Am Ende wird alles Gut :-)

Der geneigte, ein wenig küchenerfahrene Leser meines Blogs kann sich gewiss vorstellen, welche Sauerei das Malheur im Backofen hinterlassen hatte. Außerdem brachte es mich zunächst ins Schwitzen, schließlich wollten wir mit unseren Freunden schönes, frisches Brot genießen. Zunächst habe ich meinen Backfreund Ingo in der Hoffnung, er hat noch irgendwo ein wenig Sauerteig herumstehen, angerufen. Hatte er nicht, denn auch er hatte Backtag, aber es gab von ihm gute Tipps und ich wurde etwas ruhiger. Ich erinnerte mich daran, dass ich schon vor längerer Zeit getrockneten Natursauer bei meinem Müller gekauft hatte.

Mit den Resten des Sauers, den ich für die nächsten Backtage aufgehoben hatte, war alles gerettet.

Die Teiglinge gingen gut auf.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der Zwischenzeit haben die Frauen diesen tollen Apfelkuchen vorbereitet.

Es ist jedes Mal eine herrliche Vorfreude, wenn der Duft des karamelisierten Zuckers aus dem Ofen über das Grundstück streicht.

Der Köstlichkeiten nicht genug, denn schließlich soll die Wärme des Ofens halbwegs optimal ausgenutzt werden. Und zum frischen Brot passt etwas Fleischiges auch sehr gut.

Ein schöner Abend beschloss einen etwas unglücklich begonnenen Tag.

Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Backtag mit Stolpersteinen

Alles lief bestens.  Bereits am Freitag habe ich Vor- und Brötchenteig angerührt und den Sauer angesetzt.

Zwar hatte der Zug von Dresden, mit dem unsere Freunde am Freitag angereist sind 20 Minuten Verspätung, aber immerhin sind sie gesund und munter angekommen. Und wir hatten noch einen schönen Abend. Am Samstag ging es dann zur Sache.

Brötchen und Neidaer Seelen wurden geformt…

…und in den Ofen eingeschossen. Nun…. kam meine Frau angerannt und rief ganz aufgeregt nach mir: „Dein Sauerteig, komme Dein Sauerteig!“

Er steht bei mir seit dem Vortag in der Röhre des Elektroherdes und gärt da bei Zimmertemperatur vor sich hin. Damit er nochmal etwas angeregt wird, stelle ich immer einige Zeit vor der endgültigen Verarbeitung die Beleuchtung an. Damit geht die Temperatur auf ca. 35 Grad. Wirklich genial.

Unsere Freundin hatte beim Vorbeigehen gesehen, dass die Temperatur auf 180 Grad C gestiegen war und fragte meine Frau, ob das „mit der Backröhre“ so in Ordnung sei? Ohne genauer nachzufragen antwortete die: „ja, das macht der immer so!“ Erst als es aus der Küche strenger roch, schauten beide nochmal nach – oh je! Der Schalter stand nicht auf „Beleuchtung“ sondern auf „Umluft“.

Hier war nix mehr zu retten!

Wie es weiter ging, erfahrt ihr demnächst. Einen guten Start in die Woche wünscht

Micha – Der Brotbaecker

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Mildes Wetter

Ob nun die schon länger andauernde Wetterlage auf den Klimawandel zurückzuführen ist, oder aber nur einen normalen Ausrutscher in der Wetterküche darstellt, werden sicher die Wissenschaftler irgendwann genauer herausfinden und begründen. Auf jeden Fall hat die seit Wochen andauernde milde Wetterlage zur Folge, dass die Kamelien in den sächsischen Gewächshäusern schon recht weit in ihrer Blüte vorangeschritten sind. Die Koenigsbruecker Kamelien sind deshalb schon ab morgen zu besichtigen.
Auch bei uns haben die Kamelien bereits vor Weihnachten begonnen, die ersten Blüten zu entfalten.


Es ist uns wieder einmal gelungen, die Kamelien über den Sommer so zu pflegen, dass sie recht viele Knospen ausgebildet haben.



Besonders gespannt sind wir auf die von uns erst im vorigen Jahr erworbene


Sie hat reichlich Knospen angesetzt. Da sie besondere Liebe bei der Pflege möchte und es uns offenbar gelungen ist, die Anforderungen zu erfüllen, freuen wir uns schon heute auf die ersten Blüten. Diese werde ich, wenn sie aufgegangen sind, natürlich sehr gern zeigen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den Königsbrücker Heimatverein dafür, dass man für uns dieses Exemplar im vorigen Jahr reserviert hat.
Bereits blühend zeigt sich diese schön gezeichnete zweifarbige Kamelie:


Einen schönen Sonntag und einen guten Start in die nächste Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Nächster Backtag

Also, wenn Andrea mich oder meinen Ofen bis dahin nicht weggeweht hat, dann wird am 14. Januar wieder einmal nach langer Zeit gebacken. Brötchen, Brot, eventuell ein Kuchen und dann kommen Bierdosenhähnchen in das Gewölbe. Vielleicht kommen auch gute Freunde zu Besuch, würden uns freuen!
Bis dahin wünsche ich ein gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

PS.: Vor wenigen Minuten musste ich ersteinmal einen kleinen Schaden sichern, damit nicht noch mehr Unheil folgt. Aber alles im Griff, die richtige Reparatur kommt erst im Sommer.

