Ich lebe nicht nur, nein…


…ich bin auch ein wenig fleißig ;-)

Die Poolbaustelle zieht sich etwas länger als gedacht hin. Erstens gab es einige Termine, die zwischendurch wahrzunehmen waren, und dann habe ich den Arbeitsumfang etwas unterschätzt. Hier hatte ich gerade mit der Rüttelplatte verdichtet, als gleich darauf der Platzregen nochmals mit Wasser beim Verdichten nachhalf.

Nach geraumer Zeit war aber wieder alles versickert und ich konnte weiter verfüllen.

Ca. 60 km von Prag entfernt, in Horovice habe ich das Pooldach abgeholt. Eine sehr gewöhnungsbedürftige Fuhre.

Als wir mit diesem 560 kg schweren Teil auf unserem Grundstück einfuhren, war ich schon erleichtert.

In den nächsten Wochen sind Inbetriebnahme, Umfeldgestaltung und Dachaufbau angesagt.

An dieser Stelle schon jetzt allen lieben Freunden und Bekannten, die mir bislang mit Rat und Tat geholfen haben, ein herzliches Dankeschön!!!

Leider wieder kaum Zeit bzw. nach anstrengender Arbeit keine Lust zum Bloggen. Seht es mir bitte nach, im Herbst geht es hier gewiss wieder lebhafter zu ;-)

Übrigens vermisse ich das Brot backen sehr, kann aber nicht, weil vor dem Ofen Betonsand liegt ;-)

Herzliche Grüße und einen schönen Sommer wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Pause


Die Pause muss aus vielerlei Gründen etwas länger ausfallen.
Keine Sorge mir persönlich geht es gut, aber es gibt halt Schicksalsschläge in der Familie zu verkraften und reichlich Arbeit auf dem Grundstück zu erledigen! Lust zum Bloggen fehlt!
Einen schönen Sommeranfang und bleibt schön gesund, das wünscht
Micha – Der Brotbaecker

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Wieder einmal…


…lege ich hier eine kleine Pause ein. Bauarbeiten auf dem Grundstück wollen, neben allerhand anderen Terminen erledigt sein.
Ich melde mich, wenn es wieder passt! Könnte durchaus erst nach dem diesjährigen Dixielandfestival in Dresden sein.

Bis dahin allen Besuchern einen schönen Frühling

wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Holz…


…ist für mich immer wieder ein beeindruckendes Material. Als Baustoff spielt es trotz Chemie, insbesondere aufgrund der vielfältigsten Verwendungsmöglichkeiten und seiner natürlichen Eigenschaften, eine herausragende Rolle.

Als wir unlängst auf dem Weg nach Bolesławiec waren, kamen wir an dieser Firma vorbei.

Hier werden Holzhäuser in den verschiedensten Dimensionen und für unterschiedliche Geldbeutel hergestellt und vormontiert. In diesem Haus ist das Büro der Firma Gazda untergebracht und der Chef genehmigte uns, auf dem Gelände zu fotografieren.

Nach Art der Goralen, einer an der polnisch-slowakischen Grenze lebenden westslawi- schen Ethnie, werden diese Häuser von Hand gefertigt. Die massiven Balken haben teilweise einen Durchmesser von 60 cm.

Ich liebe den Geruch des frischen Holzes und konnte ihn hier umfänglich “auskosten”.

Ich könnte mir gut vorstellen, in einem solchen Haus zu wohnen.

Sicher im Sommer kühl und im Winter gemütlich warm. Und auch die Wandgestaltung bietet bei etwas Phantasie Möglichkeiten der Gestaltung.

Die fertigen Häuser muss man sich im Katalog ansehen, wenn es dann auch noch die bergige Gegend dazu gibt, dann ziehe ich wohl demnächst um – äh, es wird doch nix, denn das Kleingeld wird wohl nicht reichen ;-)

Herzliche Grüße sendet der etwas kränkelnde Brotbaecker ;-) Wird schon!

