Licht am Ende des Tunnels


Hallo liebe Blogfreunde:

1. Mich gibt es noch!
2. Demnächst wird der Ofen wieder angeheizt und Brot gebacken. Nach einer gefühlten Ewigkeit freue ich mich, dass der Ofen jetzt wieder öfter betrieben wird.
In den letzten Monaten habe ich einige Arbeiten auf dem Grundstück erledigt, ein paar Reisen gemacht, Freunde besucht und natürlich auch sehr schöne Zeiten mit meinen lieben Enkelinnen verbracht. Darüber hat die Blogerei ganz schön gelitten. Aber es wird wieder! Manches werde ich hier bestimmt auch noch zeigen.
Also herzliche Grüße und bis demnächst sagt Micha – Der Brotbaecker

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Kurzes Lebenszeichen


Hallo liebe Freunde,

mich gibt es noch und wer – wie ich auch – gemeint hat, ich hätte im Ruhestand deutlich mehr Zeit, der irrt😉😉😉
Viele Arbeiten, die in den letzten Jahren einfach liegen geblieben sind stehen an und werden nun schrittweise erledigt. Dabei gibt es auch größere Projekte, die sich etwas ziehen😦 . Leider habe ich bislang keine Zeit zum Backen gefunden, aber es gibt halt noch wichtigere Dinge zu erledigen.
Ich wünsche eine gute Zeit und melde mich, sobald der Ofen wieder angeheizt wird.
Herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

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Mit Freunden unterwegs


Man muss nicht immer hunderte von Kilometern fahren, um herrliche Landschaft und schöne Dinge zu besichtigen und zu genießen. Ein wunderschöner Wochenendausflug hat uns das wieder einmal gezeigt.

Zunächst führte uns der Weg nach Plawna (Polen/Niederschlesien). Dort haben Künstler der Region mehrere Kleinode geschaffen, die zu besuchen es sich lohnt.

Als erstes besuchten wir das „Schloss der schlesischen Legenden“.

Im Inneren sind verschiedene Szenen mit lebensgroßen Puppen gestaltet. Die Besucher können die Figuren über Schnüre bewegen – eine lustige Angelegenheit, nicht nur für Kinder!

Im Außenbereich und der näheren Umgebung ist die Welt der großen Sagengestalten und Riesen.

Die meisten Figuren sind auch begehbar, was manch spaßige Situation für Kinder und Erwachsene fabriziert.

Eine weitere Attraktion befindet sich gegenüber vom magischen Schloss. Hier haben Künstler eine Nachbildung der Arche Noah gebaut.

Beispielhaft für die Lebewesen der Arche sind vor dem Bau ein paar Tierskulpturen aufgestellt.

Die Löffel sind nicht nur Teil der künstlerischen Gestaltung des Freigeländes, sondern symbolisieren gleichzeitig die Ruder der Arche.

Im Inneren sind verschiedene sakrale Szenen gestaltet und Utensilien und Figuren ausgestellt.

Hungrig geworden führte uns der Weg in das in der Nähe gelegene Schlosshotel Brunow.

Bereits die Eingangshalle des 1750 erbauten Palastes ist sehr beeindruckend.

Es gab nicht nur erstklassiges Essen, hier als Vorspeise Carpaccio von gebackener roter Beete mit Ziegenkäse und herrlichem Meerrettichdipp, sondern wir durften uns im Terrain auch ausgiebig umsehen.

Im 19. Jahrhundert wurde die Wagenhalle/Pferdestall erbaut. Heute befinden sich darin der große Ballsaal und Hotelzimmer. Kurz nach unserem Besuch zogen in den Ballsaal zwei Hochzeitsgesellschaften (insgesamt 200 Gäste) ein, es war bereits eingedeckt.

Alle Räume sind sehr geschmackvoll und edel ausgestattet. Im Hautpgebäude auf der ersten Etage führen die Gänge links und rechts zu den Hotelzimmern.

Hier ein Einblick in eines der Standardzimmer.

