Endlich wieder ein Backtag

Ich habe endlich auch wieder im eigenen Ofen gebacken. Da er lange kalt war, musste er ordentlich geheizt werden.

Das Gewölbe ist sauber ausgebrannt, nun kann die Asche ausgeräumt werden und der Ofen noch bis zum Einschießen der Teiglinge abstehen.

Der Teig wurde geknetet und bekommt im Kessel eine gute halbe Stunde Teigruhe.

Arbeitsfläche ist bemehlt und das Abwiegen kann beginnen; 1200 g pro Teigling.

Der Teig ist gut gegangen, das Volumen hat sich deutlich vergrößert und es kann nun gleich zügig eingeschossen werden.

Nach gut 20 Minuten Backzeit, der Dampf wurde inzwischen abgelassen, können die Teiglinge das erste Mal umgeschoben werden. Trotz des Abstehens hat der Ofen an den Rändern, insbesondere im Bereich der Lüftungsöffnungen, eine niedrigere Temperatur. Damit die Brote gleichmäßig abbacken, wird umsortiert.

Nach gut 55 Minuten Backzeit, war es dann vollbracht. Ich hätte den Ofen noch ein klein wenig abkühlen lassen sollen, aber manche Leute mögen auch scharf gebackenes Brot.

Da ich diesmal keins der Brote für mich selbst behalten habe, hat mir ein lieber Freund die beiden Bilder vom Anschnitt zur Verfügung gestellt.

Den Berichten meiner Freunde zur Folge hat dieses Roggenmischbrot mit Sonnenblumen-kernen sehr gut geschmeckt. Das bedeutet, ich muss es demnächst nochmal backen und dann auch höchstselbst verkosten! ;-). Morgen bäckt Ingo wieder mit dem Bäcker an der Krabatmühle. Mal schauen, was es geben wird?

Herzliche Grüße in der Hoffnung, dass das Wetter sich auch wieder daran erinnert, dass wir noch Sommer haben! Euer Micha – Der Brotbaecker

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Ein Ende ist in Sicht!

Leider ist das Außengelände noch nicht fertig, da ist es weningstens gut, dass die Außenbeleuchtung im Dunkeln den Weg in die Backstube ausleuchtet!

Bei der Komplettierung der Backstube hat sich auch wieder einiges getan. Die Getreide-mühle, ein Geschenk vom Bäckermeister Ermer, hat ihren neuen Standort erreicht. Einfacher als ursprünglich gedacht hat sich der Transport des einige Hundert Kilo schweren Kneters, ebenfalls von der Bäckerei Ermer gesponsort, gestaltet.

Mit Manneskraft auf den LKW und dann wieder in die Backstube. Alle waren froh, als das schwere Teil seinen Platz in der Backstube gefunden hatte. Auch der nächste Transport verlief ohne größere Probleme.

Müller Robert Bresan aus Sollschwitz hat diese historische Teigbeute, die schon paar Jahre auf dem Dachboden seines Nebengebäudes verbrachte, an die Krabatmühle übergeben.

Nach der Aufarbeitung soll sie in der Backstube des Backhauses wieder ihre Verwendung finden.

Nicht weniger wichtig sind die vielen „Kleinigkeiten“, die für die Inbetriebnahme der Backstube notwendig sind.

Und dann kam der heutige Tag, ein weiterer Höhepunkt auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Backhauses. Bereits gestern Abend hatte Rico, der Bäcker von der Krabatmühle, die notwedigen Vorbereitungen getroffen: Sauer-, Vorteig und Brühstück angesetzt und…

…heute am Morgen den Ofen angeheizt…

…und dann begann der erste richtige Backtag an der Krabatmühle. Nach einem Rezept von unserem Freund, Ingo Giertz, sollte „Krabats Mühlenbrot“ gebacken werden. Wir waren alle sehr gespannt, wie wird es sich backen in dem neuen Backofen, den übrigens der Ofenbauer und Ingos Bruder Olaf gebaut hatte.

Während Tobias und ich die Glut aus dem Ofen von außen ausgeräumt haben, waren die beiden Bäcker in der Backstube fleißig und haben den Teig aufgearbeitet und die Teiglinge zur Gare aufgestellt.

