Umfangreich… Brotbackhaus an der Krabatmühle

…sind die Vorarbeiten, bevor ein Projekt in die Tat umgesetzt werden kann. Viel Mühe ist bereits aufgewendet, bis alle Anträge gestellt und die erforderlichen Genehmigungen erteilt und Absprachen mit den meisten Beteiligten erfolgt sind. Endlich sind die wichtigsten Hürden, zumindest für den Baubeginn, genommen. Und so ging es vor ein paar Tagen los.

Das Ensemble der Krabatmühle wird um ein weiteres Highlight erweitert – es soll ein Backhaus mit einem traditionellem Steinbackofen errichtet werden.

Aufgrund der aktuellen Situation fand der erste Spatenstich in Bezug auf die anwesenden Personen in sparsamerster Version statt. Tobias Zschieschick, der Geschäftsführer der KRABAT-Mühle Schwarzkollm gGmbH, hatte gegen die Schaufel des Baggers natürlich keine Chance, doch er hat der Tradition genügt und war auch sichtlich erleichtert, dass es nun endlich losging.

Die obere Erdschicht besteht aus sehr gutem Mutterboden und wird deshalb auf dem Gelände der Krabatmühle zwischengelagert.

Zur Ausbesserung von kahlen Stellen auf den Rasenflächen wurde von den fleißigen Mitarbeitern der Mühle bereits ein Teil gesiebt und ausgebracht. Nachdem am ersten Tag die Erdmassen  ausgebaggert und abtransportiert worden waren, wurde am zweiten Tag die Baugrube mit sterilen Massen verfüllt und die Fläche verdichtet.

Hoffen wir mal, dass es in den nächsten Wochen zügig weiter voran gehen kann.

Frau Gertrud Winzer nimmt das Geschehen wohlwollend mit einem milden Lächeln zur Kenntnis und freut sich ganz sicher, dass  auch dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Ich werde das Geschehen weiter aufmerksam verfolgen und je nach Fortschritt berichten. Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

PS: Übrigens, wer das Projekt mit einer Spende unterstützen möchte, findet hier die notwendigen Informationen:

https://www.krabat-muehle.de/de/der-verein/spenden-spendenkonto.html

 

Veröffentlicht unter Heimatkunde, Ofenbau | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Backen in Coronazeiten…

…sorgt für Abwechselung und stellt sicher, dass das frische Brot die Stimmung etwas aufhellt! 😉

Ein Backfreund aus der Nähe von Potsdam hat dieses, auf dem Flyer abgebildete Brot nachgebacken und war mit dem Rezept recht zufrieden. Da ich schon lange kein weizenmehlbetontes Brot hatte, entschloss ich mich ebenfalls nach diesem Rezept zu backen.

Am Vortag wurden der Sauer- und Vorteig angesetzt.

Am Backtag habe ich dann früh als erstes, noch vor dem Heizen des Ofens, das Brühstück gemacht.

Den Ofen habe ich gegen 10:00 Uhr angeheizt.

Nach zweieinhalb Stunden war alles soweit heruntergebrannt, dass ich ausräumen konnte. Die Ofentemperatur lag noch deutlich über der erforderlichen Backtemperatur. Da der Ofen nach dem Ausräumen aber noch gut eine Stunde abstehen musste, passte es dann.

Vor dem Ausräumen des Ofens habe ich den Teig bereitet, die Teiglinge geformt und in den Gärkörben zum Gehen aufgestellt. Nachdem sie die erfoderliche Gare erreicht hatten, gings zum Ofen.

Zwar muss man beim Einschießen nicht hektisch werden, aber die Teile sollten schon zügig nacheinander in den Ofen kommen, damit nicht soviel Hitze verloren geht.

Ich hätte die Teiglinge etwas kleiner machen sollen, dann wäre mehr Platz im Ofen gewesen. Da ich aber dazu neige, etwas mehr Teig zu machen 😉, musste ich sogar einen Teigling im Küchenofen auf dem Pizzastein abbacken.