Und hier ein Zimmer der Premiumklasse:

Die Preise sind sehr zivil, sowohl für die Übernachtung als auch für die hervorragenden Speisen. Wir werden dort ganz bestimmt demnächst ein paar erholsame Tage verbringen und auch das SPA-Angebot nutzen.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Ruhestand


Nun bin ich schon 14 Tage offiziell im Ruhestand und von den vielen Aufgaben, die ich mir vorgenommen habe, warten alle noch auf den Beginn ihrer Realisierung.

Wenigstens ist sehr eindrucksvoll sichtbar, dass sich der Frühling ganz deutlich Bahn bricht, während ich mich mit einer fetten Grippe herumschlage.

Ich hoffe, dass ich die bösen Kräfte, die mir so sehr zusetzen, mit der Hilfe meiner Hausärztin bald besiegen kann und wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten Start in den Frühling.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Osterbäckerei bei Ingo


Bei mir ist die Backstube noch nicht wieder betriebsbereit, ist momentan noch Lagerraum. Um so schöner war es, an der Osterbäckerei von Ingo teilhaben zu dürfen.

Bei jeglicher Arbeit ist eine gute Vorbereitung bekanntlich schon der halbe Erfolg. Beim Backen im Steinbackofen ist das besonders wichtig, denn man kann ihn nicht einfach an und/oder ausschalten oder die Temperatur durch Drehen an einem Rädchen einfach so verstellen. Also, sollen verschiedene Backwerke produziert werden, möchte die Backfolge genau bedacht sein.

Der Sauerteig ist als Grundsauer gelungen und teilweise auch schon im ersten Teig verarbeitet.

Vom abgewogenen Teig muss der Bäcker nun nur noch die richtigen Teile formen.

Ingos Fingerfertigkeit beeindruckt mich immer wieder und wie schnell er aus einem Teigklumpen ansehnliche Formen gewirkt bekommt!😉

Ingo, wir wollen doch Brot!😉

Wie ihr seht, wir hatten auch unseren Spass dabei.

Genau so sollen die Teiglinge aussehen. Und nun schnell in den Gärschrank.

Nach gut 20 Minuten wird es Zeit, um einzuschießen.

Eingeschnitten und mit Wasser besprüht geht es ab in die warme „Stube“!

Hübsch rustikal!

Das Weizenmischbrot 80/20 ist gut geworden und schmeckt, wie ich heute weiß sehr lecker. Und während es im Ofen diesem Zustand zustrebte, wurde nebenher schon der Vorteig für die Osterzöpfe bereitet.

Nach der ersten Brotfuhre wurde der Ofen nochmals angeheizt. Und anschließend ging es noch einmal hurtig zur Sache.

Der Teig für die Möhrenbrote, damit der Hase auch etwas von diesem Backtag hat😉, wurde schnell abgewogen und zu gleichmäßigen Teiglingen geformt.

Nach der Arbeit der Bakterien haben sich die Gärkörbe gut gefüllt, es wurde Zeit auch diese Teiglinge abzubacken.

Mit Wasser abgestrichen, bekommen die Möhrenbrote den notwendigen Glanz und können sich jetzt auch beim Hasen sehen und uns schmecken lassen! Mittlerweile hat der Ofen die große Hitze abgegeben und das Ostergebäck kann sich nun alsbald auf den Weg in denselben machen.

Also zunächst Teigteile abwiegen,…

…und die abgewogenen Teile rund formen, damit Spannung in den Teig kommt. Noch just einen Strang formen und aus diesem dann einen Zopf flechten.

Und so sieht´s fertig aus, alles klar? Hier noch einmal eine kleine Hilfe!

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Nachdem die Zöpfe gegangen waren, wurden sie mit Eimasse abgestrichen und mit reichlich Mandelsplittern bedacht.

Die erste Charge war bereits abgebacken und wie man sieht wartete die Zweite „geduldig“ auf den Weg ins Warme😉 Noch fehlen allerdings die Eimasse und die Mandelsplitter.

