Schwere Zeiten…

…für sehr viele Zeitgenossen und das was noch kommt, kaum überschaubar. Als Ruheständler hat man es da verhältnismäßig gut, vor allem wenn genügend Klopapier und Hefe da sind! 😉  – einziges Manko, dass man zur Risokogruppe zählt! Aber wir halten uns an die Regeln und hoffen, dass der Kelch an uns vorbei geht.

Damit die enkellosen Tage über Ostern wenigstens beim Essen stimmig sind, habe ich wieder einmal frisches Brot gebacken und anschließend die Restwärme kulinarisch genutzt.

Gelegenheit, um den nun überdauerten Reisigschmuck aus den Blumenkästen nützlich zu entsorgen.

Vor- und Sauerteig am Vorabend angesetzt, haben sich sehr gut entwickelt.

Weil es köstlich ist, habe ich wieder mein Standardbrot – Rogggenmischbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen – gebacken.

Die notwendige Gare haben die Teiglinge erreicht und nun wurde es höchste Zeit zum Einschießen.

Den Schwaden habe ich nach 10 Minuten abgelassen und nach weiteren 10 Minuten, wurden die Brote, um ein gleichmäßiges Ausbacken zu erreichen, umgeschoben.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, auch wenn mein Freund Ingo angemahnt hat, dass ich beim nächsten Mal nicht so tief einschneiden sollte, denn damit bekämen die Brote dann mehr Volumen.

Mit frischer Butter, leicht gesalzen immer wieder ein unbeschreiblicher Genuss!

Pflaumenkuchen und Streuselschnecken haben nach dem Brot den Weg in den Ofen gefunden.

Dann habe ich leicht nachgeheizt und eine Ente wanderte ins Gewölbe.

Ostern durfte kommen und wir mussten keine Angst mehr haben, dass wir verhungern! 😉

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs Gesundheit und hoffe, dass wir diese problembe-haftete Zeit gemeinsam gut überstehen.

Herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

 

 

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Backtag für einen guten Zweck

Am Samstag, d. 25.01.2020, war es dann soweit. Gemeinsam mit meinem Freund Ingo haben wir einen speziellen Backtag absolviert. Die Brote wurden für eine Spende von mindestens 10,- € an liebe Brotfreunde abgegeben und der Erlös geht heute auf das Konto des Krabatmühlenvereins.  Das Geld unterstützt den Bau des Backhauses auf dem Gelände der Krabatmühle Schwarzkollm.

Bereits am Vorabend hatte ich umfangreiche Vorarbeiten erledigt. Am Backtag ging es für mich zeitig los. Wir wollten 20 Brote verspenden und da mussten zwei Backgänge absolviert werden.

Beim Anheizen des Ofens war es noch recht dunkel! Aufgrund der kalten Witterung brauchte der Ofen gute 3 Stunden, bis er genügend Hitze zum Backen gespeichert hatte. Doch dann ging es zügig  zur Sache. Der Teig für Weizenmischbrote wurde rasch bereitet…

…und die Teiglinge durch Ingos geübte Bäckerhand flott gewirkt.

Nachdem die Teiglinge die erfoderliche Gare erreicht hatten, wurde eingeschossen und abgebacken.

Sehr schöne Brote sind es geworden. Im ersten Backgang haben wir sie natürlich aufreißen lassen und im 2. Backgang wurden sie mittig vor dem Einschießen eingeschnitten.

Nach unserer Meinung absolut gelungen – in Form und Geschmack.

Gegen 16:00 Uhr kamen dann meine Brotfreunde, um das fertige Backwerk abzuholen. Tobias Zschieschick, der Schwarze Müller und Vertreter vom Lions Club Hoyerswerda sowie von der lokalen Presse fanden sich ebenfalls ein.

Der Vorsitzende des Lions Clubs, Herr Bernd Bittroff, nutzte die Gelegenheit, um an den Vorsitzenden des Krabatmühlenvereins, Tobias Zschieschick, einen Spendenscheck in Höhe von 1000,- € für das Projekt zu übergeben.

Am Sonntagvormittag wurde dann die „Backstube“ geputzt und die letzten Spender holten noch ihr Brot ab.

Fazit:

Ein schöner Backtag für einen wunderbaren Zweck. Und mit einem Spendenaufkommen von 350,- € Bargeld, das ich heute an den Krabatmühlenverein überweisen kann, auch in dieser Hinsicht erfolgreich. An dieser Stelle danke ich allen Freunden, die diese Aktion mit ihrer Spende untersützt haben. Vielleicht treffen wir uns demnächst  an der Krabatmühle – spätestens in den nächsten Wochen beim ersten Spatenstich für das Backhaus!

Bis dahin grüße ich ganz herzlich als euer Micha – Der Brotbaecker

 

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Krabatmühle

Bis zum 17.01.2020 gönnen sich die Mitarbeiter der Krabatmühle offiziell eine kleine Auszeit, doch hinter den Kulissen geschieht trotzdem einiges!

Wir unternahmen am Sonntag einen kleinen Spaziergang.

Bei frischer sauberer Luft etwas auftanken!

An verschiedenen Stationen gibt es diese Tafeln mit informativen und erklärenden Texten.

Man hat nicht oft die Gelegenheit, das Gelände menschenleer vorzufinden und solche Bilder zu machen.

Diesem Platz galt mein besonderes Interesse.

Im Gegenlicht der sehr flach stehenden Sonne ist es nur schwer zu erkennen.

