Der etwas andere Backtag


Kuchen und Kleingebäck waren bislang meiner Frau vorbehalten, vor allem, wenn es darum ging diese im Elektroherd zu backen. Da Pensionäre bekanntlich über soooovieeeel Zeit verfügen, habe ich mich mal nach dem gestrigen Wintereinbruch, am heutigen Regentag daran versucht. Weihnachten steht vor der Tür, Kinder kommen und da sollte doch reichlich zum Naschen da sein.

Bei meinen Vanillekipferln behaupteten böse Zungen, ich hätte Bananenhälften gebacken. Zugegeben, etwas groß sind sie geraten, aber dafür ist man nach zwei Stück satt😉 Und sie schmecken sehr lecker!

Bereits vor ein paar Wochen hatte mich mein Backfreund Ingo mit Haselnüssen aus seinem Garten beglückt. Die letzten Tage habe ich als Abendbeschäftigung zwei Pappkörbe voller Nüsse geknackt, die rechte Hand kann das heute noch nachfühlen😉 Ich entschloss mich, die Nüsse zu Nussecken zu verarbeiten.

Zwei Bleche mit hoher Kante wurden zunächst mit Mürbeteig gefüllt.

Die Haselnüsse habe ich in der Mühle klein gehackt, mit gehobelten Mandeln in einer heißen Butter-/Zuckerlösung  vermengt und zum Abkühlen abgestellt.

Den Teig habe ich mit Aprikosenmarmelade und dann mit der Nuss-/Mandelmasse bestrichen.

Dann bei 180 Grad C ca. 40 Minuten gebacken. Jetzt, kühlt das Backwerk ab, damit ich es später schneiden und die Kanten mit Kuvertüre bestreichen kann.

Ich hoffe, mein Backwerk schmeckt so gut, wie es jetzt bereits aussieht. Eine schöne Restwoche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Nach über 50 Jahren…


…habe ich in diesem Sommer eine Reise in die Vergangenheit unternommen.

Im Januar 1966 sind die Eltern mit uns drei Kindern aus Oberschlesien in die DDR ausgereist. Zu dieser Zeit waren schon sehr viele deutschstämmige Familien aus Oberschlesien in Richtung Westdeutschland ausgewandert. Das Verfahren der Ausreise in den Westen zog sich bei Leuten, die kein Geld zur Bestechung von Beamten in den Behörden auf der Kante hatten, über Jahre hin.  Auswanderung in die DDR dauerte zwar auch, ging aber schneller. Vater war als Grubenretter 1960 in Zwickau zum Einsatz gekommen und wurde dort angesprochen, ob er nicht mit der Familie übersiedeln möchte. Nach fast sechs Jahren war es dann soweit. Mit nicht ganz 11 Jahren kam ich in eine völlig neue Welt. Durch die Eltern, Oma und Opa verstand ich zwar deutsch, aber mit dem Sprechen war es nicht weit her. Verschlimmert wurde das Sprachproblem dadurch, dass wir nicht wie ursprünglich vorgesehen nach Zwickau, sondern in die Gegend von Klingenthal eingewiesen worden waren – dort spricht man vogtländischen Dialekt. Meine Mutter meinte lange Zeit, sie wäre irgendwo in Frankreich gelandet, denn deutsch klang für sie anders😉 . Nachdem ich noch das erste Schulhalbjahr in Pyskowice absolviert hatte, wurde ich im Februar, zu Beginn des zweiten Halbjahres in die vierte Klasse der Polytechnischen Oberschule Zwota aufgenommen. Während sich der Klassenlehrer, Herr Bergel, andere Lehrer und einige Schüler bemühten, mich bei der Integration zu unterstützen, gab es auch einige unschöne Momente, in denen mir offene Feindschaft entgegentrat. Das wäre aber ein eigenes Thema, wenn auch heute leider wieder sehr aktuell.

Pyskowice (Peiskretscham) ist ein kleines beschauliches Städtchen inmitten des Oberschlesischen Industriezentrums um Bytom (Beuthen), Zabrze (Hindenburg), Kattowice (Kattowic) und Gliwice (Gleiwitz). Die Arbeitgeber mit den meisten Arbeitsplätzen sind entweder in der Chemiebranche oder der Kohle- und Stahlindustrie zu finden, wobei die Stadt Pyskowice hauptsächlich ihre Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt hatte.

Der Rathausplatz ist ein zentraler Punkt in der Stadt und immer sehr gepflegt.

Besonders schön finde ich die Blumenarangements in verschiedenen Formen.

