Das sonnige Wetter hilft – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Der Herbst zeigt sich nach der etwas längeren Regenperiode, die der Erde überaus gut getan hat, wieder von seiner freundlichen Seite. Das unterstützt natürlich die Arbeiten am Backhaus, insbesondere im Außenbereich enorm.

Zügig gehen die Dachdeckerarbeiten voran und man kann schon erahnen, dass sich auch dieses Dach gut in das Gesamtensamble der Gebäude an der Krabatmühle einfügen wird.

Mit einem Wandergesellen aus der Zunft der Zimmerleute bespricht Tobias Zschieschick die dringlichsten Arbeiten am Giebel der Wetterseite.

Der Rahmen der Eingangstür und alle Fenster sind eingebaut und damit die Voraus-setzungen dafür geschaffen, dass der Innenausbau weiter gehen kann, auch wenn das zur Zeit noch sonnige Wetter plötzlich umschlagen sollte.

Im Inneren bereiten die Putzer bereits ihre weitere Arbeit vor und bringen an den Fenstern und Türen die Putzschienen/-profile an.

Ein Teil des Dämmmaterials wurde auch schon angeliefert.

Im Rahmen der Winterfestmachung wird an der Fertigstellung der Ständerwände in der Giebelverkleidung zielstrebig gearbeitet.

Es macht mir immer wieder Freude zu sehen, wie fleißig die Handwerker der beteiligten Firmen, die Wandergesellen und Mitarbeiter der Krabamühle an diesem Traum vom Backhaus tatkräftig und fachkundig Hand anlegen. Tobias Zschieschick immer mit dabei, mit koordinierenden Hinweisen für die Handwerker aber auch mit persönlicher tatkräftiger Mitarbeit…

…vor Ort und das nicht nur beim Beheizen des Grundofens!

Ich wünsche ein schönes Wochenende, bleibt gesund und neugierig auf den Frotgang der Bauarbeiten an der Krabatmühle.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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Es hat sich viel getan – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Seit dem Erntedankfest hat sich auf der Baustelle des Brotbackhauses wieder allerhand getan. Die Dachkonstruktion wurde außen mit der Lattung vervollkommnet. Im Inneren konnte die Konstrunktion ergänzt, die Deckenschalung bearbeitet und eingebaut werden.

Die Dachklempner haben die Dachrinnen angebracht, eine Konstruktion aus Holz mit speziellen Rinneneisen und einer Blechauskleidung.

In Erwartung der kalten Jahreszeit und weil der Backofen erst nächstes Jahr gebaut werden kann, wurde die Bauöffnung provisorisch geschlossen.

Der Innenausbau soll auch bei kalten Temperaturen möglich sein, deshalb hat der Ofenbauer Olaf Giertz schon den Grundofen gesetzt.

Es gehört schon sehr viel Wissen und Erfahrung dazu, einen so speziellen Ofen zu setzen. Olaf hat sich das über Jahre angeeignet und, wie man später sehen wird, hervorragend umgesetzt.

Eine gute Woche hat es gedauert, bis das Bauwerk seine endgültige Fertigstellung erfuhr. Die Arbeitstage begannen früh und endeten, als es bereits ordentlich dunkel war.

Inwiefern Olaf nach dem anstrengenden Arbeitstag diese beeindruckende Idylle genossen hat, habe ich nicht gefragt. Auf jeden Fall hat das Mühlenensemble durch die effektvolle Ausleuchtung auch im Dunkeln einen gewissen Charme.

Bis demnächst, bleibt gesund, das wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Erntedankfest – Brotbackhaus an der Krabatmühle

Es war etwas anders als in den Jahren zuvor, schließlich mussten einige Vorgaben im Zusammenhang mit der Pandemievorsorge berücksichtigt werden. Die Auflagen des Gesundheitsamtes erforderten dieses Mal von den Mitarbeitern und Helfern an der Krabatmühle ganz besonderes Engagement. Glücklicherweise waren die Umstände aber ingesamt so, dass das Ernetedankfest überhaupt stattfinden durfte/konnte.

Waren und Erzeugnisse, vorrangig aus der Region, boten die anwesenden Händler an beiden Tagen zum Kauf an.

Zur kulturellen Umrahmung des Festes trugen verschiedene Künstler bei, so wie hier die Lausitzer Blasmusikaten Welzow.

Während die Kapelle die Gäste im Mühlenhof mit beschwingter Blasmusik unterhielt, bereiteten sich die Sängerinnen und Sänger des Chores Seidewinkel auf dem Gelände hinter dem Backhaus auf ihren Auftritt vor und probten nochmal die Einsätze.

Mittlerweile eine Institution an der Karabatmühle – der Schwarze Müller – Dieter Klimek – moderierte an beiden Tagen und versorgte die Besucher mit Informationen zu den Künstlern, zur Mühle und zum Projekt Brotbackhaus.

In der Lausitz sind nicht nur die Ortsschilder zweisprachig auch unter den sorbisch-stämmigen Bewohnern der Lausitz wird noch sehr oft im täglichen Miteinander sorbisch gesprochen. Damit diese slawische Sprache auch bei Kulturveranstaltungen gepflegt wird und die sorbischsprechenden Besucher an der Krabatmühle in ihrer Muttersprache mit Informationen versorgt werden, wird die Moderation übersetzt. Frau Gloria Sauer übertrug Dieter Klimeks Moderation und sonstige Wortbeiträge für das Publikum ins Sorbische.

Während sich die Gäste an der Krabatmühle gut unterhalten ließen, wurde an anderer Stelle für die Besucher der Mühle fleißig gearbeitet.

