Manchmal…


…verpasst man die kleinen Höhepunkte des Lebens einfach! 😉
Habe gerade festgestellt, dass ich am 13.02.2007, um 20:54 Uhr meinen ersten Blogeintrag getätigt habe. Das war damals noch unter „Myblog“, wobei mich dort bislang insgesamt 75.150 Besucher beehrt haben. Zum 1. September 2010 erfolgte dann der Wechsel zu WordPress. Die Besucherzahl schwankt seitdem im Durchschnitt zwischen 20 – 50 am Tag.
Ich danke allen Besuchern für das Interesse und hoffe auf weiteren Zuspruch.
Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Heimatkunde


Für 2018 habe ich mir vorgenommen, etwas mehr in unserer Gegend unterwegs zu sein. Ich möchte die Veränderungen, die in den letzten Jahren an mir arbeitsbedingt teilweise vorbei gegangen sind, „erforschen“ und mein heimatkundliches Wissen wieder auf den aktuellen Stand bringen.

In der Folge des Braunkohlebergbaues haben sich beträchtliche Veränderungen in der Landschaft vollzogen. Mehrere Badeseen sind in Planung, werden befüllt oder sind schon freigegeben.

Die „Drei Weiber“ gaben dem See am Rand der Gemeinde Lohsa seinen Namen.

Während an der Weißkollmener Seeseite (linksseitig gegenüber) in den Sommermonaten bereits seit ein paar Jahren reger Badebetrieb herrscht, versucht man in einem Pilotprojekt auf der Lohsaer Seite dem Problem der dort auftretenden Verockerung zu Leibe zu rücken.

Die Ursachen sind wohl noch nicht genau klar. Liegt es nur am Untergrund, an unterschiedlichen Strömungs-  und/oder insgesamt an den hydrologischen Verhältnissen. Deshalb versucht man in einem Pilotvorhaben herauszufinden, welche der drei geplanten Varianten mit den verschiedenen Lösungsansätzen das Problem erfolgreich beseitigen oder zumindest eindämmen kann.

Eine erfolgreiche Sanierung dieses Uferbereiches wird nicht nur die Betreiber dieser gastronomischen Einrichtung freuen.

Ob von dort oben dirigiert wird oder andere Zeichen gegeben werden, habe ich nicht herausgefunden. Das Restaurant in der Pyramide hat in der Winterzeit nur an den Wochenenden und zu geplanten Veranstaltungen geöffnet, deshalb konnten wir es diesmal nicht testen.

Für mich als Zaungast machte alles einen recht ordentlichen Eindruck und wir werden sicher bei wärmeren Temeperaturen, wenn es auf der Terrasse gemütlicher ist, die Gastronomie testen.

Bei dieser Gelegenheit werde ich auch nachschauen, wie es sich an der Strandbaustelle bis dahin entwickelt hat.

Ich wünsche einen guten Einstieg in die Fastenzeit. Bei mir ist am Freitag wieder ein Backtag angesagt.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Antiquarische Schönheiten…


… sind wieder an den historischen Kamelienstandorten in Sachsen zu bewundern.  Vor über 20 Jahren waren wir erstmals an der Kamelie in Roßwein und wollten nun wieder einmal schauen, wie es im dortigen Kamelienhaus ausschaut.

Soweit ich mich erinnere, führte uns damals der Weg  noch direkt am Bad vorbei über das Wolfstal zum Kamelienhaus. Diesmal gab es einen neuen Zugang über diese Stiege zwischen zwei Feldern.

Im Dezember 2000 wurde die Roßweiner Kamelie als Kulturdenkmal anerkannt.

Betreut wird das Kamelienhaus vom Heimatverein und der Stadt Roßwein.

Die Roßweiner „Alba plena“ soll nach der bekannten Pillnitzer Kamelie die Zweitälteste nördlich der Alpen in Europa sein.

Im Haus gibt es neben der Großen auch noch eine Reihe kleinerer Exemplare verschiedener Kamelien.

Ein Besuch lohnt sich, zumal die anwesenden Mitglieder des Heimatvereins sehr kompetent Auskunft zur Geschichte und Tipps zur Kultivierung und Pflege von Kamelien in der heimischen Umgebung geben.

Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Zampern


Diese alte sorbische Tradition wird in vielen Gemeinden der Lausitz auch heute noch aktiv gepflegt. In Maukendorf wird das Zampern alljährlich praktiziert und es ist ein Höhepunkt im Dorfleben.

Das aktive Leben im Dorf wird oft und maßgeblich von der Freiwilligen Feuerwehr und verschiedenen Vereinen geprägt. Das ist auch in Maukendorf nicht anders. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und die Mitglieder des Dorfklubs sind beim Zampern besonders stark engagiert und sorgen für das gute Gelingen.

Die Gulaschkanone wurde am Gemeindehaus in Stellung gebracht und angeheizt.

Ingo ist mit seinem Brotstand bereits zum vierten Mal mit dabei.

Da das Backwerk frisch sein soll, muss bereits am Vorabend viel vorbereitet und bis in die späte Nacht hinein gebacken werden.

Diesmal hat Ingo zwei Sorten Brot und drei verschiedene Kuchen gebacken.

Sauerteig, gekochte Kartoffeln, Brühstück und Saaten sind für die Verarbeitung in den Teigen vorbereitet. Der Ofen hat die erforderliche Temperatur erreicht.

Während der Teig noch knetet, geht es an den Ofen…

…und er wird ausgeräumt. Bei Ingo fällt die Glut in einen Schacht unter dem Backraum, so kann die Temperatur der Glut beim Backen nach genutzt werden.

In der Zeit, in der der Ofen absteht, wurde der erste Brotteig bereitet und die Teiglinge zur Gare gestellt.

Im Gärschrank wird noch ein wenig Dampf erzeugt und das Kartoffelbrot steht auf Gare.

Während des Backens hat der Ofen einen Teil seiner Hitze verloren.

Damit auch das nächste Backwerk gelingt, wurde vor dem nächsten Backgang noch einmal nachgeheizt.

Glut vom vorhergehenden Heizgang konnte aus dem unteren Schacht herausgeholt und auf das neu eingeschlichtete Holz als Anzündquelle gegeben werden.

In einer Hobbybackstube viel Arbeit, die sich bis 01:00 Uhr hingezogen hat. Ob das die Brotkunden mit einem guten Abverkkauf honorieren, wird sich zeigen.

Auch wenn es beim heutigen Winterwetter keine Minusgrade gab, wurde es mit der Zeit ziemlich frisch und eine kräftige Mahlzeit aus der Gulaschkanone der Feuerwehr war bei vielen Dorfbewohnern herzlich willkommen. Es gabt schmackhafte Erbsensuppe…

…und/oder Eisbein mit Sauerkraut.

Dazu das frische Brot aus Ingos Ofen und wer dann auch noch was Süßes wollte, der nahm etwas vom leckeren Kuchen mit nachhause.

Die Zamperer zogen in der Zwischenzeit von Haus zu Haus,…

…wo sie offensichtlich ebenfalls gut versorgt wurden und bei bester Stimmung musizierten und sangen.

Neben verschiedenen Phantasiefiguren nahmen auch der Braschka und ein „Hochzeits-paar“ am Maukendorfer Zamperzug teil. Eine bunte und lustige Gesellschaft.

Eine große Gesellschaft, die sich dem Fotografen zum Abschied in einer kompakten Aufstellung präsentierte. Dafür danke ich nochmals recht herzlich und wünsche allen eine gute Zeit!

Micha – Der Brotbaecker

PS.: Hier gibt es einen schönen Filmbericht zum Zampern, zwar nicht in der Lausitz, trotzdem informativ.

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Seit mehreren Jahren schon…


…erfreuen uns die mittlerweile insgesamt 11 Kamelien in unserem Wintergarten.

So viele Knospen, die dann auch tatsächlich aufblühen und nicht abfallen, hatten wir bisher noch nie.

Das richtige Übersommern der Kamelien ist immer eine wesentliche Voraussetzung für den Blüherfolg. Ein optimaler Standort und die angemessene Pflege – insbesondere das regelmäßige und durchdringende Gießen ohne Staunässe – sind Grundlage für einen reichhaltigen Knospenansatz. Fehler hierbei verzeihen Kamelien leider nicht und die Auswirkungen zeigen sich meist erst Monate später.

Im vorigen Sommer war das oft regnerische Wetter offensichtlich sehr hilfreich.

Dieses Reinweiß ist einfach fantastisch!

Wären da nicht noch andere Aufgaben, könnte ich mich an dieser Blütenpracht täglich und stundenlang erfreuen.

Mal schauen, ob wir es in den nächsten Wochen schaffen, wieder einige von den sächsischen Kamelienstandorten zu besuchen. Königsbrück, Pillnitz, Pirna-Zuschendorf und Roßwein stehen zur Auswahl. Vielleicht trifft man sich.

Bis dahin eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker.

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Brot im Steinofen zu backen… (Teil 2)


…macht zwar Mühe, aber in Gemeinschaftsarbeit bereitet es auch große Freude! Interessant ist es, wenn man einen neuen Ofen „einbäckt“. Noch weiß man nicht, wie er sich beim Beheizen verhält. Wie wird die Hitzeverteilung zwischen den beiden Backflächen sein? Wie lange bleibt die Temperatur stabil und wie verläuft ihr Abfall?  Zwar gab es schon vor paar Wochen einen Probebacktag, am 03.12.2017 wollte man es aber noch genauer wissen.

Am Vorabend wurden bereits Sauerteig, Brühstück und Vorteig angesetzt. Die Behälter wurden nach dem Fotografieren natürlich abgedeckt.

Zum Backen wurde das Mehl in der eigenen Mühle gemahlen.

Alle Zutaten befinden sich am Morgen im Kneter und es geht mit der leistungsfähigen Maschine an die Teigbereitung. Gebacken werden soll Vollkorn- und Weizenmischbrot.

Am Backtag durfte Ingos Bruder der „Abwieger“ sein. Hier erfuhr er, dass der Lehm, den er sonst beim Ofenbau verwendet, deutlich weniger klebt als der Teig. 😉

Ingo wirkt, wie er es vor Jahren gelernt hat, mit beiden Händen – und die Hände bleiben relativ sauber. Bevor die Gebäckstücke in den Ofen können, müssen sie im Gärschrank noch eine Weile gehen.

Unter dem Gärschrank (auf dem Bild nicht zu sehen) verläuft das Abgasrohr des Bauernofens, der sich direkt daneben befindet. Im Winter kann dieses Rohr zusätzlich zur Erwärmung des Garraumes genutzt werden.

In den Garraum passen ca. 65 Brote.

Gebacken wurden insgesamt 30 Vollkornbrote und 25 Mischbrote. Die Vollkornbrote im oberen Backraum, Mischbrote unten.

Nachdem die Brote fertig gebacken waren, wurden von den Dorfbewohnern und Besuchern mitgebrachte Kuchen und Kleingebäcke abgebacken.

Alle Brote waren innerhalb einer Stunde ausverkauft. Ingos Bruder hatte etwas Pech, denn beim Verkauf hat er übersehen, dass das für ihn bereitgelegte Brot ebenfalls über die „Ladentheke“ gegangen war. Trotzdem war es insgesamt ein sehr gelungener Backtag, der allen Besuchern und Aktiven viel Freude bereitet hat. Das Backhaus hat seine Feuertaufe bestanden und man kann davon ausgehen, dass die Dorfgemeinschaft dort noch manches schöne Backerlebnis haben wird.

Dazu wünsche ich viel Erfolg und Freude. Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Brot im Steinofen zu backen… (Teil 1)


…war früher oft ein Muss, um überhaupt Brot im Hause zu haben. Heute wird von immer mehr Leuten erkannt, dass es schon einen Unterschied zum Backwerk des Discounters gibt, wenn das Brot selbst gebacken wird. Außerdem stärkt das gemeinsame Backen mittlerweile vielerorts die dörfliche Gemeinschaft und unterstützt so manche Vereinsaktivität. So ähnlich haben wohl auch die Leute um Kirch Mulsows Bürgermeister Thomas Jenjahn gedacht. Das frühere Spritzenhaus auf dem Gutshof in Garvensdorf war baufällig. Die Fassade unansehnlich, das Dach defekt, Fenster und Türen fehlten bereits. Innen lagerte Bauschutt.