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Ich habe es getan…


…ich habe in fremden Gefilden fotogefischt! Leider hat es mit einem Treffen mit unserer Blogfreundin Träumerle nicht geklappt, dafür habe ich aber in ihren Gefilden schöne Bilder eingefangen.

Die Bauten auf dem Gelände des Königsbrücker Schlosses haben insgesamt ganz bestimmt schon bessere Zeiten gesehen. Lobenswert ist es auf jeden Fall, dass es den Freunden der Kameliengruppe des Heimatvereines Königsbrück bisher gelungen ist, das Gewächshaus ordentlich herzurichten und die erforderlichen Bedingungen für die dortigen Kamelien sicherzustellen.

Das Kamelienhaus war recht gut besucht und es war gar nicht so einfach, einen Fotoblick ohne Personen zu erwischen. Den Herren rechts hatte ich gebeten, für einen kurzen Moment ein wenig zur Seite zu treten. Obwohl er mich ansah, als hätte ich ihm eine Butterschnitte gestohlen, tat er es dann doch und trat widerwillig leicht zur Seite.

Auf dem Weg zu den Stars des Königsbrücker Gewächshauses kommt man an einer Reihe toller mehrjähriger botanischer Köstlichkeiten vorbei.

Immer wieder bin ich von der Farben- und Formenvielfalt dieser wunderbaren Gewächse begeistert. Auch bei uns im Wintergarten blüht es prächtig.

Allerdings haben unsere 9 Pflanzen natürlich bei Weitem nicht so viele Blüten wie die vielen unzähligen Pflanzen in Königsbrück.

Jede einzelne Blüte ist eine Augenweide, erst recht, wenn es draußen nicht ganz so hübsch ist, wie man es sich für den Frühling vorstellt.

Und das Schönste zum Schluß – Schneeweißchen und Rosenrot, beide fast 200 Jahre jung und immer wieder in ihrer Kombination wunderschön anzuschauen.

Die Kamelienfreunde von Königsbrück freuen sich über jeden Besucher und ich kann einen Besuch nur wärmstens empfehlen, denn auch die schönsten Fotos können den direkten Anblick der Natur nicht ersetzen.

Herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

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Immer wieder begeistert


Am vorletzten Wochenende gönnten wir uns mit über 6000 anderen Leuten einen Abend mit Johann-Strauß-Melodien und anderen musikalischen Köstlichkeiten. Andre Rieu begeisterte mit seinem Orchester und einigen Gesangssolisten in der Hamburger O2-Arena.

Hamburg ohne Besuch des Hafens – für uns kaum vorstellbar, denn es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Bei Bilderbuchwetter waren in der gesamten Stadt massenweise Menschen unterwegs und die Parkplätze weit und breit belegt. Deshalb wurde die Hafencity hauptsächlich mit dem Auto bei “Opafahrt” erkundet. Bilder blieben dabei teilweise leider auf der Strecke.

Wir schauten uns zunächst in der neu entstandenen Hafencity um, wobei die Pläne zur weiteren Bebauung schon gigantisch anmuten.

Ca. 1600 Wohnungen sollen hier zukünftig entstehen und das neue Wohngebiet soll nach Fertigstellung etwa 5000 Arbeitsplätze (Einzelhandel, Dienstleistungen, Büro, Hotel usw.) bringen.

Vom extra errichteten Aussichtspunkt {warum der “view point” heißen muss, wird wohl das Geheimnis der Architekten oder Stadtväter bleiben. Kann mich nicht erinnern, in Amerika auch nur einen “Aussichtspunkt” gesehen zu haben ;-) } hat man einen schönen Blick auf den Michel…

…und auf den Hamburger BER ;-) Bin gespannt, wer sein Bauvorhaben eher in Betrieb nimmt!?

