Datenschutz

Sehr geehrte Blogbesucher,

der Datenschutz ist mir wichtig und deshalb bemühe ich mich, den Anforderungen der neuen DSGVO zu entsprechen. Da es in deren Auslegung – nach dem, was man dazu im Netz findet – jedoch derzeit noch einige Unklarheiten gibt, sind die Änderungen möglicherweise noch nicht vollständig abgeschlossen.

Bis auf Weiteres sind hier bereits einige Funktionen, die Daten erheben deaktiviert (z.B.: Kommentare, diverse Teilenbuttons etc.). Sollte es Ihrerseits noch Hinweise geben, was darüber hinaus zu beachten ist, bitte ich um eine kurze Nachricht.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Übung macht…

…den Meister, heißt es nicht nur landläufig, sondern es beweist sich auch in der Praxis.

Der gestrige Backtag wurde bereits vorgestern am späten Nachmittag vorbereitet, Sauerteig angesetzt und das Kochstück bereitet. Gestern dann habe ich nach dem Anheizen des Ofens alles bereit gestellt.

Der Sauerteig war über Nacht bereits gut gegangen,…

…Sonnenblumenkerne und Leinsamen wurden gebrüht…

…und das Kochstück, wie gesagt bereits am Vorabend angerührt.

Da ich den Ofen am Vorabend schon vorgeheizt hatte, war die Temperatur am Backtag schnell gestiegen. Nach gut 1,5 Stunden zeigte das Thermometer fast 500 Grad C.

Nachdem die Glut weiter herunter gebrannt war, wurde ausgeräumt und der Ofen zur Aufnahme der vorbereiteten Backformen fertig gemacht.

Ich hatte bei den Teiglingen etwas mehr Ofentrieb erwartet, aber irgendwie hat das nicht so geklappt wie erhofft.

In der Zwischenzeit hat meine Frau Kuchen vorbereitet, so dass ich nach dem Brot gleich weiter backen konnte. Ich liebe die knackigen Streusel – auf Sauerkirsch- und auf Mohnkuchen.

Zur Probe wurden aus dem Restteig zwei kleine Zöpfe und eine Teigtasche geformt.

Das Brot war nach gut 55 Minuten abgebacken und optisch und geschmacklich recht gut gelungen.

Die Krume hätte aus meiner Sicht noch etwas luftiger sein können, aber wie war das mit der Übung?

Ein schönes, erholsames und frohes Osterfest wünsche ich allen Lesern und verbleibe mit herzlichen Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

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Speisen wie die Fürsten…

…konnten wir am 21. März diesen Jahres. Unter dem Motto ‚Kulinarischer Abend – Leibgerichte August des Starken‘ hatten Andreas Vater und sein Team in das „Haus des Müllers“ an der Krabatmühle Schwarzkollm geladen.

Vor dem Restaurant wurden die Gäste von Hofdamen am Glühweinkessel empfangen und im Restaurant war die Tafel bereits festlich gedeckt.

Ursula Katharina, Reichsfürstin von Teschen (Cornelia Schnippa) war gerade im Begriff, die anwesenden Gäste zu begrüßen, als August der Starke plötzlich und „unerwartet“ erschien.

Die Reichsfürstin möge „nicht soviel quatschen!“, fuhr sie der Fürst (Steffen Urban) barsch an. „Das ist zu viel. Ich ziehe von dannen.“ Die Teschen räumte traurig enttäuscht das Feld und der Fürst lief zur Hochform in Sachen Eigendarstellung auf.

Schließlich ist er der Herr im Lande und hat die Teschen bereits vor geraumer Zeit in die Provinz „verbannt“.

Das Volk wurde indes aus der Küche mit einem „Unter Rauch abgehangenem Schinken vom sächsischen Wild mit gebratenem Blumenkohl und gelber Tunke“  froh gestimmt. Als zweiten Gang gab es eine „Barocke Roulade von der Lachsforelle aufgegossen mit Weinsuppe“.

Zwischen den Gängen unterhielt August der Starke das Volk mit zahlreichen Episoden und Geschichten. Damit waren alle Gäste nicht nur mit köstlichen Speisen versorgt, sondern auch mindestens genauso gut unterhalten und sie amüsierten sich wunderbar.

Im Hauptgang servierte die Hofküche einen „Rücken vom Kalb, welcher sanft am Stücke, über Stunden bei niedriger Temperatur, in der höfischen Küche im Ofen verweilte und im Anschluss mit Spargel, Orangen, Tartuffeln und Rahm leiert wurde“.

