…sollte man, wenn die Einladung so herzlich ausgesprochen wird

nutzen, um ein wenig Einblick zu bekommen.
Der Tag der offenen Tür beim Sternenbäck in der Produktionsstätte Spremberg interessiert den Brotbäcker natürlich besonders. Hier kann man den Unterschied zu dem, was Steinbackofenfreunde an ihrem Backofen machen, ganz deutlich sehen.

Während ich mein Brot unter Freunden und Kollegen, teils schon am Backofen abgeben darf, braucht ein Großbetrieb natürlich eine entsprechende Logistik. Offensichtlich versucht man schon auf der Straße den guten Geschmack an die vermeintlichen Kunden mit der entsprechenden Gestaltung der Fahrzeuge zu vermitteln.


Kinder von heute sind Kunden von morgen, deshalb muss man sie natürlich gut bei Laune halten. Und manchmal kann man bei dieser Gelegenheit auch schon den/die Nachwuchsbäcker/in für diesen schönen Beruf interessieren.

Wenn so fleißig zugepackt wird, dann wird daraus eine leckere Pizza.

Im mobilen Backofen abgebacken, wird sie sehr, sehr lecker.

Aber auch die Produktion süßer Leckereien findet bei den Jüngsten Anklang.

Bevor die Produktion beginnen und erst dann auch kontinuierlich laufen kann, muss man sich natürlich erst einmal mit den entsprechenden Ingredienzien bevorraten.


Die Produktionsabläufe eines Großbetriebes als Außenstehender in logischer Reihenfolge und dann auch noch mit der genauen Bezeichnung der einzelnen Maschinen darzustellen, fällt mir etwas schwer. Die vielen Informationen hätte ich mitschreiben sollen, hätte! Also versuche ich mal volkstümlich darzustellen, was so hängen geblieben ist

Das ist einer von den Kesseln, in denen der Brötchenteig für die Brötchenbacklinie geknetet wird.


Sehr auffallend ist, dass in allen Räumen und an den Maschinen eine peinliche Sauberkeit herrscht. Angesichts der Skandale, die in den vergangenen Monaten immer wieder einmal in den Medien eine Rolle spielten, macht das zuversichtlich.

Hier hat man offensichtlich an die Lehrlinge gedacht, denn die Gesellen sollten doch die vorgefrosteten Brötchenteiglinge auch so in Reih und Glied legen, oder?

Die folgenden Bilder werden aufgrund ihrer Statik meinen Eindruck nicht ganz wiedergeben können. Irgendwie hatte ich hier bei den bewegten Abläufen ein deja vu. Die Bilder erinnerten mich an das russische elektronische “Eierspiel”, das ich meinen Kindern 1988 aus Russland mitgebracht habe. Nur fing hier die Teiglinge niemand auf


Das hier wäre eine geniale Maschine für mich, habe ich doch mit dem Wirken des Brotes immer noch meine Schwierigkeiten.


Wenn das automatisch geht, kann es doch wirklich nicht so schwer sein, oder?

Mein Backfreund Ingo hat sich schon reichlich abgemüht, mir das ordentlich beizubringen. Leider bin ich da ein schlechter Schüler. Gefreut hat er sich, als wir ihn heute an seinem Arbeitsplatz besuchten.

Es macht einfach Freude zuzusehen, wie der Mann mit den Teiglingen umgeht. Da ist schon eine gehörige Liebe zum Beruf zu spüren.

Nachdem es bis jetzt reichlich technisch war, schauen wir uns nun mal an, was da so Leckeres hergestellt wird.


Hier wird übrigends Eierschecke geschnitten.


Mhmmm, lecker!


Und für ganz besondere Leckermäuler, meine Frau gehörte heute dazu, gab´s noch diese Köstlicheikten.


Eine schöne Woche, hoffentlich bei endlich trockenem Wetter, wünschen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru
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