Ich muss mir für diesen Zweck noch einen etwas dickeren Stein besorgen. Der hier verwendete ist für Pizza völlig ausreichend, beim Brot ist allerdings die Bodentemperatur zu gering. Da musste das Teil dann eine Viertelstunde „auf dem Kopf“ zuende gebacken werden.

Nach gut 35 Minuten gabs einen Positionswechsel, damit alle gleichmäßig abbacken.

Ein Rezept, das in der Bereitung gut händelbar ist,  geschmacklich absolut überzeugt und das ich sehr gerne weiter empfehlen kann.

Einen Tag später hat Ingo gebacken. Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder etwas Zeit in seiner Backstube zugebracht und paar Bilder gemacht.

Der Teig stand nach dem Kneten paar Minuten im Kessel und war schon gut gegangen.

Zügig wurde abgewogen und in Windeseile waren die Teiglinge fachmännisch gewirkt.

Ein Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen als Einlage und einer Backzeit von 55 Minuten.

Sehr schöne Kruste und in der Krume angenehm feucht. Sehr lecker!

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Mai wünscht

Micha – Der Brotbaecker

Veröffentlicht unter Backen | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

Schwere Zeiten…

…für sehr viele Zeitgenossen und das was noch kommt, kaum überschaubar. Als Ruheständler hat man es da verhältnismäßig gut, vor allem wenn genügend Klopapier und Hefe da sind! 😉  – einziges Manko, dass man zur Risokogruppe zählt! Aber wir halten uns an die Regeln und hoffen, dass der Kelch an uns vorbei geht.

Damit die enkellosen Tage über Ostern wenigstens beim Essen stimmig sind, habe ich wieder einmal frisches Brot gebacken und anschließend die Restwärme kulinarisch genutzt.

Gelegenheit, um den nun überdauerten Reisigschmuck aus den Blumenkästen nützlich zu entsorgen.

Vor- und Sauerteig am Vorabend angesetzt, haben sich sehr gut entwickelt.

Weil es köstlich ist, habe ich wieder mein Standardbrot – Rogggenmischbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen – gebacken.

Die notwendige Gare haben die Teiglinge erreicht und nun wurde es höchste Zeit zum Einschießen.

Den Schwaden habe ich nach 10 Minuten abgelassen und nach weiteren 10 Minuten, wurden die Brote, um ein gleichmäßiges Ausbacken zu erreichen, umgeschoben.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn mein Freund Ingo angemahnt hat, dass ich beim nächsten Mal nicht so tief einschneiden sollte, denn damit bekämen die Brote dann mehr Volumen.

Mit frischer Butter, leicht gesalzen immer wieder ein unbeschreiblicher Genuss!

Pflaumenkuchen und Streuselschnecken haben nach dem Brot den Weg in den Ofen gefunden.

Dann habe ich leicht nachgeheizt und eine Ente wanderte ins Gewölbe.

Ostern durfte kommen und wir mussten keine Angst mehr haben, dass wir verhungern! 😉

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs Gesundheit und hoffe, dass wir diese problembe-haftete Zeit gemeinsam gut überstehen.

Herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

 

 

Veröffentlicht unter Backen | 1 Kommentar

Backtag für einen guten Zweck

Am Samstag, d. 25.01.2020, war es dann soweit. Gemeinsam mit meinem Freund Ingo haben wir einen speziellen Backtag absolviert. Die Brote wurden für eine Spende von mindestens 10,- € an liebe Brotfreunde abgegeben und der Erlös geht heute auf das Konto des Krabatmühlenvereins.  Das Geld unterstützt den Bau des Backhauses auf dem Gelände der Krabatmühle Schwarzkollm.

Bereits am Vorabend hatte ich umfangreiche Vorarbeiten erledigt. Am Backtag ging es für mich zeitig los. Wir wollten 20 Brote verspenden und da mussten zwei Backgänge absolviert werden.