Schräg gegenüber vom Rathaus, hinter einer Häuserfront, befindet sich die gotische, katholische Pfarrkirche St. Nikolaus aus dem 15. Jahrhundert. Sie ist das älteste Bauwerk der Stadt. An und im unmittelbaren Umfeld der Kirche befinden sich verschiedene Grotten und Heiligenstatuen, die mich bereits als Kind faszinierten.

Leider war das Gotteshaus geschlossen, so konnte ich nur durch die Scheibe der inneren Tür fotografieren.

Ich kann mich erinnern, von hier oft zu meiner Tante nach Zabrze (Hindenburg) mit dem Zug gefahren zu sein. Viele Züge fuhren damals noch unter Dampf und die Reise war immer ein riesiges Erlebnis, da ich alleine reisen durfte.

Aber wie in Deutschland auch, sind in Polen viele Bahnhofsgebäude ihrem Schicksal überlassen und werden als solche im Bahnverkehr nicht mehr genutzt.

Neben dem Besuch einiger Stätten, wo ich als Kind meine Zeit verbracht und wir auch gewohnt hatten, war der Visite eines Ortes besonders emotional.

An dieser Schule wurde ich 1961 eingeschult.

Es war in Pyskowice der erste Schulneubau nach dem Krieg und die Schule war für damalige Verhältnisse sehr modern und komplex. Mit meiner Klasse gehörte ich zu den ersten Schülern, die hier unterrichtet wurden.

Neben den tollen Außenanlagen mit Fußball- und Voleyballplatz befindet sich in dem Anbau, im ersten Stock, eine Sport- und im Erdgeschoss eine Schwimmhalle. Dort habe ich Schwimmen gelernt😉

Auf der Fläche des Volleyballplatzes wurde im Winter immer eine Eisfläche angelegt. Hier habe ich zur „Freude“ meiner Mutter beim Eishokeyspiel so manche Schuhe lädiert. Wir hatten damals nicht besonders viel Geld und neue Schuhe waren einerseits eine „Wertanlage“ und andererseits nicht sonderlich haltbar – schon gar nicht waren sie für Schlittschuhe gemacht. Meine Schlittschuhe hatten vorn und hinten Klemmvorrichtungen, die für die Sohlen und Absätze der Schuhe das blanke Gift waren.

In dem Kiosk konnte man neben Schulheften, Bleistiften und anderen Dingen des Schulbedarfs auch kleine Naschereien kaufen. Da gerade Ferien waren, war der „Sklepik“ bei meinem Besuch geschlossen.

Auch wenn sich die Schulleiterin an vielen Stellen eine Modernisierung ihrer Schule wünscht, sind die Klassenzimmer technisch doch recht modern ausgestattet.

Beamer und interaktive Tafeln sahen wir in fast allen Klassenräumen.

Bei den Fremdsprachen steht die englische Sprache im Vordergrund, aber auch der Deutschunterricht findet an der Schule für interessierte Schüler statt.

Möglicherweise werde ich nächstes Jahr nochmals hinfahren, um die Schule in der Schulzeit zu besuchen und in der Chronik zu stöbern. Die Direktorin der Schule, Frau mgr. Jolanta Dąbrowska, hat mir das angeboten.

Als Kind war ich nie dort,  ich hatte mir den Besuch dieses in der Weltgeschichte so bedeutenden Ortes als weiteren Höhepunkt bei dieser Reise unbedingt vorgenommen.

Leider war bei unserem Besuch das kleine Museum am Sender Gleiwitz geschlossen. Neben dem geschichtlichen Hintergrund ist auch der Sendemast beeindruckend.

Die Holzkonstruktion des Sendemastes, einschließlich Antenne mit eine Gesamthöhe von 118 Metern ist eine ingieneurtechnische Leistung, die durchaus Beachtung verdient.

Es ist derzeit der höchste Holzturm der Welt und wird noch von Telekomdiensteanbietern, Rettungsdiensten und dem Metropolnetz der Region genutzt.

Insgesamt waren es drei interessante Tage, die mich sprachlich gefordert haben und an denen ich sowohl Altes wieder-  als auch Neues neu entdecken konnte. Leider kenne ich die Namen meiner damaligen Mitschüler nicht mehr und konnte deswegen auch nicht nach ihnen forschen. Mein Freund Kristof, das habe ich von den Bewohnern seines Elternhauses erfahren, ist in den späten sechziger Jahren „nach Deutschlaund ausgefahren.“ Auch hier ist die weitere Spur verloren.