Euch noch einen frohen Ostermontag – herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

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Alles hat seine Zeit


Morgen und übermorgen geht es noch einmal zur Arbeit, dann habe ich Urlaub und dann…
…dann wird mein Leben neu zu ordnen sein, denn ab 01.04.16 – es ist kein Aprilscherz – darf ich den Tagesablauf selbst bestimmen – Unruhestand.
Ich freue mich darauf, blieben doch in der letzten Zeit immer mehr Dinge liegen, die abgearbeitet sein sollten. Also lange Weile wird es nicht geben und ich hoffe, bald auch wieder den Backofen heizen zu können.
Eine gute Zeit wünscht Micha – bald wieder Der Brotbaecker

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Manchmal…


…ist man, obwohl ringsherum alles passt, nur zum falschen Zeitpunkt am Ort der Begierde. Unter dem Motto „Weltkulturen im Blütenrausch“ präsentiert dieser Tage der Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. vom 26. Februar bis zum 6. März 2016 den sechsten „Frühling im Palais“. Das Palais im Dresdener Großen Garten ist der Ort, an dem sich farbenprächtige Blütenwelten durch ihre Inszenierung mit der Kunst des Palais und durch  meisterhaft gestaltete Bepflanzungen sowie ein traumhaftes Zusammenspiel mit der wertvollen Skulpturensammlung als  begehbares Gesamtkunstwerk präsentieren. Das war unser Ziel!

Bei herrlich sonnigem Wetter ging es letzten Samstag zum Palais im Großen Garten. Obwohl noch früh am Tage waren wir, wie sich später noch viel deutlicher heraustellen wird nicht allein.

In dieser Lokalität habe ich schon vor längerer Zeit bei rustikaler Speise herrlich frischen Gerstensaft genossen, doch dafür war diesmal keine Zeit.

Es war gar nicht so einfach Bilder ohne Menschen im Vordergrund zu schießen. Bald war der Fußmarsch bis zum Palais geschafft.

Schon ist es zum Greifen nah – das Palais, doch mir schwant in Bezug auf unser Vorhaben bereits Böses.

Unendlich erscheinende Menschenmassen stehen am Eingang an – wir schätzen mindestens zwei Stunden Anstellzeit. Schnell war der Entschluss gefasst, wird leider nix heute. Aber wir versuchten wenigstens mal einen Blick durch die Fenster zu erheischen und spazierten dann noch ein wenig im Großen Garten umher.

Wie uns Freunde, die heute dort waren berichteten, ist es ein sehr sehenswertes Spektakel. Na, mal sehen – vielleicht klappt es nächstes Jahr.

Die Dresdener lieben ihren Großen Garten – die grüne Lunge der Stadt. Und das Palais mit seinen herrlichen Skulpturen ist eine wahre Perle mittendrin.

Als uns dieser Zeitgenosse bei herrlichem Wetter begrüßte, ahnte er ganz bestimmt noch nichts davon, dass zwei Tage später der gesamte Große Garten im Schnee versinken wird.

Wie wir uns überzeugen konnten, hat er sich für schlechte Zeiten allerdings bereits ein sicheres Versteck ergattert.

Direkt am Großen Garten hatte sich vor knapp zwanzig Jahren VW ein Filetstück gesichert, es entstand die „Gläserne Manufaktur“. Gespannt darf man nun sein, wie es hier weiter gehen wird. Nachdem die Produktion des VW „Phaeton“ Ende März 2016 eingestellt wird, will Volkswagen mit einem neuen Konzept aufwarten. Bin gespannt, wie es weiter geht? Ich denke, nicht nur für die dort Beschäftigten ist das eine interessante Frage.

Herzliche Grüße Euer Micha – Der Brotbaecker

 

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Eigentlich…


…ist bei Germanisten ein ganz schlimmes Wort, ich sage trotzdem:

Eigentlich ist der Spreewald in der Winterzeit für  die meisten Menschen nicht unbedingt DER Urlaubsort. Doch auch zu dieser Zeit ist es eine wunderschöne Gegend, die in der kalten Jahreszeit ihre besonderen Reize hat.

Ich hatte im Januar Gelegenheit, ein wenig in der Gegend herumzureisen und mich umzusehen. Habe dabei gewiss noch viele schöne Ecken übersehen oder nicht gefunden und trotzdem hat es mir gefallen. Die Gemeinde Burg feierte 2015 ihr urkundlich belegtes 700 jähriges Bestehen.

Der Storch kann schon gut und gerne lange Zeit vor den siedelnden Menschen in der Gegend gewesen sein, ich weiß es nicht. Aber die vielen vorhandenen Nesthilfen und die im Ort an mehreren Stellen aufgestellten großen Exemplare zeugen davon, dass Adebar hier heimisch ist.