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Alles Gute im neuen Jahr und ein kurzer Rückblick auf 2011

Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 20.000 mal besucht. Das entspräche etwa 7 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Ein besinnliches Weihnachtsfest

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Landeskunde – Vogtland

Sofern man kann – denke ich, sollte man Aufenthalte fern der eigenen Wohnung auch für landeskundliche Erkundungen nutzen. Das habe ich gestern getan und es war sehr schön. Mit meinem Sohn und seiner Freundin, die mich besucht haben, waren wir im Vogtländischen Freilichtmuseum Landwüst. Dieses Museum haben wir der Sammelleidenschaft des Landwüster Bauern, Walter Wunderlich, zu verdanken. Bereits im Mai 1968 wurde es eröffnet und zeigt in einer umfangreichen und sehr ansehnlichen Ausstellung, wie man „anno dazumal“ gearbeitet, gewohnt und gelebt hat. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir keine Außenaufnahmen gemacht und auch nicht alles angesehen. Aber es ist fest versprochen, da fahren wir nochmals hin, denn es ist sehr, sehr schön, doch seht selbst:

Einblicke in Haushalt-/Wohnbereich – wenn auch beengt, eine…

… Schlafstätte gibt es von klein an.

Und hier aus aktuellem Anlass eine tolle Anregung für alle, die kleine „Zwerge“ als eigene Kinder oder Enkel haben. Diesen Baum kann man nicht umwerfen und darunter gibt es auch noch genügend Platz für große Geschenke.

In den Höhenlagen liegt seit heute der erste Schnee und nur gut, dass der Fuhrpark dafür auch schon hergerichtet ist.

Auf der Tenne der großen Scheune (beheizt) finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt, gestern wurde ein kleiner Weihnachtsmarkt gestaltet. Dort gab es auch eine kleine Bühne, auf der, als wir dort waren, für die Kleinen gerade „Des Kaisers neue Kleider“ gegeben wurde. Im Raum und auf dem Gelände des Museums war „dr Muesmoa“ Bernd Müller mit seiner Ziege unterwegs und erfreute Groß und Klein mit Gesang und Geschichten. Die Geschichte vom Muesmoa ist im Vogtland allgegenwärtig. Bebildert erzähle ich sie ein anderes Mal.

Die Ziege trafen wir später in einem Stall, als sie eine Pause von den vielen Leuten genoss, wieder.

Ein Brotbaecker wäre nicht ein solcher, wenn er bei  Besuchen, wie im Freilichtmuseum Landwüst, nicht Ausschau nach ganz bestimmten „Einrichtungen“ halten würde. Das Wohnstallhaus, in dem sich diese Rußküche befindet, wurde bis 1965 bewohnt.

Fantastisch, dass so etwas erhalten wird – da schlägt das Herz sofort deutlich höher!

Hier konnte man schon einige Laibe einschießen. Aber auf dem Gelände gibt es auch ein sehr schönes Backhaus.

Der Ofen im Backhaus hat einen getrennten Back- und Heizraum.

Wie ich bereits eingangs schrieb, haben wir nicht das gesamte Gelände und alle Gebäude besichtigt. Das holen wir aber im Frühjahr nach.

Auf der Rückfahrt kamen wir an diesem Gebäude vorbei, hat bestimmt auch eine interessante Geschichte zu erzählen.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Chursächsische Brotbaecker

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Anstrengender Tag

Das soll mich nun stärken, meine Arbeitskraft wieder voll herstellen und auch ein wenig zu meiner Erholung beitragen:
medizinische Trainingstherapie, Ergometertraining, Wassergymnastik, Gruppengymnastik, Lehrküche, Ernährungsberatung, progressive Muskelrelaxion, Krankengymnastik, Fango und, und …
Manche Tage ganz schön hektisch und anstrengend, aber alles in allem trotzdem gut. Therapeuten und Ärzte sind freundlich, Unterkunft sehr gut und Umgebung passt sowieso!

Also, es geht mir gut und die vorweihnachtliche Stimmung kann ich teilweise auch schon einfangen. Ich wünsche eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Micha – Der Brotbaecker

PS.: In der Lehrküche habe ich gestern mit anderen Teilnehmern eine leckere Fischsuppe gekocht und Vollkornbrötchen mit Backpulver gebacken.

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Noch…

…liegen sie als Deko herum.
Doch ich habe heute auch schon die Schneeschieber bereitgestellt. Man sollte schließlich vorbereitet sein.
Für die nächsten Wochen wird es hier noch ruhiger werden, einfach mal eine Auszeit! Werde im Rahmen einer Kur – ach nee, heißt ja heute Reha… – in Bad Elster etwas für meine Gesundheit tun.
Bis zum Wiederlesen in ein paar Wochen wünsche ich eine besinnliche Vorweihnachtszeit und wenig Schnee auch im Interesse meiner Frau;-)
Mit herzlichen Grüße Micha – Der Brotbaecker

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Damit Backofen…

…und Kamin auch weiterhin geheizt werden können, muss man ein „klein“ wenig fleißig sein.

Durch Hilfe lieber, junger Leute liegt das und etwas mehr nun auf unserem Grundstück und will in den nächsten Tagen/Wochen gespalten werden. Ihr seht, Langeweile kommt bei mir nicht auf.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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