Beim Portugiesen in der Großen Elbstraße, gegenüber dem Restaurant “Das Seepferdchen”, wurde lecker zu Mittag gespeist. Miesmuscheln in Weinsoße hatten wir bisher noch nicht probiert, deshalb gab es die als Vorspeise. Muss man mögen, die Soße war lecker das Muschelfleisch war uns aber zu labberig.

Die Fischplatte war die Wucht in Tüten. Der Fisch war lecker gewürzt und auf den Punkt gegart. Das wiederholen wir garantiert beim nächsten Besuch nochmal! Leckeren Rosewein dazu, am liebsten wäre ich sitzen geblieben. Aber…

…unweit des Lokals, vorbei am neuen Kreuzfahrtterminal  (Neudeutsch: Cruise Center Altona) ging es mit vielen anderen Spaziergängern auf das sechsgeschossige Bürogebäude am Elbufer in Altona.

Das “Dockland” ist nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit.

Wenn man die 140 Stufen bis zur Aussichtsebene hoch klettert, bieten sich schöne Ausblicke.

Nach dem der Abstieg vom Dockland absolviert war, ging es mit einem sehnsüchtigen Blick  zurück ins Hotel.

Unterwegs noch ein schiefes Haus erwischt, kann sein, der Architekt hatte nicht nur getrunken, sondern ein architektonisches Zeichen setzen wollen ;-)

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Trübes Wetter, mit wenig Sonne…


…da sind unsere Kamelien ein toller Kontrast dazu und sie bauen einen so richtig auf.

Lange kann ich vor diesen Schönheiten sitzen und mich an ihnen erfreuen.

Eine schöne Woche und hoffentlich mal bald ein paar zusammenhängende sonnige Tage wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Seit langem wieder mal ein langer Backtag


Konnte mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich das letze mal Brot gebacken hatte. Es müssen Ewigkeiten her sein ;-) Deshalb diesmal auch ein ausführlicher und längerer Bericht.

Den Sauerteig hatte ich am Vorabend angesetzt und über Nacht in der Backröhre bei ca. 30 Grad C gehen lassen. Er hat sich prächtig entwickelt. Ich werde zwei verschiedene Brotsorten backen – Bauernbrot mit Mehrkorn und Siegerländer Hausbrot.

Für das Siegerländer Hausbrot habe ich ein Rezept von Dietmar Kappl adaptiert, denn erstens haben wir hier andere Mehle und zweitens backe ich im Steinofen. Zunächst wird Altbrot geröstet, anschließend eingeweicht und klein”gehackt”.

Es wird dem Brot später noch mehr Aroma geben. Für das Bauernbrot habe ich ein Brühstück aus einer 500 g Mehrkornmischung hergestellt.

Mein Backfreund Ingo betont immer wieder, insbesondere wenn ich etwas vergessen habe, dass der halbe Erfolg in einer guten Vorbereitung liegt. Habe mich diesmal bemüht, ohne Hektik alles am Platz und die Zutaten abgewogen und zurecht gestellt zu haben.

Auch der Ofen war bereits geheizt, musste aber noch ein wenig mehr Hitze bekommen.

Wenn alles sauber gebrannt ist, dann kann ich ausräumen und den Ofen, damit sich die Temperatur gleichmäßig verteilt, abstehen lassen.

In der linken oberen Ecke hat der Ofen jetzt etwas mehr als 410 Grad C. Nach dem Ausräumen, Aushudeln und einer Abstehzeit von ca. einer Stunde wird das Thermometer dann an dieser Stelle gute 240-260 Grad anzeigen. Das ist bei meinem Ofen die ideale Temperatur, um das Brot einzuschießen.

Bis auf das Salz, das etwas später hinzugefügt wird, sind alle Zutaten in der Knetmaschine die zunächst auf langsamer Stufe für 5-8 Minuten ihre Schwerstarbeit verrichten darf.

Wer schon einmal Brotteig mit der Hand geknetet hat, der weiß wieviel Schweiß es kostet bis der Teig so ordentlich durchgeknetet ist. Möchte meinen Teigkneter nicht mehr missen!