Durch diesen Laubengang kommt man zum Festplatz in der Ortsmitte.

In der warmen Jahreszeit finden hier an diesem Platz zahlreiche Veranstaltungen für Kurgäste und Einheimische des Kurortes Burg/Spreewald statt. Unweit davon befinden sich weitere dem Tourismus dienende und das Wesen des Spreewaldes ausmachende Örtlichkeiten.

Schräg gegenüber der Bühne und nur über die Straße,  direkt am Spreehafen befindet sich ein historisch nachgestalteter Hof mit Ziehbrunnen und Galeriehaus.

Im Museum gibt es Interessantes zum geschichtsträchtigen und sagenumwobenen Ort Burg im Spreewald. Historische Dokumente, Fotografien, wendische Trachten, Gegenständliches als Zeitzeugen wechselhafter Burger Geschichte bebildern die sehr interessanten Informationen.

Am Hafen erfährt man, dass es, sofern die Kanäle nicht zugefroren sind, auch zur Winterszeit auf dem Kahn möglich ist, die Natur zu genießen.

An anderer Stelle stand auch etwas von Glühwein etc. geschrieben. Also, da es auch genügend Decken gibt, muss man die Kälte nicht fürchten. Im Hafen am Ortseingang wurde ebenfalls für die winterlichen Fahrten geworben und zumindest ein Kahn war auch abfahrbereit😉

Interessant fand ich die Umgegend von Burg. Ob gewollt oder aus anderen Gründen, hier war ein Wehr geschlossen und führte zur Überschwemmung der umliegenden Wiesen.

Teils vereist und teils noch offen, beeindruckt die Wasserfläche allemal.

Kalt, windig, ungemütlich und trotzdem sehr schön anzuschauen. Ich habe es genossen und mich sehr gut erholt in dieser Naturidylle.

In der deutschen Geschichte gab es Zeiten, da haben die Menschen, wie ich bei meinen Reisen schon an verschiedenen Stellen des Landes feststellen konnte, dem Reichskanzler Otto von Bismarck gehuldigt.  Dabei war ganz offensichtlich das Erbauen von Bismarcktürmen, finanziert mit Bürgerspenden, weit verbreitet. So besitzt also auch Burg heute noch einen solchen Turm.

Imposant auch die Ansichten der Weidenburg, die sicher im Sommer durch den Austrieb noch deutlich wuchtiger und geschlossener erscheint.

Die spreewaldtypische Art, das Heu auf diese Weise für die Winterfütterung auf den Weisen zu  lagern, kennen sicher noch viele Leser des Blogs aus ihrer Kinder- und Jugendzeit, da es auch an anderen Orten üblich war, solche Heuschober aufzuschichten.

Nicht unerwähnt, da für das individuelle Wohlbefinden auf jeden Fall zu empfehlen, soll die Spreewaldtherme Burg bleiben. Sie bietet vielfältige Angebote für Erholung und Entspannung suchenden Gäste.

Sehr interessant, hübsch und erheiternd fand ich diese, auf der Fahrt entdeckte Art, den Winterschutz für Hochstämmchen zu gestalten:

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

 

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Jedes Jahr…


…eine wunderschöne Pracht, die uns um diese Zeit im Wintergarten erfreut:

Und die vielen Knospen lassen noch weitere herrliche Blüten erwarten.

Eine Blüte schöner als die andere.

Immer wieder freue ich mich, dass wir die Gewächse gut über den Sommer gebracht haben. Wenn beide arbeiten gehen, ist das manchmal gar nicht so einfach, insbesondere wenn es heiß und trocken ist. Kamelien möchten mäßig und gleichmäßig feucht gehalten werden. Müssen sie mal Trockenheit hinnehmen, zahlen sie das einem oft erst Monate später mit Knospenabwurf heim.

Eine sonnige Ferienwoche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Klassentreffen


Klassentreffen sind immer wieder interessant. Nach fünfzig Jahren seit der Einschulung ist es schon erstaunlich zu sehen, wie sich die Lebensläufe der einzelnen Mitschüler erfüllten. Einige von ihnen leben leider schon nicht mehr. Das gibt – zumindest kurz – Anlass, über sein eigenes Leben zu reflektieren.