Aus dem alten Feuerwehrspritzenhaus sollte nun ein Backhaus entstehen, so hatte es der Rat beschlossen. Eigenmittel wurden bereitgestellt und Fördermittel beantragt. Mit dem Bau des Ofens wurde Olaf Giertz beauftragt, der Bruder meines Backfreundes Ingo. Von Beruf Ofenbaumeister und bereits mit Erfahrungen beim Bau von Steinbacköfen ausgestattet, machte er sich mit einigen Helfern aus der Gemeinde im zeitigen Sommer des vorigen Jahres an die Arbeit. Das Beräumen und Entkernen des alten Hauses war der erste Akt, neue Abflüsse und eine neue innere Grundplatte folgten.

Das Dach wurde neu eingedeckt und eine hölzerne Außenverkleidung angebracht.

Während das Innere des alten Hauses als Backstube genutzt werden soll, wird der Ofen an eine Wand „angebaut“ und mit einem Überdach versehen. Auf dem folgenden Bild war das Fundament für den Ofen bereits gegossen und der Grundriß ist deutlich erkennbar.

Das Überdach für den Backofen wurde an die alte Dachkonstruktion angeflanscht. Der Schornstein an der Stirnseite des bereits verkleideten Backhauses dient dem Backofen und einer zusätzlichen Feuerstelle im Innenraum.

Langsam nimmt der Ofen Gestalt an. Damit die entsprechende Kapazität beim Backen zu verschiedenen Anlässen vorhanden ist, sollte der Ofen nach Fertigstellung zwei Backetagen haben.

Die ersten Schamottesteine für die Züge des Fuchses sind bereits angemauert.

Durch den Fuchs wird die Wärmeausbeute optimiert und das Backgewölbe zusätzlich erwärmt.

Der Ofen sollte nicht nur funktional sein, sondern sich auch ästhetisch in das optische Bild des Gesamtvorhabens einfügen.

Das obenliegende Ofenrohr (Abgasrohr des Backofens) soll später gleichzeitig den Raum heizen. Rechts neben dem Ofen entstand ein stationärer Gärschrank.

Am Platz links neben dem Ofen sollen die Knetmaschine und Kornmühle ihren Platz finden – entsprechende Elektroanschlüsse sind schon montiert.

Beim Bau wurden sehr viele hilfreiche Dinge berücksichtigt. Neben einer zusätzlichen Feuerstelle und einer ordentlichen Abwaschgelegenheit sollte es auch ausreichend Arbeitsfläche geben.

Wie sich das Ganze beim Backen bewährt hat, erfahrt ihr im Teil 2. Bis dahin eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

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Ein letztes Mal…


…für dieses Jahr wurde gestern der Ofen geheizt und gebacken. Mit meinem Freund Ingo wollte ich ein neues Rezept für Roggenvollkornbrot ausprobieren. Doch zunächst wurden wieder Brötchen nach einem etwas abgewandelten Rezept von Bäcker Süpke gebacken.

Ingo meinte, wir sollten die Brötchen nicht einschneiden sondern „rustikal“ aufgehen lassen. Deshalb wurden sie zunächst mit dem Schluss nach unten zur Gare gestellt.

Nach gut einer Stunde wurde gewendet und in den Ofen eingeschossen.

Der Ofentrieb war gut, allerdings habe ich immer wieder aufgrund des etwas zu hohen Backgewölbes Probleme mit der Oberhitze. Dadurch werden insbesondere die Brötchen nicht immer so braun, wie ich das gerne hätte. Der Geschmack und die Rösche waren aber sehr  zufriedenstellend.

Insgesamt war dem Ofen gestern anzumerken, dass er wohl schon im Winterschlaf war. Ich musste nach den Brötchen nochmals nachheizen, denn die Temperatur war auf 200 Grad C abgesackt. Das wäre für unsere Vollkornbrote in den Blechbackformen deutlich zu wenig gewesen.

Also nochmals angefeuert und darauf gewartet, dass auch noch der letzte Ruß vom Gewölbe abbrennt. Zwischenzeitlich war der Teig gemischt. Roggenvollkornmehl, etwas Weizenvollkornmehl dazu und gebrühte Sonnenblumenkerne.

Das war schon eine Herausforderung – sehr gut durchmischt aber klebrig vom Feinsten.