Mit meiner speziellen „Handblende“, ist das Gelände schon etwas deutlicher wahrzu-nehmen.

Hier nun wird es in den nächsten Monaten entstehen – das neue Backhaus an der Krabatmühle. In den letzten Wochen waren die Mitarbeiter und Helfer sehr fleißig und haben Baufreiheit geschaffen.

Mit genausoviel Fleiß wurden schon einige Ziegelsteine geputzt und für die Wiederver-wendung vorbereitet. Schließlich soll sich das neue Backhaus in das Ambiente des Gesamtvorhabens harmonisch einfügen.

Auch wenn das Crowdfoundingziel kurz vor Schluss des veranschlagten Aktionszeitraumes bereits erreicht wurde, braucht man für die Vollendung des Projektes noch manchen Groschen. Wer das Bauvorhaben also noch unterstützen möchte, kann das sehr gern hier tun:

https://www.krabat-muehle.de/de/der-verein/spenden-spendenkonto.html

Mit dem Stichwort „Backhaus“ sichert ihr die Verwendung für das neue Projekt!

Herzlichen Dank und eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

 

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Unterstützung des Projektes „Backhaus an der Krabatmühle Schwarzkollm“

Hallo und guten Tag liebe Blogfreunde, ich wünsche allen Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

Mit der nachfolgend beschriebenen Aktion werde ich das Projekt untersützen:

„Liebe Brotfreunde,
in diesem Jahr soll an der Krabatmühle ein Backhaus mit traditionellem Steinofen gebaut werden.
Ich habe mich entschieden, das Projekt mit einer Backaktion zu unterstützen und benötige ihre/eure Hilfe.
Vorgesehen ist am 25.01.2020 insgesamt 20 Brote zu backen und diese zu einem Mindestpreis zu je 10,-€ abzugeben. Ich werde bei der Aktion von meinem Backfreund Ingo unterstützt. Die Kosten für die Herstellung (Mehl, Heizmaterial etc.) trage ich, damit der gesamte Erlös direkt an das Projekt der Krabatmühle geht! Ich würde mich freuen, wenn ihr die Aktion unterstützt! Noch 18 Brote stehen zur Verfügung. Ich bitte um Mitteilung bis zum 15.01.2020, wer das Projekt auf diese Weise ebenfalls unterstützen möchte.“

Für viele meiner Blogbesucher ist allein aufgrund der Entfernung die Beteiligung an einer solchen Aktion leider nicht möglich. Wer das Projekt jedoch trotzdem unterstützen möchte, kann sich ja an dieser Aktion beteiligen:

https://www.krabat-muehle.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-meldungen/artikel-spendenaufruf-brotbackhaus.html

Bis demnächst herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

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Zeißighof

Vor einigen Jahren, nämlich am 22. September 2012 habe ich bereits einmal über die Aktivitäten auf dem Zeißighof im Hoyerswerdaer Ortsteil Groß Zeißig berichtet. Seitdem haben die Vereinsmitglieder schon wieder ettliche Veranstaltungen organisiert, die auch  regelmäßig viele Besucher anziehen.

Gestern nun, stand wieder der alljährliche Weihnachtsmarkt auf dem Plan. Fleißig wurden das Gelände geschmückt und verschiedene Stände aufgebaut.

Mit sehr viel Fleiß wurde aufgebaut und die mit viel Liebe gebastelten und zusammengetragenen Artikel wurden drapiert. Nicht nur im Hof und Umfeld des Vierseithofes wurde vorbereitet, auch in der Backstube herrschte seit geraumer Zeit reges Treiben.

Die erste Charge der Quarkstollen war bereits fertig und die gleiche Menge sollte nun noch einmal gebacken werden.

Wenn alle Zutaten in der Wanne sind, muss der schwere Teig fleißig geknetet werden.

Nico Thäle, der bereits seit vielen Jahren den Verein als Ehrenmitglied und gelernter Bäcker unterstützt, wird bei seiner Arbeit von Vereinsmitglied Wolfgang Finger, der unter anderem auch für das Heizen des Ofen zuständig ist, bei der Arbeit begleitet.

Der Ofen wurde um 1900 gebaut und erfüllt heute noch seinen Zweck zur Zufriedenheit. Mit den Eigenheiten beim Beheizen wird man mit der Zeit vertraut und ein gutes Backergebnis ist für den Kenner absehbar gesichert!

Durch den ersten Backdurchgang hat der Ofen Hitze verloren und damit auch das weitere Gebäck gelingt, muss der Ofen nochmal geheizt werden.

Es wurden dann in der Folge noch Zuckerkuchen und Brot gebacken.

Der Duft nach karamelisiertem Zucker ist einfach betörend und lecker ist das Gebäck sowieso.

Für das Brot des Zeißighofes hat Nico bereits vor Jahren ein eigenes Rezept entwickelt und nur mit der Banderole ist es das echte Zeißighofbrot!

Und wenn man von diesem leckeren Roggenmischbrot noch eins abbekommen möchte, muss man sich beizeiten an den Verkaufsstand begeben. In einem Backgang passen „nur“ 35 Laibe in den Ofen. Das das Backen für Nico eine Freude und Bereicherung ist, kann man aus seinen Schilderungen und auch auf diesem Bild ganz deutlich nachvollziehen.

Ich wünsche eine friedliche und entspannte Adventszeit und verbleibe mit den besten Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

PS.: Übrigens, wer noch mehr über den Zeißighof und das dortige Vereinsleben wissen möchte, kann sich den Termin aus dem untenstehenden Hinweis merken:

 

 

 

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