Gedanken die einem so in den ersten Minuten des Wiedersehens durch den Kopf sausen: Wer war das doch gleich? Mit wem war die verbandelt und wer von den Jungs wollte mit ihr gehen? Und, und, und… Also, mir fielen dann zumindest die Vornamen recht zügig ein, bei den Familiennamen war es schon deutlich schwieriger. Auch ist interessant, was aus den Einserschülern geworden ist und was heute die machen, die damals nicht ganz so helle erschienen. Manchmal schon seltsam, wie das Leben spielt.

Ein schöner und interessanter Abend war es und ich freue mich schon auf das nächste Treffen in fünf Jahren.

Bei dieser Gelegenheit habe ich natürlich auch gleich ein paar Orte aus der Jugendzeit aufgesucht.

Bei herrlichem Wetter waren wir auf den Höhen rings um Klingenthal/Vogtland unterwegs.

Im Hintergrund ist der Turm der Kampfrichter an der neuen Schanze – der Vogtlandarena zu erkennen.

Der helle Punkt in der Bildmitte ist der Kampfrichterturm der alten Aschbergschanze. Während die Schanze vor Jahren abgerissen wurde, blieb der Turm stehen. Die Gründe dafür habe ich nicht herausgefunden – vielleicht war das Geld alle!?

Während also die alte Anlage mehr oder weniger der Natur überlassen wird, hat man auf der gegenüberliegenden Seite mehrere Schanzen für den Nachwuchs gebaut. In Klingenthal gibt es die Eliteschule des Sports, da werden die Schanzen gut für die Ausbildung und das Training des Nachwuchses gebraucht.

Von hier ging es auf den Aschberg.

Die Jugendherberge auf dem Aschberg wurde in den letzten Jahren sehr schön modernisiert. Auch das Gelände ringsherum ist auf Gästebesuch eingestellt. Unweit von der Jugendherberge wird ein neues Haus gebaut.

Der Baustil ist den rauhen Bedingungen des Berges angepasst und die Bewohner werden vom Wohnzimmer, so wie es aussieht, einen prächtigen unverbauten Blick ins Tal haben.

Auf dem Gelände gegnüber der Jugendherberge befindet sich ein gemütlicher Imbiss. Daneben ist dieses Kunstwerk, das hier wohl vollendet wird zu sehen.

Das schöne Oktoberwetter haben auch Freunde dieser zweirädrigen Oldtimer zu einem Ausflug genutzt.

So ein Exemplar besaß ich mit 15 Jahren auch. Ach, was konnte man an dem SR herumbasteln. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, was aus meinem Gefährt damals geworden ist.

Schön, dass es Leute gibt, die diese alten Gefährte pflegen und für die Nachwelt funktionstüchtig erhalten.

Vom Aschberg ging es noch kurz zu diesem Gebäude. Dieses Haus hat eine sehr wechselhafte Geschichte durchlebt. Nachdem es zunächst Bergschule gewesen war, wurde es zu einem Betriebsferienheim umfunktioniert und in den siebziger Jahren als Internat der EOS „Fritz Heckert“ in Klingenthal genutzt. Nach der Wende war es dann kurzzeitig Gaststätte und  heute verfällt es.

Hier habe ich meine Abiturzeit verbracht und erinnere mich sehr gern an diese Zeit. Sowohl die Leiterin Frau B. als auch die „Küchenoma“ (Namen habe ich leider vergessen) haben uns damals mütterlich umsorgt. Mittagessen gab es um 14:00 Uhr und wer später kam, fand sein Essen warmgehalten im Ofenrohr, wirklich wie bei Oma!

Einige hundert Meter oberhalb von der Bergschule, befand sich in dem Anbau und der unteren Etage dieses Hauses eine gemütliche Gaststätte. Gelegentlich, immer dann wenn es das Taschengeld zuließ, haben wir Abiturienten das „Kamerun“ auf ein Bier und einen handgemachten Sauermilchkäse besucht. Das Käserezept war legendär und in der Gegend weit bekannt. Heute wird das Haus noch von der Tochter der ehemaligen Wirtsleute bewohnt. Die Gaststätte „Kamerun“ gibt es nicht mehr.

Herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

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