Natürlich stellte der Restaurantchef persönlich  dem Fürsten und den Gästen jeden Gang  ausführlich vor. So auch die „Holunderblütenbaba auf weißer Schokoladensoße“ zum Abschluss des kulinarischen Abends.

Dass ein solch schöner Abend nicht nur von einer Person vor- und zubereitet werden kann, war den Gästen selbstverständlich bewusst. Eine tolle Geste war es deshalb, dass die beteiligten Köche und Servicemitarbeiterinnen vorgestellt wurden.

August der Starke und die Gäste bedankten sich mit einem kräftigen Applaus für einen sehr schönen und genüsslichen Abend.

Gern werden wir die kulinarische Kunst bei weiteren Besuchen genießen. Bis dahin beste Empfehlung und herzlichen Dank sagen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

 

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Ende in Sicht – leider!

Wir haben in diesem Jahr wieder einmal Kamelien an verschiedenen Standorten besucht. Über das Kamelienhaus in Roßwein habe ich bereits vor ein paar Wochen berichtet.

Inzwischen waren wir auch in den Botanischen Gärten Berlin-Dahlem…

…und München.

Neben der Besichtigung der vielen, vielen prächtigen botanischen Schönheiten…

…haben wir natürlich auch dort nach den Kamelien gesucht. Wir haben sie gefunden.

Schöne Pflanzen mit wunderbaren Blüten, allerdings in Menge und Größe nicht so üppig und nicht so alt, wie die in den sächsischen Kamelienhäusern.

Heute habe ich nun den Saisonabschlußbesuch im heimatnahen Königsbrück gemacht. Es war eine herrliche Pracht und so blütengeladen habe ich das Kamelienhaus in den letzten Jahren noch nicht gesehen.

Die Mitglieder des Heimatvereins Königsbrück kümmern sich nicht nur in mühevoller Arbeit im Verlauf des Jahres darum, dass es den Pflanzen gut geht, sondern opfern auch sehr viel Freizeit dafür, dass während der Blütezeit jeweils sonntags  den Besuchern Eintritt in das Kamelienhaus gewährt wird. Dafür an dieser Stelle von mir ein herzliches Danke!

Eine Blüte schöner als die andere und die Menge an Blüten einfach fantastisch.

Bis Ostern werden die Schönheiten wohl noch zu besichtigen sein, dann dürften die Blüten langsam deutlich weniger werden. Spätestens in der nächsten Saison werde ich wieder schauen.

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Ich wünsche ein gute Zeit! Herzlich Micha – Der Brotbaecker

PS.: Neben der botanischen Pracht konnte ich auch noch die Blogfreundinnen Bärbeli und Träumerle mit ihren Partnern treffen! War ein lustiger Nachmittag – Danke!

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Kurzbesuch

Ingo hatte heute ein Probebacken mit zwei neuen Rezepten und ich konnte ihm leider nur einen Kurzbesuch abstatten.

Die Wurzelbrote waren bereits fertig. Sie waren schön aufgegangen und beim Anschnitt zeigten sie eine gute gleichmäßige Porung.

Die Wurzelbrote wurden aus einem Vorteig, Weizensauer und einem Anteil Dinkelmehl nach langer kalter Führung mit Weizenmehl 550 gebacken. Geschmacklich waren sie in Ordnung, hätten nach meiner Meinung aber auch gerne noch etwas mehr an Charakter vertragen. Der Maisgries auf der Kruste sorgte zwar beim Biss für ein gutes Mundgefühl, geschmacklich war er mir allerdings zu mild. Aus meiner Sicht würden Rosmarin, Oliven oder ähnliche Zugaben die Wurzeln noch deutlich interessanter machen.

Mit Griebenschmalz verkostet war die Wurzel dann allerdings insgesamt schon ein kleines Gedicht 😉

Rundes Weizenmischbrot mit Weizensauer, Vorteig, etwas Roggen- und Dinkelmehl. Der Teig wurde lang kalt geführt. Der Ofentrieb war in Ordnung und nach dem Anschnitt zeigte sich eine gleichmäßige feine Porung.

Geschmacklich angenehm mild war auch dieses Brot gelungen. Nicht ganz zufrieden war Ingo mit der Kruste, die wünschte er sich noch ein wenig knuspriger. Da werden wir wohl noch ein wenig experimentieren müssen. Beim Backen in einem Steinbackofen muss manche Erfahrung einfach experimentell gemacht werden. Ich bin sicher, wir werden mit der Zeit herausfinden, was besser gemacht werden muss, oder es hat  jemand bereits jetzt einen guten Rat! Dann bitte im Kommentar mitteilen, wir nehmen es dankbar an.

Bis demnächst euer Micha – Der Brotbaecker

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