf ihnen hier noch recht gut aus. Schauen wir mal, wie sie sich beim Backen verhalten, wird ja hoffentlich keiner von denen wegfliegen;-).

Es wird eingeschossen. Teiglinge mit Rabenbild und welche nur mit Einschnitten.

Und so sieht das fertige Produkt aus:

Es ist im Steinbackofen schwierig hinzubekommen, dass die Brote gleichmäßig bzw. gar nicht auf der Oberfläche aufreißen. Dazu müsste man eine kontrollierte Dampfführung während des Backvorganes hinbekommen, was im herkömmlichen Steinofen problematisch ist. Aber wir sind mit dem Ergebnis schon recht zufrieden, zumal es sich ja beim Raben nur um eine hübsche Optik handelt und für uns tatsächlich der Geschmack des Brotes das Entscheidende ist.

Um den Backtag zu versüßen, wurde dann noch ein leckerer Pflaumenkuchen gebacken!

Eine gute Zeit wünscht euch Micha – Der Brotbaecker

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Es wird werden…

…diese Zuversicht lassen wir uns trotz einiger coronabedingter Schwierigkeiten nicht nehmen. Am 22. des Monats wird das Backhaus an der Krabatmühle offiziell in Betrieb genommen. Noch ist nicht alles perfekt, aber wir sind zuversichtlich.

Ein Teil der bestellten Ausstattung wurde bereits geliefert, weitere Teile sollen noch in den nächsten Tagen kommen!

Die geeichte Bäckerwaage ist fürs Teigabwiegen in der Backstube ein Muss. Allerdings gibt es auch Zutaten abzuwiegen, die mit der digitalen Waage einfacher gewogen werden können.

Für die Schießer muss noch eine passende Halterung an der Decke angebaut werden.

In dem großen Kühlschrank können nun auch Teige für eine lange kalte Gare eingestellt werden, was die Geschmacksentwicklung und Verträglichkeit des Backwerkes besonders positiv beeinflusst.

Wir hoffen nun, dass in den nächsten Tagen weitere Lieferungen folgen und die Backstube bald ihren Betrieb auch für die geplanten Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen aufnehmen kann.

Eine Lieferung Mehl von der WKW Mühle Robert Bresan ist gerade eingetroffen. Es kann weiter gebacken werden, also rasch abgewogen und Teig gemacht.

Das Gewölbe des Ofens ist bereits gut sauber gebrannt und es kann bald ausgeräumt und die Teiglinge abgebacken werden.

Im Außenbereich wird ebenfalls fleißig gearbeitet, der „Endspurt“ ist förmlich zu spüren.

An der Rückfront des Backhauses wurden die Fundamente für das geplante Treppenbau-werk zur oberen Etage des Hauses gegründet.

Mit Technikunterstützung ist das Setzen der Bordsteine nicht mehr ganz so anstrengend, als wenn man das vollkommen händisch erledigen müsste. Trotzdem ist die Arbeit schon noch körperlich fordernd und bei Wetterkapriolen wie heute nicht gerade angenehm.

Im Innenbereich ist Karsten Melwitz mit seinem handwerklichen Geschick dabei, die Beleuchtung zu komplettieren.

Bald können die provisorischen Neonleuchten von den Decken verschwinden. Dem Ambiente des Backhauses angepasste, selbst gebaute, rustikale Lichtkästen, ausgestattet mit modernster LED-Beleuchtung werden zukünftig die Arbeitsflächen der Backstube ausreichend ausleuchten.

Die von Müller Bresan überlassene Teigbeute ist auch schon aufgearbeitet und wartet nun am zukünftigen Standort nur noch auf ihre „Füße“.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit herzlichen Grüßen als ihr/euer

Micha – Der Brotbaecker

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Endlich wieder ein Backtag

Ich habe endlich auch wieder im eigenen Ofen gebacken. Da er lange kalt war, musste er ordentlich geheizt werden.

Das Gewölbe ist sauber ausgebrannt, nun kann die Asche ausgeräumt werden und der Ofen noch bis zum Einschießen der Teiglinge abstehen.

Der Teig wurde geknetet und bekommt im Kessel eine gute halbe Stunde Teigruhe.

Arbeitsfläche ist bemehlt und das Abwiegen kann beginnen; 1200 g pro Teigling.

Der Teig ist gut gegangen, das Volumen hat sich deutlich vergrößert und es kann nun gleich zügig eingeschossen werden.

Nach gut 20 Minuten Backzeit, der Dampf wurde inzwischen abgelassen, können die Teiglinge das erste Mal umgeschoben werden. Trotz des Abstehens hat der Ofen an den Rändern, insbesondere im Bereich der Lüftungsöffnungen, eine niedrigere Temperatur. Damit die Brote gleichmäßig abbacken, wird umsortiert.

Nach gut 55 Minuten Backzeit, war es dann vollbracht. Ich hätte den Ofen noch ein klein wenig abkühlen lassen sollen, aber manche Leute mögen auch scharf gebackenes Brot.

Da ich diesmal keins der Brote für mich selbst behalten habe, hat mir ein lieber Freund die beiden Bilder vom Anschnitt zur Verfügung gestellt.

Den Berichten meiner Freunde zur Folge hat dieses Roggenmischbrot mit Sonnenblumen-kernen sehr gut geschmeckt. Das bedeutet, ich muss es demnächst nochmal backen und dann auch höchstselbst verkosten! ;-). Morgen bäckt Ingo wieder mit dem Bäcker an der Krabatmühle. Mal schauen, was es geben wird?

Herzliche Grüße in der Hoffnung, dass das Wetter sich auch wieder daran erinnert, dass wir noch Sommer haben! Euer Micha – Der Brotbaecker

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