Trotz alledem, es tat gut, nach so vielen Jahren dort gewesen zu sein.

Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Backtag


Gestern wurde wieder gebacken…

…Roggenmischbrot 70/30 mit Sonnenblumenkernen. Dieses Brot hatte ich bereits bei meinem Einstiegsbacktag nach der langen Pause gebacken und alle damaligen „Esser“ waren so begeistert, dass sie das gleich noch einmal haben wollten.

Der Teig war wieder sehr „geschmeidig“, was für mich mit einer besonderen Anstrengung beim Wirken verbunden ist – es klebt überall😉. Und diesmal stand zwar mein Backfreund Ingo, der das Wirken im Schlaf beherrscht, daneben, doch er hat mich machen lassen. Am Ende stellten wir beide fest: Wirken ist irgendwie anders😉 Aber letztendlich entscheidet ja das Ergebnis!

Brote sind gut aufgegangen und der Schwaden wurde nach 15 Minuten abgelassen. Mit insgesamt 12 Broten war die Kapazität des Ofens diesmal absolut ausgeschöpft. Da mein Einschießer etwas groß und damit recht unhandlich ist, hat Ingo eingeschossen. Angeschobene Brote sind nicht unser Ding, deshalb ist beim Einschießen Übung von Vorteil!

Nach weiteren 30 Minuten wurde umgeschoben, damit die Brote gleichmäßig abbacken. Und hier das fertige Ergebnis:

Den Anderen und mir hat es geschmeckt. Bis bald auf ein Neues!

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Ostsachsen hat,…


…soweit ich das im Internet erforschen konnte, leider bisher kein Sternerestaurant. Wir haben gestern trotzdem ein kulinarisches Erlebnis erfahren, für das man sehr gut Sterne vergeben könnte.

Als wir auf dem Parkplatz vom „Erbgericht“ aus dem Auto stiegen, lag in der Luft bereits dieser gewisse, appetitanregende Geruch, den man vom Räuchern kennt. Ein Smokerabend war angesagt und wir ließen uns überraschen.

Das Arbeitsgerät des Chefs vom Erbgericht, Enrico Schulz, wurde in der Smoker Manufaktur Bayern hergestellt und kostete so um die 8.500,- €.

Ob die Erben, heute noch im zarten Kindesalter, mit dieser Erbverpflichtung klar kommen werden, wird die Zukunft zeigen. Derzeit, wie wir später erfahren und erschmecken durften, beherrscht der Vati das „Eisenmonster“ mit den vom Laien ungeahnten Möglichkeiten der Speisenzubereitung ohne Zweifel perfekt.

Vodka-Birned-Lachs, Senf-Limetten-Hähnchen, gefüllter Kalbsrücken und PulledPork-Burger gehörten neben Cowboy-Potato-Beans und Cole slaw (Krautsalat) zu den absolut leckeren Hauptspeisen.

Allerlei leckere Vorspeisen, Desserts, Soßen und Zutaten ergänzten das Angebot.

Ein absolut gelungener Abend und auch die Übernachtung im Erbgericht lässt keine Wünsche offen: großes, geräumiges und sehr gut eingerichtetes Zimmer, gute Betten, Klasse Bad , Internet…

Gerne empfehlen wir diese Adresse weiter und werden bestimmt irgendwann wieder dort einkehren.

Ein schönes Wochenende und einen guten Wochenstart wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Bereits zum 363-zigsten Male…


…kamen am letzten Wochenende die Zwiebelbauern aus Heldrungen nach Weimar.

Bereits am Freitagvormittag begann das bunte Treiben in der gesamten Weimarer Innenstadt.  Um 12:00 Uhr erfolgte durch den Bürgermeister und die 27-jährige Luisa Hoyer  (Zwiebelmarktkönigin 2016) die offizielle Eröffnung der Markttage. Der Weimarer Marktplatz war insbesondere vor der Bühne so dicht gefüllt, dass ich von der Eröffnungszeremonie keine Bilder habe.

Dieser Herr moderierte das Eröffnungsspektakel, doch erst beim anschließenden Rundgang in den Straßen konnte ich ihn in voller Größe fototechnisch einfangen.

Während es auf dem Marktplatz und den Seitenstraßen überwiegend Stände mit allerlei Speisen und handwerklichen Produkten gab, war die Schillerstraße den Zwiebelbauern vorbehalten.

An den Ständen wurden unzählige, herrlich gebundene Zwiebelrispen, Zwiebelinchen, Knoblauchbündel, Trockenblumen und Gemüse feil geboten. Es war schwer sich für das „schönste“ Mitbringsel zu entscheiden, denn sie waren alle schön und zeugten von großer Kreativität und sehr viel Fleiß.

