Am Samstag ist Backtag!

Unsere liebe Emma hat nun wieder ihre Eltern in Beschlag genommen und wir,…

… wir können die nächsten Wochen leider nur über Telefon Streicheleinheiten teilen.

Da Arbeit bekanntlich ablenkt, hole ich am Samstag meinen Backtag, der aufgrund des harten Frostes ausfiel, nach. Neben Brot will ich mal paar neue Dinge ausprobieren, ich werde berichten. Bis dahin eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Schlitten

Schnee, Schlitten und Emma.

Und wie man sieht, hatte sie ihr eigenes Püppchen als Schlittengast vorgezogen und meins musste weichen.

Nachdem sie sich mit dem kleinen Schlitten “ausgetobt” hatte, wollte sie dann höchst selbst Schlittengast sein und auch das hat geklappt.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Emma kommt!

Wenn Emma kommt, ist der Opa in Hochstimmung und es gibt diesmal für die Kleine auch eine Überraschung.
Mit diesem Schlitten wurden bereits von meiner Frau und von unseren Kindern Püppchen durch die Winterlandschaft transportiert. Allerdings hatte er über die Jahre etwas gelitten. Ich habe ihn nun restauriert: Holzteile neu geschnitzt und eingeklebt, neue Schnur mit Knebel gebastelt, Metallkufen angebracht und am Polstereinsatz einiges neu angenäht.

Mit meinem “Püppchen” habe ich dann gleich eine Probefahrt gemacht – geht gut ;-)
Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Backtag

Manchmal müssen wir die Natur nehmen, wie sie ist. Ich hatte vor, am nächsten Wochenende wiedereinmal den Ofen einzuheizen und zu backen. Doch bei den angesagten Temperaturen wird es wohl besser sein, ich beuge mich der Naturgewalt. Also warten wir nun auf wärmere Zeiten und freuen uns auf den Besuch von Emma!
Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Kleine große Welt 2

Bereits am 06. März vergangenen Jahres habe ich über die älteste und längste Landverbindung zwischen Kiew und Santiago de Compostela, die seit über 2000 Jahren auf 4500 km insgesamt 8 europäische Länder verbindet in einem Beitrag über den Förderverein VIA REGIA Architekturmodellbau Königsbrück e.V. berichtet.

Am 15.01.2012 haben wir die Modellbauer wieder besucht.

Von der fachkompetenten und freundlichen Führung eingenommen, habe ich glatt vergessen nach dem Namen des Herren, der uns anschaulich die vielen beeindruckenden Facetten des Modellbaus zeigte und erläuterte, zu fragen. Durch einige Nachforschungen konnte ich Herrn Frank Knauthe als den Führer identifizieren, deshalb an dieser Stelle herzlichen Dank und schon heute das Versprechen, wir kommen wieder!

Die Modellbauer beherrschen ihr Handwerk so meisterlich, dass durch sie selbst die kleinsten Strukturen im Putz, wie man im Bereich des Schriftzuges “Schützenhaus” erkennen kann, nachgebildet werden.

Auch diese Fassade soll dem Original weitestgehend entsprechen. Die Dachflächen links des Turms müssen noch mit “Dachsteinen” belegt werden.

Zuerst werden Gipsmodelle gefertigt, davon macht man anschließend eine Silikonform und in dieser werden dann die Kunstharzteile gegossen.

Absolut beeindruckend sind für mich die Arbeitsplätze, an denen die Originalteile als Miniaturen im Maßstab 1:25 hergestellt werden.

Oftmals stehen den Modellbauern (natürlich sind es Männer und Frauen) nur Fotografien, nach denen die Details dann gefertigt werden, zur Verfügung.

Selbst die Pflasterung vom Marientor in Naumburg ist dem Original getreu nachgebildet und man gewinnt den Eindruck, dass man zur Besichtigung nur noch eintreten muss.