An der Krabatmühle, wo der Schwarze Müller (Dieter Klimek) regiert, muss man natürlich auch jederzeit mit dessen Kontrolle rechnen! 😉

Nachdem er sich vom richtigen Garpunkt der Teiglinge überzeugt hatte, durften die Bäcker einschießen.

Mit geübtem Schwung brachte Ingo die Teiglinge in die richtige Position. Beim ersten Backen ging es ja auch darum herauszufinden, wie viele Teile insgesamt im Ofen Platz finden können.

Nach wenigen Minuten gingen die Teile gut auf und insgesamt waren der Ofentrieb und die -temperatur optimal, dann es brannte nix an 😉

Als Rico die Brote nach gut 60 Minuten Backzeit aus dem Ofen holte, waren wir mit dem Backwerk sehr zufrieden.

Das tolle Ergebnis durften wir auch den Besuchern, die mit dem Kunstlandbus zur Krabat-mühle gekommen waren, präsentieren.

Unter den Besuchern der Krabatmühle hatte es sich offensichtlich schnell herumgespro-chen oder sie haben es gerochen, dass es frisches Brot gibt. Innerhalb von gut 90 Minuten waren alle 36 Brote verkauft.

Als kleines Leckerlie für Gäste und Bäcker gab es noch ein Blech Zuckerkuchen!

Ein sehr schönes Testbacken, das zuversichtlich macht! Gelegentlich werden Ingo und/oder ich sicher beim Backen im Backhaus dabei sein, hauptberuflich wird diese Aufgabe allerdings Rico wahrnehmen.

Wie oft und zu welchen Tagen was gebacken wird, muss sich in den nächsten Tagen/Wochen einspielen. Konzepte für Backtage mit Kindern und Jugendlichen werden erarbeitet und sukzzesive umgesetzt. Vorher wird die Ausstattung noch komplettiert werden, denn diesmal war noch nicht alles da.

Ich wünsche Rico viel Erfolg dabei und verbleibe mit herzlichen Grüßen Micha – Der Brotbaecker

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Wieder ein Stück geschafft!

Eine aufregene Woche liegt zurück, denn an der Krabatmühle hat sich wieder allerhand getan.

Der Fliesenleger hat in den letzten Tagen seine Arbeit beendet, Elektriker haben die Steckdosen angeschlossen…

…und die Wasser- und Sanitärinstallation wurde auch weitestgehend erledigt.

Die ersten Teile der Ausstatung für die Backstube sind geliefert und werden montiert.

Zwischendurch habe ich liebe Freunde vom Karussellfanklub durch das Mühlengelände und das neue Backhaus führen dürfen.

Während Silvia (lebt seit vielen Jahren in den USA und kommt regelmäßig zu Konzerten von Karussell nach Deutschland) einen Gästebucheintrag schreibt…

…ruht sich Ute von den Strapazen der Führung aus 😉

Beide Frauen waren von der Krabatmühle so stark begeistert, dass sie sich spontan entschlossen für den weiteren Ausbau des Backhauses 50,-€ zu spenden. Herzlichen Dank dafür!

Den Abschluss fand diese Woche für mich mit einem besonderen Höhepunkt.

Der Backofen wurde geheizt und der neu eingestellte Bäckermeister, Rico Ziegenbalg hatte Flammkuchenteig gemacht.

Mein Freund Ingo Giertz hat den Flammkuchen abgebacken und unter den Gästen verteilt.

Der Schwarze Müller war Vorkoster, sein Urteil: „Große Klasse, sollten wir öfter machen!“ Damit hatte der Backofen seine erste Feuertaufe bestanden.

Der Anlass war ein besonders schöner – das Backhaus reiht sich nun auch äußerlich in die anderen Mühlengebäude mit seinem Dachschmuck ein.

Der Bäckerrabe (Micha – Der Brotbaecker heißt er nun!) bekam seinen endgültigen Platz.