Zur Unterstützung des Projektes Brotbackhaus, buk mein Freund Ingo in drei Back-gängen in seinem Steinofen insgesamt 45 Brote.

Nur noch wenige Minuten, dann hat der Ofen seine Temperatur erreicht, wird ausge-räumt und fürs Backen vorbereitet.

Ich bin immer wieder davon begeistert, mit welcher Schnelligkeit Ingo die Teiglinge geformt und in den Gärkörben platziert hat.

Nach einer geraumen Gehzeit im Gärkorb werden die Teiglinge eingeschossen.

Das sieht doch gut aus, nur noch das Mehl vom Boden abbürsten und dann kann es zum Verkauf gehen.

Die Händler haben bereits ihre Stände aufgebaut, es wird Zeit, dass das Brot von uns geliefert wird.

Tobias Zschieschick ist nicht nur Chef im Ring, er packt auch immer wieder, wo es not-wendig ist, kräftig zu.

Der Schwarze Müller hat sich in seinem einnehmenden Wesen natürlich gleich einen Laib gesichert. Während der späteren Moderation muss er ja schließlich wissen, was angepriesen werden soll 😉

Es hat nicht lange gedauert und alle 45 Brote waren verkauft. Das von der Mühle Bresan gesponserte Mehl und die von Ingo Giertz daraus gebackenen Brote brachten einen Erlös von 220,- € zugunsten des Backhauses an der Krabatmühle. Dafür gebührt beiden ein herzliches Dankeschön!

Bis demnächst verbleibe ich mit herzlichen Grüßen asl Micha – Der Brotbaecker

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Das Richtfest… – Brotbackhaus an der Krabatmühle

…hätte ich sehr gern selbst begleitet, aber es gibt Bakterien, die das verhinderten und mich ins Bett schickten. Tobias Zschieschick stellte mir freundlicherweise Bilder vom Ereignis, bei dem er eine schlagende Rolle inne hatte,  zur Verfügung.

Nachdem er den letzten Nagel versenkt hatte, sprach der Zimmermann den Richtspruch, trank ein Gläschen auf den bis dahin gelungenen Bau und warf das Glas, damit die Scherben dem Bau Glück bringen.

Eine große Freude für alle Anwesenden war es, dass Frau Gertrud Winzer – die „Mutter“ der Krabatmühle und langjährige Vorsitzende des Vereins „Krabatmühle Schwarzkollm“ – bei diesem Akt anwesend sein konnte.

Und damit es mit dem Bau auch weiterhin zügig weiter gehen kann, übergab der Stiftungsvorstand der Lausitzer Seenland Stiftung, Herr Thomas Delling, einen Scheck über 18.000,- € .

In den Tagen kurz vor dem Richtfest wurde die Dachkonstruktion auch im Bereich des späteren Ofens fertig gestellt.

Da dieser Teil des Daches später von außen einsehbar sein wird, hat man die Schalung abgeflammt.

In den nächsten Tagen geht es mit dem aktiven Baugeschehen weiter.

Hier werden noch in dieser Woche die Stützen für den Dachüberstand, der momentan von der Rüstung gehalten wird, montiert – betoniert sind die Fundamente bereits.

Ich wünsche eine schöne Woche und verbleibe mit herzlichen Grüßen als

Micha – Der Brotbaecker

 

 

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„Gut Ding… – Brotbackhaus an der Krabatmühle

… will Weile haben!“ heißt es landläufig, wenn es etwas länger dauert. Die Verantwort-lichen beim Bau des Backhauses an der Krabatmühle wollen ganz bestimmt ein „gut Ding“ haben, aber mit der Beschaffung der Deckenbalken hätte es  nach ihrem Geschmack  auch schneller gehen können.

Aber es war gar nicht so leicht, alte Balken, deren Zustand und Preis akzeptabel waren und die mindestens 7 m lang sind, aufzutreiben.

Mit viel Mühe war es dann vor ca. vier Wochen endlich soweit und die Balken lagen am Materiallagerplatz.

Der verantwortliche Zimmermann,  der bauleitende Ingenieur und Tobias Zschieschick besprachen den weiteren Bauablauf.

Insbesondere vorbereitende Leistungen werden durch die Mitarbeiter der Krabatmühle zur Senkung der Kosten selbst erbracht.

Die Balken wurden von den Mühlenmitarbeitern gesäubert und mit Leinölfirnis behan-delt.

Und dann ging es endlich mit dem Bau am Backhaus weiter.

Der Kran war früh zeitig aufgebaut und zügig konnten  die Deckenbalken aufgelegt werden.

Der vorgefertigte Dachstuhl kam säuberlich auf dem Anhänger gestapelt  an der Baustelle an.

Die Deckenbalken wurden auf die entsprechende Länge gebracht und anschließend erfolgte die Montage des Dachstuhls.

Bei der Montage der Sparren ist teilweise akrobatisches Können von Vorteil 😉

Durch konstruktive Formgestaltung und diese Schrauben müssen die Sparren den not-wendigen Halt bekommen.

Exakte maßgenaue Arbeit am Ende des Tages und hoffentlich zufriedene Zimmerleute.

Am nächsten Tag ging es dann zügig weiter und die Schalung mit Pappeeindeckung konnte  auf dem Hauptteil des Backhauses angebracht werden.

Bei meinem nächsten Besuch – ein paar Tage später – waren bereits die beiden Schornsteine gesetzt.

Und für die Deckenverkleidung wurde auch schon fleißig vorgearbeitet.

Nach dem Abflammen werden die Bretter mit Firnis behandelt.

Bin gespannt, wie es weiter geht. Bis demnächst verbleibe ich mit herzlichen Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

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