Backen mit Freude für Freunde!

Höhepunkte im Leben werden auch dadurch zu denselben, weil man da etwas Besonderes machen kann. Freunde feierten gestern ihren Polterabend und ich habe versprochen, dafür das nötige Brot zu backen.

Es sollten zwei Sorten Brot werden, Roggenvollkornbrot mit Leinsamen und Weizenmischbrot mit Kürbiskernen. Auch diesmal habe ich bereits am Vorabend Mehle und Saaten abgewogen, Sauer- und Vorteig sowie Brüh- und Kochstück bereitet.

Das Anstellgut habe ich aus dem Kühlschrank genommen und zwei Tage hintereinander  angefrischt. Es hatte seine Triebkraft und ein kräftiges Aroma wiedererlangt und sah auch optisch gut aus.

Die Sauerteige selbst habe ich ziemlich fest geführt. Die Erfahrung der letzten Backtage zeigte, dass ich dadurch einen größeren zeitlichen Spielraum für die Teigbereitung gewinne.

Da das Heizen des Ofens und damit die Temperaturentwicklung nicht immer so ganz genau im Voraus einzuschätzen sind, ist dieser zeitliche Spielraum für einen ruhigen Ablauf des Backtages von großem Vorteil.

Ein mindestens ebenso großer Vorteil ist es an einem solchen Tag, dass man Hilfe beim Backen hat. Wenn die dann auch noch von einem gelernten Bäcker kommt, ist es um so schöner. Mein Freund Ingo stand mir zur Seite und hat mit seiner Berufserfahrung und dem Können beim Wirken der Teiglinge wesentlich zum Erfolg beigetragen.

Zuerst wurde das Weizenmischbrot gebacken.

Sehen die nicht prächtig aus? Übrigens habe ich diesmal, um noch besser Schwaden zu können, meinen „Dampfbehälter“ mit Stahlkugeln aufgefüllt. Durch die wesentlich größere Oberfläche ist der Schwaden jetzt noch deutlich kräftiger als vorher.

Damit sie gleichmäßig ausbacken, wurden sie nach der Hälfte der Backzeit umgeschoben.

Das war schon mal super gelungen. Bevor das Vollkornbrot abgebacken werden konnte, musste ich den Ofen nochmals kurz heizen. Die Formen und die Teiglinge nehmen recht viel Hitze auf und die Restwärme nach dem ersten Backgang wäre möglicherweise für ein gutes Ausbacken nicht ausreichend.

Der Vollkornteig war recht weich, da wäre ich möglicherweise beim Formen der Teiglinge verzweifelt. Ingo hat das spitzenmäßig gemacht und die Stücke können sich sehen lassen.

Nach einer guten Dreiviertelstunde waren die Teiglinge sehr gut gegangen und durften in den Ofen!

50 Minuten Backzeit und auch beim Vollkornbrot volle Zufriedenheit.

Hier beide Brote im Anschnitt, schließlich musste ich mich vorher selbst davon überzeugen, dass eine gute Qualität geliefert wird!

Unsere Freunde und viele Gäste des Polterabends haben sich lobend über das leckere Brot geäußert und ich mich natürlich darüber riesig gefreut. Herzlichen Dank an Ingo, der einen großen Anteil an diesem erfolgreichen Backtag hat.

Ich wünsche eine gute Zeit und einen angenehmen Sommer! Am Backofen zieht backtechnisch etwas Ruhe ein, denn bei uns bestimmen in den nächsten Tagen die Enkelinnen Emma und Zoe das Regime.

Herzlich euer Micha – Der Brotbaecker

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Roggenvollkornbrot

Seit ich mir vor Wochen die entsprechenden Backformen zugelegt habe, wurde nun schon zum dritten Mal Vollkornbrot gebacken – es schmeckt uns besonders gut und wird wohl noch öfter auf dem Plan stehen.

Bewährt hat es sich, die wesentlichen Vorbereitungen bereits am Vorabend zu treffen.  Außerdem erwartete ich dieses Mal Besuch einer großen Boulevardzeitung. Die Redaktion suchte Themen für das bevorstehende „Sommerloch“ und man wird  in einer Serie unter anderem auch über meinen Backtag berichten.  Da ich davon ausgegangen war, dass ich mit der Reporterin Zeit zum „Plaudern“ brauchen werden, wurde diesmal geplant nur Brot zu gebacken und auf andere Backwerke zu verzichten.