An den Ständen mit den verschiedensten Kränzen, war aus den Mündern der vielen Besucher immer wieder ein anerkennendes „Oh, schön!“, „Klasse“, „Das will ich haben!“ zu hören.

Viele Händler, die mit festem Wagen angereist waren hatten auch ihre Verkaufsbuden auf den Dächern schön geschmückt.

Auf dem Platz vor der Herderkirche war der mittelalterliche Markt aufgebaut. Es gab reichlich und gut zu trinken und zu speisen. Doch nicht nur für leibliche Genüsse war gesorgt, dieser Gaukler führte mit viel Witz und Humor verschiedene, perfekte Jonglagen mit Bällen, Messern und Fackeln in beachtlichen Schwierigkeitsgraden vor. Der Applaus war entsprechend üppig ausgefallen.

Auch wenn das Wetter immer wieder mit Regenschauern dazwischen funkte, war es ein sehr schönes Erlebnis.

Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

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Ich habe es endlich wieder getan ;-)


Am Samstag war – nach über einem Jahr Pause – endlich wieder ein Backtag angesagt. Bereits am Freitagabend wurden der Sauer- und der Vorteig angesetzt.

Eine sehr klebrige Sache und optisch nicht unbedingt appetitanregend. Vor- und Sauerteig sind allerdings maßgebend für ein gutes ausgewogenes Brotaroma. Wenn sie dann etwa 15 Stunden gegangen sind, sehen sie schon etwas besser aus.

Der Vorteig wird über Nacht im Kühlschrank geführt und damit er keine eingetrocknete Haut bildet, decke ich die Schüssel mit Haushaltsfolie ab.

Bei der Führung des Sauerteiges habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, ihn über die Zeit von ca. 16 Stunden in die Backröhre des Haushaltsofens zu stellen. Ich lasse die Beleuchtung an, so ist in der Röhre eine optimale Temperatur für die Entwicklung des Sauers gegeben.

Bevor es an die Teigbereitung geht, muss natürlich der Backofen geheizt werden.

Die Temperatur in der linken oberen Ecke des Backraumes beträgt bei diesem Feuer bis zu 500 Grad C. Wenn das Holz nach gut drei Stunden niedergebrannt ist, hat der Backraum vor dem Ausräumen immer noch ca. 380 Grad C.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Glut mit der Krücke ausgeräumt wurde, wird mit dem Besen ausgefegt und mit dem Hudelwisch feucht ausgewischt. Das bindet den Staub vom Boden und der Ofen bekommt die erste Feuchtigkeit. Jetzt kann der Ofen gut abstehen, d. h. die Hitze verteilt sich gleichmäßig im Backraum.

 

 

 

 

 

 

 

Gleich nach dem Ausräumen des Ofens habe ich den Roggenmischbrotteig 70/30 mit Sonnenblumenkernen als Brühstück mit der Maschine geknetet. Nach einer Knetzeit von ca. 8 Minuten blieb der Teig im Kessel und stand  gute 45 Minuten auf Stockgare.

 

Der Teig war etwas zu weich geraten, was zunächst eine große Herausforderung beim Abwiegen und Formen der Teiglinge darstellte.  Zu Beginn meiner „Bäckerkariere“ wäre ich an dem klebenden Teig wohl verzweifelt.

Mit ordentlich bemehlten Händen  ging es für die Teiglinge ohne größere Probleme in die Gärkörbchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die hohe Teigausbeute hatte natürlich auch zur Folge, dass die Teiglinge im Ofen rasch breit liefen.

Am Ende gabs noch ein wenig Ofentrieb. In Anbetracht der Umstände war ich dann mit der Krume doch noch recht zufrieden. Geschmacklich hat auch alles gepasst.

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss des Tages gab es bei einem kleinen Oktoberfest mit Freunden leckeren Federweißen und Flammkuchen.

Und fast hätte ich es vergessen, dieser leckere Pflaumenkuchen wurde natürlich auch schon gestern verkostet.