Die Teiglinge sind gewirkt, geformt und stehen nun abgedeckt für ca. 30-40 Minuten (je nachdem wie der Teig geht – fürs Foto habe ich sie natürlich kurz aufgedeckt) auf Gare.

Nach dieser Zeit haben sie etwa die doppelte Größe erreicht und dürfen eingeschnitten und mit lauwarmen Wasser besprüht in den Ofen.

Alle Teiglinge haben ihren Platz gefunden. Nun wird Wasser in den an der Stirnwand angebrachten Stahlbehälter gekippt und damit reichlich Schwaden erzeugt. Dieser sorgt für  einen guten Ofentrieb und lässt die Teiglinge weiter aufgehen, gleichzeitig bildet sich die Kruste heraus.

Nach ca. 10 Minuten lasse ich den Schwaden – durch das Öffnen der Schornsteinklappe und der Belüftungslöcher an den Seiten – wieder abziehen und die Brote dürfen in weiteren ca. 45 Minuten fertig backen.

Damit die Laibe gleichmäßig Hitze bekommen, werden sie nach ca. 35 Minuten umgesetzt.

Mit diesem Ergebnis war ich schon einmal zufrieden, der Duft ist unbeschreiblich und geschmacklich wird sich, nachdem die Laibe etwas ausgekühlt sind herausstellen, ob sich die Mühe gelohnt hat. Die großen Laibe (Einwaage 1700 g) haben einiges an Hitze weggenommen und damit die zweite Charge genauso gut abbäckt, habe ich nochmals nachgeheizt.

Das Siegerländer Hausbrot habe ich mit einer Teigeinwaage von 900 g gemacht, das sieht im Gärkorb zunächst etwas verloren aus. Beim nächsten Mal werde ich auf 1200 g gehen.

Ausräumen, Aushudeln und kurz Abstehen lassen – dann kommen auch diese Teiglinge in den Schlussakkord.

Hier wäre noch Platz für weitere Laibe gewesen, beim nächsten Mal ;-)

Nochmals kurz umsetzen…

…und das fertige Ergebnis ist…

…im Dunkeln, wie bei Lichte besehen einfach gut.

Auch nach dem Anschnitt bin ich vollends zufrieden…

…geschmeckt hat´s wunderbar.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Endlich…


…die (eigen)brotlose Zeit könnte morgen vorbei sein. Der Sauerteig ist angesetzt und wenn alles klappt, wird´s morgen Nachmittag frisches Brot geben! Ich habe mich entschlossen endlich wieder einmal einen Backtag einzulegen ;-)

Mal sehen, was aus dem prächtigen Korn wird! Ich wünsche einen schönen Sonntag!

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Rezept Karpfen süß-sauer eingelegt


So hat das meine Mutter gemacht und uns hat es geschmeckt:

Fisch:

Karpfen, nicht ganz so groß, da er sonst zu fett ist, entschuppen, gründlich säubern, in Koteletts (die dann noch halbiert werden) schneiden, anschließend mit Krepp trockentupfen.  Mit Pfeffer, Salz und etwas Fischgewürz einreiben und anschließend wie Schnitzel panieren und in Öl gut durchbraten. Auf Krepp legen, damit das Fett abgezogen wird.

Marinade:

Ca. 1600 ml Wasser, 8 Eßlöffel Essig, 4 Eßlöffel Zucker, Salz soweit abschmecken, dass es eine harmonisch abgestimmte süß-saure Marinade gibt.  Dazu 6 große Zwiebeln, ca. je 16 – 20 Piment- und Pfefferkörner, etwa 100 g Senfkörner und alles aufkochen lassen. Nach dem Kochen nochmals abschmecken, damit es auch wirklich passt.

Den Fisch mit der noch heißen Marinade übergießen und für mindestens einen Tag kalt stellen. Dann schmecken lassen ;-)

Guten Appetit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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