Beim Anheizen des Ofens war es noch recht dunkel! Aufgrund der kalten Witterung brauchte der Ofen gute 3 Stunden, bis er genügend Hitze zum Backen gespeichert hatte. Doch dann ging es zügig  zur Sache. Der Teig für Weizenmischbrote wurde rasch bereitet…

…und die Teiglinge durch Ingos geübte Bäckerhand flott gewirkt.

Nachdem die Teiglinge die erfoderliche Gare erreicht hatten, wurde eingeschossen und abgebacken.

Sehr schöne Brote sind es geworden. Im ersten Backgang haben wir sie natürlich aufreißen lassen und im 2. Backgang wurden sie mittig vor dem Einschießen eingeschnitten.

Nach unserer Meinung absolut gelungen – in Form und Geschmack.

Gegen 16:00 Uhr kamen dann meine Brotfreunde, um das fertige Backwerk abzuholen. Tobias Zschieschick, der Schwarze Müller und Vertreter vom Lions Club Hoyerswerda sowie von der lokalen Presse fanden sich ebenfalls ein.

Der Vorsitzende des Lions Clubs, Herr Bernd Bittroff, nutzte die Gelegenheit, um an den Vorsitzenden des Krabatmühlenvereins, Tobias Zschieschick, einen Spendenscheck in Höhe von 1000,- € für das Projekt zu übergeben.

Am Sonntagvormittag wurde dann die „Backstube“ geputzt und die letzten Spender holten noch ihr Brot ab.

Fazit:

Ein schöner Backtag für einen wunderbaren Zweck. Und mit einem Spendenaufkommen von 350,- € Bargeld, das ich heute an den Krabatmühlenverein überweisen kann, auch in dieser Hinsicht erfolgreich. An dieser Stelle danke ich allen Freunden, die diese Aktion mit ihrer Spende untersützt haben. Vielleicht treffen wir uns demnächst  an der Krabatmühle – spätestens in den nächsten Wochen beim ersten Spatenstich für das Backhaus!

Bis dahin grüße ich ganz herzlich als euer Micha – Der Brotbaecker

 

Veröffentlicht unter Backen, Heimatkunde | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Krabatmühle

Bis zum 17.01.2020 gönnen sich die Mitarbeiter der Krabatmühle offiziell eine kleine Auszeit, doch hinter den Kulissen geschieht trotzdem einiges!

Wir unternahmen am Sonntag einen kleinen Spaziergang.

Bei frischer sauberer Luft etwas auftanken!

An verschiedenen Stationen gibt es diese Tafeln mit informativen und erklärenden Texten.

Man hat nicht oft die Gelegenheit, das Gelände menschenleer vorzufinden und solche Bilder zu machen.

Diesem Platz galt mein besonderes Interesse.

Im Gegenlicht der sehr flach stehenden Sonne ist es nur schwer zu erkennen.

Mit meiner speziellen „Handblende“, ist das Gelände schon etwas deutlicher wahrzu-nehmen.

Hier nun wird es in den nächsten Monaten entstehen – das neue Backhaus an der Krabatmühle. In den letzten Wochen waren die Mitarbeiter und Helfer sehr fleißig und haben Baufreiheit geschaffen.

Mit genausoviel Fleiß wurden schon einige Ziegelsteine geputzt und für die Wiederver-wendung vorbereitet. Schließlich soll sich das neue Backhaus in das Ambiente des Gesamtvorhabens harmonisch einfügen.

Auch wenn das Crowdfoundingziel kurz vor Schluss des veranschlagten Aktionszeitraumes bereits erreicht wurde, braucht man für die Vollendung des Projektes noch manchen Groschen. Wer das Bauvorhaben also noch unterstützen möchte, kann das sehr gern hier tun:

https://www.krabat-muehle.de/de/der-verein/spenden-spendenkonto.html

Mit dem Stichwort „Backhaus“ sichert ihr die Verwendung für das neue Projekt!

Herzlichen Dank und eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

 

Veröffentlicht unter Heimatkunde, Was dem Brotbaecker noch gefällt... | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen