Das Ergebnis…


…sieht erst einmal gut aus:

Der Saft hat die Aromastoffe und einen Teil der Farbe der Holunderblüten angenommen.

Der Rest nach dem Abpressen.

Insgesamt 13 1/2 Flaschen mit 0,75 Liter Holunderblütensirup.

Wenn alles abgekühlt ist, ich hatte den Sirup nochmals auf  ca. 70 Grad C erhitzt, werden noch die Etiketten geklebt.  Frau Brotbaecker hat sich vorgenommen den ersten Hugo zu kosten. Erste Geschmacksprobe des puren Sirups war vielversprechend.

Eine guten Wochenstart wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Was macht man nicht alles,…


…um eines Tages ein liebliches Gesöff anbieten zu können.

Da bin ich heute auf der Leiter herumgekrabbelt und habe Blüten abgeschnitten. Anschließend habe ich versucht im Rahmen der Lebensrettung alle Insekten zu verjagen und die groben Teile der Blüten herausgeschnitten, damit nur das Gute und Zarte bleibt.

Nebenher habe ich aus 6 Liter Wasser, 6 kg Zucker und 200 g Zitronensäure die flüssige Grundlage für den Holunderblütensirup aufgekocht.

Limonen und Zitronen in Scheiben geschnitten und auf die Blüten gelegt. Und dann mit dem heißen Sirupwasser aufgegossen.

Nun darf hier alles für zwei Tage durchziehen, damit es dann auf Flaschen gefüllt wird. Mein erster Versuch auf der Grundlage eines Rezeptes der Frau meines Backfreundes FranzOse. Mal schauen, ob alles so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Für Tipps bin ich dankbar!

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Offene Türen…


…sollte man, wenn die Einladung so herzlich ausgesprochen wird

nutzen, um ein wenig Einblick zu bekommen.

Der Tag der offenen Tür beim Sternenbäck in der Produktionsstätte Spremberg interessiert den Brotbäcker natürlich besonders. Hier kann man den Unterschied zu dem, was Steinbackofenfreunde an ihrem Backofen machen, ganz deutlich sehen.

Während ich mein Brot unter Freunden und Kollegen, teils schon am Backofen abgeben darf, braucht ein Großbetrieb natürlich eine entsprechende Logistik. Offensichtlich versucht man schon auf der Straße den guten Geschmack an die vermeintlichen Kunden mit der entsprechenden Gestaltung der Fahrzeuge zu vermitteln.

Kinder von heute sind Kunden von morgen, deshalb muss man sie natürlich gut bei Laune halten. Und manchmal kann man bei dieser Gelegenheit auch schon den/die Nachwuchsbäcker/in für diesen schönen Beruf interessieren.

Wenn so fleißig zugepackt wird, dann wird daraus eine leckere Pizza.

Im mobilen Backofen abgebacken, wird sie sehr, sehr lecker.

Aber auch die Produktion süßer Leckereien findet bei den Jüngsten Anklang.

Bevor die Produktion beginnen und erst dann auch kontinuierlich laufen kann, muss man sich natürlich erst einmal mit den entsprechenden Ingredienzien bevorraten.

Die Produktionsabläufe eines Großbetriebes als Außenstehender in logischer Reihenfolge und dann auch noch mit der genauen Bezeichnung der einzelnen Maschinen darzustellen, fällt mir etwas schwer. Die vielen Informationen hätte ich mitschreiben sollen, hätte! Also versuche ich mal volkstümlich darzustellen, was so hängen geblieben ist ;-)

Das ist einer von den Kesseln, in denen der Brötchenteig für die Brötchenbacklinie geknetet wird.

Sehr auffallend ist, dass in allen Räumen und an den Maschinen eine peinliche Sauberkeit herrscht. Angesichts der Skandale, die in den vergangenen Monaten immer wieder einmal in den Medien eine Rolle spielten, macht das zuversichtlich.

Hier hat man offensichtlich an die Lehrlinge gedacht, denn die Gesellen sollten doch die vorgefrosteten Brötchenteiglinge auch so in Reih und Glied legen, oder?

Die folgenden Bilder werden aufgrund ihrer Statik meinen Eindruck nicht ganz wiedergeben können. Irgendwie hatte ich hier bei den bewegten Abläufen ein deja vu. Die Bilder erinnerten mich an das russische elektronische “Eierspiel”, das ich meinen Kindern 1988 aus Russland mitgebracht habe. Nur fing hier die Teiglinge niemand auf ;-)

Das hier wäre eine geniale Maschine für mich, habe ich doch mit dem Wirken des Brotes immer noch meine Schwierigkeiten.

Wenn das automatisch geht, kann es doch wirklich nicht so schwer sein, oder?

Mein Backfreund Ingo hat sich schon reichlich abgemüht, mir das ordentlich beizubringen. Leider bin ich da ein schlechter Schüler.  Gefreut hat er sich, als wir ihn heute an seinem Arbeitsplatz besuchten.

Es macht einfach Freude zuzusehen, wie der Mann mit den Teiglingen umgeht. Da ist schon eine gehörige Liebe zum Beruf zu spüren.

Nachdem es bis jetzt reichlich technisch war, schauen wir uns nun mal an, was da so Leckeres hergestellt wird.

Hier wird übrigends Eierschecke geschnitten.

Mhmmm, lecker!

Und für ganz besondere Leckermäuler, meine Frau gehörte heute dazu, gab´s noch diese Köstlicheikten.

Eine schöne Woche, hoffentlich bei endlich trockenem Wetter, wünschen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

 

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Opa und sein Sonnenschein ;-)


Mein Bericht über den Modellbau Königsbrück muss noch ein wenig warten.

Bei diesem momentanen Wetter muss hier ein wenig Sonnenschein in den Blog. Na, lieber Opa meinst du das ehrlich? ;-)

Natürlich meine Liebe, Dreijährige darf man doch nicht belügen!!!

Unsere liebe Emma wurde neulich drei Jahre jung. Einen solchen Höhepunkt sollten doch die Großeltern nicht verpassen und gehören an den Geburtstagstisch.

Emmas Mutti hat eine leckere Kikaninchentorte gezaubert. Dem Opa hat sie übrigens auch sehr gut geschmeckt ;-) Wer so lecker gegessen hat, muss sich natürlich bewegen. Deshalb ging es raus an die frische Luft.

Eines der billigsten, aber von Emma überaus fröhlich und gern angenommenen Geschenke, war dieser Regenschirm. Das zeigt wieder einmal ganz ehrlich, dass wahre Werte nicht in Geldhöhen zu fassen sind. Das Wetter hatte uns mit kurzen Schauern auch gut in die Hände gespielt. Deshalb fuhren wir ins Rheinlandpfälzische Freilandmuseum nach Bad Sobernheim.

Sie war ein wenig pessimistisch, was soll man von dem ankommenden Besuch halten! Störenfriede, Lärmende?

Ihnen hat es anfangs auch nicht so recht gefallen, dass wir in ihr Reich eingedrungen waren. Erst als die “Gansälteste” ankam und die Lage beruhigte, wurden sie friedlicher.

Er war dagegen sehr stolz, weitgereiste Gäste begrüßen zu dürfen.

Ganz gleich…, denn uns hat es sehr gut gefallen. Und Opa fand auch noch etwas, was seinem Hobby zuspielte.

 

 

 

Eine sehr schön eingerichtete Backstube,

 

 

 

 

da hätte ich am liebsten gleich angefangen Teig zu kneten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und viele Tiere für Emma gab es auch zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Nach langer Wanderung an der frischen Luft bekommt man natürlich auch wieder Hunger. Also geht es in eine der schlichten originalen gastronomischen Einrichtungen, die sehr nettes Personal haben, das offenbar auch sehr kinderlieb ist. Prima, danke!

Da schauen wir zunächst einmal, was die Karte bietet?

Es hat geschmeckt und wir konnten nach dem Essen sogar noch ein wenig herumalbern ;-)

Huhu, wer bin ich? Das haben wir auch einen Tag vorher in der Fasanerie Wiesbaden gespielt.

Bei den Wildschweinen war es nicht nur auf dem “Reitschwein” interessant.

Dieser Betontippi war genauso schön wie der Omalauf!

 

 

 

 

 

 

 

Eine ganz besondere Freude bereitet die Pusteblume:

 

 

 

 

 

 

 

Und bis der Ernst der Schule anfängt, haben wir ja noch ein wenig Zeit.

Einen schönen Wochenstart wünschen Micha – Der Brotbaecker, sin Fru und Emma.

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Erlebnisreich…


…war unser letztes Wochenende. Zuerst ging es zum Modellbau Königsbrück – darüber berichte ich später – und dann zum Klostergarten in Panschwitz-Kuckau.

Durch die Familie der Herren von Kamenz wurde das Kloster 1248 im Spital Kamenz gegründet. Über die Jahrhunderte hatte es eine bewegte Geschichte und es lässt den Besucher, zumindest empfinde ich es so, dies auch spüren. Besonders beeindruckt bin ich immer wieder vom  Klostergarten, auch wenn er jetzt zu Beginn des Jahres mit den Reizen eines Gartens hier und da noch geizt.

Auf dem Weg zum Klostergarten geht es zunächst am Klostergraben entlang durch den Lippepark.

Sowohl die Sichtachsen als auch die Wahl der Gehölze in Farbe und Form lassen erkennen, dass hier Gärtner mit Weitsicht und Fachkenntnis am Werk waren.

Traditionell wurden die Beete mit Buchs gefasst. Offenbar neu ist die Anlage eines kleinen Wasserlaufes und eines Teiches (rechts im Bild).

Ein Insektenhotel gehört wohl heute in jeden Bio-Garten. Ich bin mir nicht sicher, ob das in einem Klostergarten traditionell schon früher stand, finde es aber gut. Meine Frau sowieso, liegt mir nämlich schon ein paar Jahre in den Ohren, wir bräuchten soetwas auch und schön sieht es außerdem aus. ;-)

Vom Garten aus kann man auch den Eis- und Bierkeller besuchen. Hier sind immer wieder  wechselnde Ausstellungen beheimatet.

Da ich ziemlich kaputt war, habe ich leider nicht näher nachgeforscht, was hier zur Zeit an den Wänden ausgestellt wurde. Die Vase mit den Magnolienzweigen fand ich aber spirituell faszinierend. Für mich ein Sinnbild vom Leben und Vergehen desselben. In Anbetracht der jahrhundertealten Klosteranlage mit der Kühle des Raumes weckte es in mir seltsame Gedanken über die Endlichkeit des eigenen Lebens.

Auf dem Rückweg habe ich im Lippepark noch diese beiden eingefangen. Ich weiß nicht, ob überhaupt und was sie über uns dachten. Besonders beeindruckt waren die zwei von unserem Besuch gewiss nicht. Obwohl ich längere Zeit gewartet habe, damit sie sich in eine noch bessere Pose bringen, rührten sie sich nicht von der Stelle. Selbstbewusst, wie man das heutzutage halt ist!!!

Einen schönen Feiertag und ein erholsames Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Der Backofen…


…muss leider immer noch kalt bleiben, denn der Frühling verlangt die Arbeitskraft des Brotbaeckers im Beet.

Nach diesem ewig nicht endenden Winter hat die Natur mit brachialer Gewalt aufgeholt.

Krokus und Osterglocken waren durch die ersten warmen Tage im nu verblüht. Ich kam gar nicht dazu, sie schneefrei im Bild festzuhalten. Um so mehr freue ich mich über die auf meiner gestrigen Fotopirsch gemachten farbenfrohen Bilder.

Die Pfingstrosen haben sehr gut angesetzt und lassen eine tolle Blüte erwarten.

Ein sonniges Wochenende mit reichlich Blüten wünschen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

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Zur Erholung gehören…


…bei uns auch immer wieder Ausflüge in die nähere Umgebung unseres Urlaubsortes.

Unweit von Bad Birnbach liegt auf österreichischer Seite das Städtchen Schärding.

Die Kleinstadt mit knapp 5.000 Einwohnern bietet nicht nur ein schönes bunt-barockes Ambiete…

…sondern auch etwas für das körperliche Wohlbefinden, wie man nachfolgend sehen kann:

Große Hochachtung vor den Bauleuten und Künstlern habe ich immer wieder beim Besuch kirchlicher Kleinode, wie hier in der Wallfahrtskirche Grongörgen.

Mit der barocken Kupferzwiebel gehört der Bau zu den qualitätsvollsten Landkirchen der Spätgotik in Niederbayern.

Ebenfalls sehr beeindruckend ist die unweit von Grongörgen gelegene Wallfahrtskirche Sammarei mit ihrem monumentalen Schnitzaltar.

Über die 1521 erbaute Holzkapelle wurde 1631 eine Steinkirche gebaut und so das Kleinod vor weiteren Witterungs- und Umwelteinflüssen geschützt.

An einem unmittelbar neben der Kirche stehenden Gebäude entdeckte ich diesen wunderschön gezogenen Spalierbaum. Auf dem Weg von der Kirche in Richtung des Gasthofes “Sammareier Hof” kommt man an einem sehr gelungenen Denkmal für Pater Pio vorbei.

Hier hatten wir leider den Ruhetag erwischt. Deshalb ging es zum Abendessen in den Gasthof Wasner.

Das war ein toller und genussvoller Abschluss für unseren Bayernbesuch.

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Bäderdreieck


Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach bilden in Niederbayern das sogenannte Bäderdreieck. Die Rottal Terme ist wohl die zentrale Einrichtung in Bad Birnbach, ein moderner Badbau – wie das andere Umfeld auch – den ich in der tristen Landschaft ohne Grün nicht fotografieren mochte.

Vom Berg, auf dem die Kirche des Ortes steht, konnte ich die Windmühle einfangen. Allerdings habe ich in der kurzen Zeit unseres Aufenthaltes dazu nicht weiter recherchiert.

In diesem Gasthof haben wir uns einmal eine besondere Pause gegönnt. Denn nach den “anstrengenden” Badephasen im Thermalbad des Churfürstenhotels musste wieder Energie getankt werden.

Windbeutel mit Vanilleeis und waren Blaubeeren – es war ein Genuss und der gute Ersatz für eine vollständige Mahlzeit!

Eine schöne Restwoche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Auf in den Frühling…


…hieß es vor ca. 14 Tagen, denn hier war es nicht mehr auszuhalten. So fuhren wir in den Bayerischen Wald und trafen ihn dort, wenn auch noch mit grimmigen Temperaturen, aber wenigstens ohne Schnee tatsächlich an.

Bei einem Ausflug wurden wir auf der Neuburg am Inn begrüßt und das gleich…

…von mehreren Vögeln ;-)

Sehr beeindruckend diese Gewächse im Innenhof der Burg…

… und der Ausblick vom Burgberg auf den Inn.

Sogar den Biergarten, auf dem oberen Foto rechts unten, hat man schon hergerichtet.

Bevor es in Richtung Passau weiter ging, wurden wir auf der Burg von ihr verabschiedet:

Ich hatte nicht unbedingt den Eindruck, dass sie das freundlich tat. Um so mehr freuten wir uns in Passau, dass wir den Frühling wirklich gefunden hatten.

Was wir sonst noch genießen konnten, demnächst.

Einen schönen Sonntag wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Wer findet…


…kann auch verlieren – zumindest haben mich das die letzten Tage wieder einmal nachdrücklich gelehrt.

Er war plötzlich wieder weg, der Frühling! Da half auch die Suche mit vielen Helfern nicht viel weiter.

Sogar die Elstern berichteten völlig ratlos von der ergebnislosen Suche. Gemeinsam ließen wir uns jedoch nicht schrecken und suchten weiter. Zum Beispiel hier:

Und hier:

Trotz Minustemperaturen kommt er langsam wieder, denn wir lassen uns nicht unter-kriegen.

Ich wünsche uns gemeinsam, dass dieses unfreundliche Wetter endlich ein Ende nimmt.

Allen Lesern dieses Blogs wünschen Der Brotbaecker un sin Fru ein frohes und besinnliches Osterfest!

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