Rohbau nimmt Formen an – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Die Bodenplatte hatte einige Tage Zeit zum Aushärten. Am Montag ging es dann auf der Baustelle mit dem Rohbau weiter. Bereits am frühen Morgen wurden Ziegel und Mörtel geliefert.

Da ich mich an diesem Tag einer Schulter-OP unterziehen musste, wurden die Momente von Tobias Zschieschick fotografisch eingefangen.

Am Dienstag musste meine Frau, auf dem Nachhauseweg nach dem Arztbesuch in DD, einen Abstecher zur „Baustellenkontrolle“ fahren.

Die Männer waren schon wieder sehr fleißig und es ging mit dem Rohbau hurtig voran.

Die ersten Umrisse des zukünftigen Backhauses sind in diesem Stadium bereits gut zu erkennen.

Just waren die ersten Ecken hochgezogen und die späteren Eingänge sind auch schon erkennbar.

An der Stelle, wo derzeit noch die Steinschneidemaschine steht, wird später der Backofen gebaut.

Bei meinem heutigen Besuch war der Umriss des Gesamtgebäudes schon deutlich besser erkennbar.

Die Materialien für die beiden Schornsteine wurden auch schon zur Baustelle geliefert und können in den nächsten Tagen verbaut werden.

Es ist mir eine große Freude, den täglichen Baufortschritt zu beobachten und in den ver-schiedenen Stadien zu dokumetieren.

Bis zum nächsten Bericht wünsche ich eine gute Zeit und grüße recht herzlich Euer Micha – Der Brotbaecker

 

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Es tut sich wieder etwas,… Brotbackhaus an der Krabatmühle

…auf der Baustelle des Brotbackhauses ging es in dieser Woche weiter.

Die Vorbereitungen für den Betongang zur Herstellung der Bodenplatte hatten bereits begonnen, als ich am letzten Dienstag gegen Mittag auf der Baustelle eintraf.

Die Betonstahlmatten wurden vor Ort auf die passende Größe geschnitten…

…und auf die bereits ausgelegten Auflagen gebracht.

Als ich am Mittwochmorgen auf die Baustelle kam, war bereits alles für den Betongang vorbereitet.

Nur noch die Stiefel anziehen und dann konnte es losgehen…

… die „Betonkuh“ hatte bereits an der Betonpumpe „angedockt“.

Die Folie am Rand wurde noch etwas gerichtet, denn die ersten Krümel Beton waren schon im Anmarsch.

Es ist erstaunlich, wie schnell es geht, wenn die Betonpumpe einmal in Betrieb ist.

Die Auftragshöhe wird permanent geprüft.

Als der erste Betonmischer geleert war – etwas Zeit für eine kurze Kaffeepause.

Schneller als gedacht war dann die nächste Betonmischung da. Noch zügig einen Schluck aus der Kaffeetasse und schon standen die Männer wieder im Beton.

Nachdem zwei Mischer geleert waren, wurde mit der Verdichtung und Glättung des Betons begonnen.

Der letzte Beton wurde eingebaut und in nicht einmal zweieinhalb Stunden war die Bodenplatte für das Backhaus gegossen.

Schnell wurden noch die Werkzeuge und Stiefel gereinigt und dann ging es zum wohlver-dienten zweiten Frühstück!

Nächste Woche geht es auf der Baustelle weiter, bin schon gespannt! Bis dahin eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

 

 

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Umfangreich… Brotbackhaus an der Krabatmühle

…sind die Vorarbeiten, bevor ein Projekt in die Tat umgesetzt werden kann. Viel Mühe ist bereits aufgewendet, bis alle Anträge gestellt und die erforderlichen Genehmigungen erteilt und Absprachen mit den meisten Beteiligten erfolgt sind. Endlich sind die wichtigsten Hürden, zumindest für den Baubeginn, genommen. Und so ging es vor ein paar Tagen los.

Das Ensemble der Krabatmühle wird um ein weiteres Highlight erweitert – es soll ein Backhaus mit einem traditionellem Steinbackofen errichtet werden.

Aufgrund der aktuellen Situation fand der erste Spatenstich in Bezug auf die anwesenden Personen in sparsamerster Version statt. Tobias Zschieschick, der Geschäftsführer der KRABAT-Mühle Schwarzkollm gGmbH, hatte gegen die Schaufel des Baggers natürlich keine Chance, doch er hat der Tradition genügt und war auch sichtlich erleichtert, dass es nun endlich losging.

Die obere Erdschicht besteht aus sehr gutem Mutterboden und wird deshalb auf dem Gelände der Krabatmühle zwischengelagert.

Zur Ausbesserung von kahlen Stellen auf den Rasenflächen wurde von den fleißigen Mitarbeitern der Mühle bereits ein Teil gesiebt und ausgebracht. Nachdem am ersten Tag die Erdmassen  ausgebaggert und abtransportiert worden waren, wurde am zweiten Tag die Baugrube mit sterilen Massen verfüllt und die Fläche verdichtet.

Hoffen wir mal, dass es in den nächsten Wochen zügig weiter voran gehen kann.