Bevor ich ihn an den Zimmerer Torsten Mrose übergebe, wird er nocheinmal von mir gedrückt 😉

Das Prozedere wurde vom Scharzen Müller (Dieter Klimek) moderriert und von der örtlichen Presse (hier im Vorgespäch mit der Mitarbeiterin der Krabatmühle Susann Vogel) begleitet.

Unterstützt von Karsten Melwitz gelangt „Micha – Der Brotbaecker“ an seinen endgültigen Ort auf dem First des Backhauses.

Als ich dann am am Folgetag „kontrolliert“ habe, hatte Micha – Der Brotbaecker seinen Wachposten nicht verlassen und über das schöne neue Backhaus gewacht. In den nächsten Tagen wird die Backstube weiter in der Ausstattung vervollkommnet und der Probebetrieb am Ofen aufgenommen.

Im Außenbereich werden die Lampen montiert und hoffentlich bald auch die Arbeiten an den Außenanlagen beginnen.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe wie immer mit herzlichen Grüßen als Micha – Der Brotbaecker (Also quasi der Zwillingsbruder vom Dachraben 😉 )

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Frisches Brot

Nach langer Zeit habe ich meinen Backofen endlich wieder einmal angeheizt und gebacken.

Nach gut drei Stunden war das Holz abgebrannt, der Ofen heiß genug und ich konnte ausräumen.

Bereits am Vortag wurden der Sauerteig angesetzt, das Brüh- und Kochstück bereitet sowie die weiteren Zutaten abgewogen.

Kurz bevor der Ofen ausgeräumt wurde, habe ich den Teig gemischt und …

… er hatte Zeit (abgedeckt im Kessel) das erste Mal zu gehen. Anschließend wurde er aufgearbeitet und in die Backformen gebracht.

In den Formen erreichte der Teig nach gut 60 Minuten dann die notwendige Gare, um abgebacken zu werden.

Nach weiteren etwa 50 Minuten Backzeit war das Brot fertig.

Mit frischen Zutaten vom Fleischer des Vertrauens gab das ein oberleckeres Abendbrot.

Im Anschluss wurde noch ein leckerer Mohnstriezel gebacken. Ein schöner zufrieden-stellender Backtag!

Auch an der Krabatmühle waren die Handwerker wieder fleißig.

Carsten arbeitet an der Vervollkommnung der Konstruktion um den Ofen herum,…

…und der Fliesenleger hat auch schon ein gutes Stück des Bodenbelages aufgebracht.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen bis demnächst als euer Micha – Der Brotbaecker

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Auf dem Weg zum fertigen Backhaus…

…sind schon noch einige Arbeiten zu erledigen, aber es geht voran und das sieht man ganz deutlich.

Olaf Giertz war feißig und hat den Ofen fertiggestellt, herzlichen Dank für die tolle Arbeit! Nun können die Mauerer die Verkleidung des Bauwerkes mit dem Ziegelmauerwerk vollenden…

…und im Inneren kann der Ausbau weiter vorangetrieben werden. Rechts vom Ofen entsteht der Gärschrank.

Bevor im Ofen gebacken werden kann, muss er allmählich, in kleinen Schritten trocken geheizt werden. Tobias Zschieschick entzündet hier das erste „Feuerchen“…

…und freut sich sichtlich darüber, dass der Ofen ordentlich zieht!

Im Außenbereich wurde begonnen, die Abstützung des Dachüberhangs zu vervollkommnen. Dazu muss der Stein zunächst auf der Auflagefläche bearbeitet werden.

Mit vereinten Kräften kommt er dann unter die Stütze.

Und all die Aktivitäten stehen dann manchmal auch unter „fachkundiger Beobachtung!“ 😉

Beim Innenausbau wurde der Deckputz aufgetragen und weiter gefliest.

Geliefert wurden auch schon die Tür für den Gärschrank und das „Dach“ vom Rauchabzug über der Ofentüre.

Während am Backhaus fließig gearbeitet wird, können Besucher auch einfach nur die Idylle des Krabatmühlenensembles genießen. Dank der niedrigen Inzidenzen auch mit den leckeren Angeboten der Gastronomie.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen bis zum nächsten Mal!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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