Die Backformen hatte ich bereits beim letzten Backtag eingebrannt, nun werden sie ihre Feuertaufe bestehen müssen. Die beiden Bleche links, einmal mit nassem Tuch und das andere mit Haferflocken dienten als Hilfen für die“Beschichtung“ der Teiglinge.

Während ich versucht habe beim Abwiegen meine Hände ziemlich teigfrei zu halten, übernahm Ingo das Formen und Beschichten der Teiglinge. Am Ende macht alles einen guten Eindruck – jetzt muss es nur noch ordentlich gehen und backen.

Nach gut 90 Minuten Stehzeit gingen die Teiglinge bei ca. 260 Grad C in den Ofen. Etwa eine Stunde Backzeit und das Ergebnis war schon optisch sehr ansprechend.

Ungeduldig warteten wir darauf, dass das Brot etwas abgekühlt war, um es endlich anzuschneiden und zu verkosten.

Mit geräuchertem Ostseeaal eine himmlische Erfahrung! Das Rezept wird definitiv öfter nachgebacken.

Ich hoffe, ihr habt am heutigen Silvesterabend auch ein gutes Essen vor euch und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch, Gesundheit und viel Glück im neuen Jahr!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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So schnell ist ein Jahr vorüber!


Ich wünsche allen Freunden und Besuchern meines Blogs ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Herzlich Micha – Der Brotbaecker

 

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Das wäre beinahe…


…richtig schief gelaufen. Gewöhnlich, wie diesmal auch, zünde ich vor dem Frühstück das Brennmaterial im bereits vor Tagen gefüllten Ofen an. Während der Frühstückspause brennt das Material soweit durch, dass ich es gut über die gesamte Heizfläche verteilen kann. Als ich nun nach zirka einer Stunde an den Ofen kam, stand das Thermometer auf „0“ Grad. Da ging mir doch tatsächlich das Feuer aus. Nur gut, dass ich  kontrolliert habe.

Mit etwas mehr als einer Stunde Verspätung wurde der Ofen nochmals angeheizt und das Holz war nach weiteren zwei Stunden soweit abgebrannt, dass ausgeräumt werden konnte.

Am Abend vorher bereite ich den Backtag soweit vor, dass es am nächsten Tag schön ruhig ablaufen kann und keine Hektik aufkommt.

Das Altbrot wurde zerkleinert, das Mehl und die Gewürze wurden abgewogen und bereitgestellt.

Den Brötchen- und Vorteig habe ich ebenfalls am Vorabend geknetet, damit sie dann über Nacht im Kühlschrank gehen und ihr volles Aroma entfalten können.

Backtag 28.11.2017

Die Konsistenz stimmt! Ich habe dem Teig noch etwas Weizenschrot zugegeben, dadurch erhalten die Brötchen einen noch besseren Geschmack und werden vom Biss her knackiger.

Am Backtag ist der Brötchenteig sehr gut aufgegangen und hat Aroma dazugewonnen.

Gute zwei Stunden vor der Aufarbeitung nehme ich ihn aus dem Kühlschrank und lasse ihn akklimatisieren.

Mit viel Dampf wird eingeschossen und knapp 30 Minuten gebacken. Diesmal habe ich ein Blech bereits nach 10 Minuten aus dem Ofen genommen. Diese Brötchen gingen, nachdem sie abgekühlt waren, in den Frost und können nun bei Bedarf frisch aufgebacken werden.

Die erste Verkostung der fertig gebackenen Brötchen ohne Belag: hervorragender Geschmack und gute Konsistenz, sowohl knackige Kruste als auch weiche Krume.

Weizenmischbrot mit Sonnenblumenkernen ging gut auf und entwickelte sich im Ofen ebenfalls prächtig weiter.

Es war wieder ein schöner Backtag mit einem guten Ergebnis. Demnächst werde ich Vollkornbrote backen, die neuen Backformen sind bereits eingebrannt. Jetzt muss ich nur noch ein passendes Rezept für 11-12 kg Teig suchen. Schauen wir mal, vielleicht klappt es ja noch im Dezember.

Bis dahin wünsche ich eine gute Adventszeit und verbleibe mit den besten Grüßen – Micha – Der Brotbaecker

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