Frau Gertrud Winzer nimmt das Geschehen wohlwollend mit einem milden Lächeln zur Kenntnis und freut sich ganz sicher, dass  auch dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Ich werde das Geschehen weiter aufmerksam verfolgen und je nach Fortschritt berichten. Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

PS: Übrigens, wer das Projekt mit einer Spende unterstützen möchte, findet hier die notwendigen Informationen:

https://www.krabat-muehle.de/de/der-verein/spenden-spendenkonto.html

 

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Backen in Coronazeiten…

…sorgt für Abwechselung und stellt sicher, dass das frische Brot die Stimmung etwas aufhellt! 😉

Ein Backfreund aus der Nähe von Potsdam hat dieses, auf dem Flyer abgebildete Brot nachgebacken und war mit dem Rezept recht zufrieden. Da ich schon lange kein weizenmehlbetontes Brot hatte, entschloss ich mich ebenfalls nach diesem Rezept zu backen.

Am Vortag wurden der Sauer- und Vorteig angesetzt.

Am Backtag habe ich dann früh als erstes, noch vor dem Heizen des Ofens, das Brühstück gemacht.

Den Ofen habe ich gegen 10:00 Uhr angeheizt.

Nach zweieinhalb Stunden war alles soweit heruntergebrannt, dass ich ausräumen konnte. Die Ofentemperatur lag noch deutlich über der erforderlichen Backtemperatur. Da der Ofen nach dem Ausräumen aber noch gut eine Stunde abstehen musste, passte es dann.

Vor dem Ausräumen des Ofens habe ich den Teig bereitet, die Teiglinge geformt und in den Gärkörben zum Gehen aufgestellt. Nachdem sie die erfoderliche Gare erreicht hatten, gings zum Ofen.

Zwar muss man beim Einschießen nicht hektisch werden, aber die Teile sollten schon zügig nacheinander in den Ofen kommen, damit nicht soviel Hitze verloren geht.

Ich hätte die Teiglinge etwas kleiner machen sollen, dann wäre mehr Platz im Ofen gewesen. Da ich aber dazu neige, etwas mehr Teig zu machen 😉, musste ich sogar einen Teigling im Küchenofen auf dem Pizzastein abbacken.

Ich muss mir für diesen Zweck noch einen etwas dickeren Stein besorgen. Der hier verwendete ist für Pizza völlig ausreichend, beim Brot ist allerdings die Bodentemperatur zu gering. Da musste das Teil dann eine Viertelstunde „auf dem Kopf“ zuende gebacken werden.

Nach gut 35 Minuten gabs einen Positionswechsel, damit alle gleichmäßig abbacken.

Ein Rezept, das in der Bereitung gut händelbar ist,  geschmacklich absolut überzeugt und das ich sehr gerne weiter empfehlen kann.

Einen Tag später hat Ingo gebacken. Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder etwas Zeit in seiner Backstube zugebracht und paar Bilder gemacht.

Der Teig stand nach dem Kneten paar Minuten im Kessel und war schon gut gegangen.

Zügig wurde abgewogen und in Windeseile waren die Teiglinge fachmännisch gewirkt.

Ein Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen als Einlage und einer Backzeit von 55 Minuten.

Sehr schöne Kruste und in der Krume angenehm feucht. Sehr lecker!

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Mai wünscht

Micha – Der Brotbaecker

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Schwere Zeiten…

…für sehr viele Zeitgenossen und das was noch kommt, kaum überschaubar. Als Ruheständler hat man es da verhältnismäßig gut, vor allem wenn genügend Klopapier und Hefe da sind! 😉  – einziges Manko, dass man zur Risokogruppe zählt! Aber wir halten uns an die Regeln und hoffen, dass der Kelch an uns vorbei geht.

Damit die enkellosen Tage über Ostern wenigstens beim Essen stimmig sind, habe ich wieder einmal frisches Brot gebacken und anschließend die Restwärme kulinarisch genutzt.

Gelegenheit, um den nun überdauerten Reisigschmuck aus den Blumenkästen nützlich zu entsorgen.

Vor- und Sauerteig am Vorabend angesetzt, haben sich sehr gut entwickelt.

Weil es köstlich ist, habe ich wieder mein Standardbrot – Rogggenmischbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen – gebacken.

Die notwendige Gare haben die Teiglinge erreicht und nun wurde es höchste Zeit zum Einschießen.

Den Schwaden habe ich nach 10 Minuten abgelassen und nach weiteren 10 Minuten, wurden die Brote, um ein gleichmäßiges Ausbacken zu erreichen, umgeschoben.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn mein Freund Ingo angemahnt hat, dass ich beim nächsten Mal nicht so tief einschneiden sollte, denn damit bekämen die Brote dann mehr Volumen.

Mit frischer Butter, leicht gesalzen immer wieder ein unbeschreiblicher Genuss!

Pflaumenkuchen und Streuselschnecken haben nach dem Brot den Weg in den Ofen gefunden.

Dann habe ich leicht nachgeheizt und eine Ente wanderte ins Gewölbe.

Ostern durfte kommen und wir mussten keine Angst mehr haben, dass wir verhungern! 😉

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs Gesundheit und hoffe, dass wir diese problembe-haftete Zeit gemeinsam gut überstehen.

Herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

 

 

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