Es sind mehrere Handgriffe, die auch ihre Zeit in Anspruch nehmen: Mehl, Saaten, Gewürze und Salz wurden abgewogen und der Sauerteig angesetzt. Mein Backfreund Ingo gab mir den Tipp, das Koch- und Brühstück aufgrund der hohen Außentemperaturen bereits am Abend zu bereiten, damit es über Nacht abkühlen kann und am Folgetag die Teigtemperatur nicht zu hoch wird.

Am Backtag habe ich die vorbereiteten Zutaten in der Nähe des Kneters bereitgestellt, damit die Teigbereitung zügig vonstatten geht. Außerdem wurde die Gefahr, dass beim „Erklären“ meiner Aktivitäten eine der Zutaten vergessen wird, deutlich minimiert 😉 .

Der Sauerteig hat sich über Nacht sehr gut entwickelt. Ich habe ihn verhältnismässig fest geführt. Damit habe ich etwas mehr zeitlichen Spielraum bei der Teigbereitung gewonnen, denn er frisst nicht so schnell ab.

Mit über 31 Grad C im Schatten war das Arbeiten schon etwas schweißtreibend, doch es hatte auch sein Gutes: der Teig ging erwartungsgemäß recht flott und der Ofen kam mit deutlich weniger Holz aus, als das sonst üblich ist.

Durch den Besuch war ich etwas abgelenkt und habe zwischendurch nicht weiter fotografiert. Im Ergebnis des Backtages war das Brot sowohl geschmacklich, als auch backtechnisch sehr gut gelungen. Und das war mir wichtig, schließlich will man sich vor der Presse nicht blamieren 😉 !

Die Kruste war schön fest, die Krumme locker und feucht und Leinsamen und Sonnenblumenkerne gaben einen angenehmen Biss. Ein schöner und erfolgreicher Backtag.

Ich wünsche wie immer eine gute Zeit und grüße herzlich als Micha – Der Brotbaecker

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Schauen wir mal!

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Demnächst gibt es auch wieder neue Beiträge zu anderen Themen!
Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Datenschutz

Sehr geehrte Blogbesucher,

der Datenschutz ist mir wichtig und deshalb bemühe ich mich, den Anforderungen der neuen DSGVO zu entsprechen. Da es in deren Auslegung – nach dem, was man dazu im Netz findet – jedoch derzeit noch einige Unklarheiten gibt, sind die Änderungen möglicherweise noch nicht vollständig abgeschlossen.

Bis auf Weiteres sind hier bereits einige Funktionen, die Daten erheben deaktiviert (z.B.: Kommentare, diverse Teilenbuttons etc.). Sollte es Ihrerseits noch Hinweise geben, was darüber hinaus zu beachten ist, bitte ich um eine kurze Nachricht.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Übung macht…

…den Meister, heißt es nicht nur landläufig, sondern es beweist sich auch in der Praxis.

Der gestrige Backtag wurde bereits vorgestern am späten Nachmittag vorbereitet, Sauerteig angesetzt und das Kochstück bereitet. Gestern dann habe ich nach dem Anheizen des Ofens alles bereit gestellt.

Der Sauerteig war über Nacht bereits gut gegangen,…

…Sonnenblumenkerne und Leinsamen wurden gebrüht…

…und das Kochstück, wie gesagt bereits am Vorabend angerührt.

Da ich den Ofen am Vorabend schon vorgeheizt hatte, war die Temperatur am Backtag schnell gestiegen. Nach gut 1,5 Stunden zeigte das Thermometer fast 500 Grad C.

Nachdem die Glut weiter herunter gebrannt war, wurde ausgeräumt und der Ofen zur Aufnahme der vorbereiteten Backformen fertig gemacht.

Ich hatte bei den Teiglingen etwas mehr Ofentrieb erwartet, aber irgendwie hat das nicht so geklappt wie erhofft.

In der Zwischenzeit hat meine Frau Kuchen vorbereitet, so dass ich nach dem Brot gleich weiter backen konnte. Ich liebe die knackigen Streusel – auf Sauerkirsch- und auf Mohnkuchen.

Zur Probe wurden aus dem Restteig zwei kleine Zöpfe und eine Teigtasche geformt.

Das Brot war nach gut 55 Minuten abgebacken und optisch und geschmacklich recht gut gelungen.

Die Krume hätte aus meiner Sicht noch etwas luftiger sein können, aber wie war das mit der Übung?

Ein schönes, erholsames und frohes Osterfest wünsche ich allen Lesern und verbleibe mit herzlichen Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

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