Ich wünsche eine schönen herbstlichen Oktober und grüße herzlich euer Micha – Der Brotbaecker

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Licht am Ende des Tunnels


Hallo liebe Blogfreunde:

1. Mich gibt es noch!
2. Demnächst wird der Ofen wieder angeheizt und Brot gebacken. Nach einer gefühlten Ewigkeit freue ich mich, dass der Ofen jetzt wieder öfter betrieben wird.
In den letzten Monaten habe ich einige Arbeiten auf dem Grundstück erledigt, ein paar Reisen gemacht, Freunde besucht und natürlich auch sehr schöne Zeiten mit meinen lieben Enkelinnen verbracht. Darüber hat die Blogerei ganz schön gelitten. Aber es wird wieder! Manches werde ich hier bestimmt auch noch zeigen.
Also herzliche Grüße und bis demnächst sagt Micha – Der Brotbaecker

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Kurzes Lebenszeichen


Hallo liebe Freunde,

mich gibt es noch und wer – wie ich auch – gemeint hat, ich hätte im Ruhestand deutlich mehr Zeit, der irrt😉😉😉
Viele Arbeiten, die in den letzten Jahren einfach liegen geblieben sind stehen an und werden nun schrittweise erledigt. Dabei gibt es auch größere Projekte, die sich etwas ziehen😦 . Leider habe ich bislang keine Zeit zum Backen gefunden, aber es gibt halt noch wichtigere Dinge zu erledigen.
Ich wünsche eine gute Zeit und melde mich, sobald der Ofen wieder angeheizt wird.
Herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

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Mit Freunden unterwegs


Man muss nicht immer hunderte von Kilometern fahren, um herrliche Landschaft und schöne Dinge zu besichtigen und zu genießen. Ein wunderschöner Wochenendausflug hat uns das wieder einmal gezeigt.

Zunächst führte uns der Weg nach Plawna (Polen/Niederschlesien). Dort haben Künstler der Region mehrere Kleinode geschaffen, die zu besuchen es sich lohnt.

Als erstes besuchten wir das „Schloss der schlesischen Legenden“.

Im Inneren sind verschiedene Szenen mit lebensgroßen Puppen gestaltet. Die Besucher können die Figuren über Schnüre bewegen – eine lustige Angelegenheit, nicht nur für Kinder!

Im Außenbereich und der näheren Umgebung ist die Welt der großen Sagengestalten und Riesen.

Die meisten Figuren sind auch begehbar, was manch spaßige Situation für Kinder und Erwachsene fabriziert.

Eine weitere Attraktion befindet sich gegenüber vom magischen Schloss. Hier haben Künstler eine Nachbildung der Arche Noah gebaut.

Beispielhaft für die Lebewesen der Arche sind vor dem Bau ein paar Tierskulpturen aufgestellt.

Die Löffel sind nicht nur Teil der künstlerischen Gestaltung des Freigeländes, sondern symbolisieren gleichzeitig die Ruder der Arche.

Im Inneren sind verschiedene sakrale Szenen gestaltet und Utensilien und Figuren ausgestellt.

Hungrig geworden führte uns der Weg in das in der Nähe gelegene Schlosshotel Brunow.

Bereits die Eingangshalle des 1750 erbauten Palastes ist sehr beeindruckend.

Es gab nicht nur erstklassiges Essen, hier als Vorspeise Carpaccio von gebackener roter Beete mit Ziegenkäse und herrlichem Meerrettichdipp, sondern wir durften uns im Terrain auch ausgiebig umsehen.

Im 19. Jahrhundert wurde die Wagenhalle/Pferdestall erbaut. Heute befinden sich darin der große Ballsaal und Hotelzimmer. Kurz nach unserem Besuch zogen in den Ballsaal zwei Hochzeitsgesellschaften (insgesamt 200 Gäste) ein, es war bereits eingedeckt.

Alle Räume sind sehr geschmackvoll und edel ausgestattet. Im Hautpgebäude auf der ersten Etage führen die Gänge links und rechts zu den Hotelzimmern.

Hier ein Einblick in eines der Standardzimmer.

Und hier ein Zimmer der Premiumklasse:

Die Preise sind sehr zivil, sowohl für die Übernachtung als auch für die hervorragenden Speisen. Wir werden dort ganz bestimmt demnächst ein paar erholsame Tage verbringen und auch das SPA-Angebot nutzen.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Ruhestand


Nun bin ich schon 14 Tage offiziell im Ruhestand und von den vielen Aufgaben, die ich mir vorgenommen habe, warten alle noch auf den Beginn ihrer Realisierung.

Wenigstens ist sehr eindrucksvoll sichtbar, dass sich der Frühling ganz deutlich Bahn bricht, während ich mich mit einer fetten Grippe herumschlage.

Ich hoffe, dass ich die bösen Kräfte, die mir so sehr zusetzen, mit der Hilfe meiner Hausärztin bald besiegen kann und wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten Start in den Frühling.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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