Das künstlerisch anspruchsvollste Modell, das bislang in Königsbrück gefertigt wurde ist, wie mir Könisgsbrücks ehemaliger Bürgermeister Herr Loeschke verriet,  gerade die im Bau befindliche Ludwigskirche Saarbrücken.

Das Modell wiegt über 200 kg und ist teilweise zerlegbar, damit man es durch die Türen aus der Werkstatt tragen kann.

Wieviel Arbeit in einem solchen Modell, wie hier dem Leipziger Alten Rathaus steckt, kann man sich in etwa vorstellen, wenn man erfährt, dass das echte Rathaus in einem Jahr Bauzeit entstand und die Modellbauer dafür 1,5 Jahre gebraucht haben.

Kombiniert mit dem Besuch der Königsbrücker Kamelien kann man einen sehr schönen und lehrreichen Sonntagnachmittag in der ehemaligen Garnisonsstadt verbringen.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes (wenn auch kaltes) und sonniges Wochenende

Micha – Der Brotbaecker

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Nachtback

Im Dorf meines Backfreundes Ingos wurde heute gezampert und da sollte es frisches Brot und Kuchen geben. Aus diesem Grunde war ich in der Nacht eine Zeitlang bei ihm in der “Backstube” zu Besuch.
Vorbereitung für einen solchen Backtag ist natürlich sehr wichtig, schließlich gibt es viel zu tun.

Die Gärkörbe waren bereits bemehlt und der Teig angerührt.

Der Ofen wurde ausgeräumt und aufs Backen vorbereitet.

Anschließend ging es an das Abwiegen der Teiglinge. Man merkt sofort, dass hier jemand am Werk ist, der die Arbeitsabläufe aus dem “FF” beherrrscht und weiß, wie man mit großen Mengen umgeht.

Mit gekonnten Handgriffen unter Zuhilfenahme beider Hände wird aus zwei Teigklumpen jeweils ein wohlgeformter Teigling.

Ebenso gekonnt wird der Ofen beschickt und die Backfläche optimal ausgenutzt.

Nach wenigen Minuten riecht es bereits lecker nach frischem Brot und nach knapp einer Stunde ist es dann soweit.

Ich habe wieder einiges gelernt, Ingo gegen 02.00 Uhr nach dem ersten Backgang verlassen und heute Morgen ein leckeres, frisches Brot zum Frühstück genossen.

Einen schönen Sonntag und guten Wochenstart wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Am Ende wird alles Gut :-)

Der geneigte, ein wenig küchenerfahrene Leser meines Blogs kann sich gewiss vorstellen, welche Sauerei das Malheur im Backofen hinterlassen hatte. Außerdem brachte es mich zunächst ins Schwitzen, schließlich wollten wir mit unseren Freunden schönes, frisches Brot genießen. Zunächst habe ich meinen Backfreund Ingo in der Hoffnung, er hat noch irgendwo ein wenig Sauerteig herumstehen, angerufen. Hatte er nicht, denn auch er hatte Backtag, aber es gab von ihm gute Tipps und ich wurde etwas ruhiger. Ich erinnerte mich daran, dass ich schon vor längerer Zeit getrockneten Natursauer bei meinem Müller gekauft hatte.

Mit den Resten des Sauers, den ich für die nächsten Backtage aufgehoben hatte, war alles gerettet.

Die Teiglinge gingen gut auf.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der Zwischenzeit haben die Frauen diesen tollen Apfelkuchen vorbereitet.

Es ist jedes Mal eine herrliche Vorfreude, wenn der Duft des karamelisierten Zuckers aus dem Ofen über das Grundstück streicht.

Der Köstlichkeiten nicht genug, denn schließlich soll die Wärme des Ofens halbwegs optimal ausgenutzt werden. Und zum frischen Brot passt etwas Fleischiges auch sehr gut.

Ein schöner Abend beschloss einen etwas unglücklich begonnenen Tag.

Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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