Manche Anlässe…


…kommen unweigerlich jedes Jahr ins Haus. Für uns ein willkommener Anlaß, wieder einmal liebe Gäste zu beköstigen und für mich erneut eine gute Gelegenheit, den Ofen zu betreiben.

Ich habe leckeres Roggenmischbrot nach einem Rezept meines Backfreundes Ingo gebacken, ein Teil davon mit Leinsamen.

Zum Kaffee gab` s Apfelstreuselkuchen.

Das Ergebnis war optisch ansprechend und in Ordnung bis auf…

…den Teig beim Kuchen. Der war leider etwas zu fest geworden und ging deshalb zu wenig auf. Musste man, wie der Sachse sagt: titschen!

Ein Kollege, der ganz offensichtlich leidenschaftlicher und erfolgreicher Angler ist, holte sich eines von den Broten ab. Wir haben gegen einen Teil seines Fanges getauscht ;-) . Damit wurde aus dem Backtag auch noch ein Fischtag – Hihi ;-)

Die Gefräßigkeit führte diese Tiere an den Haken des Anglers und das Überangebot der bereits vorhandenen Speisen bei uns sorgte dafür, dass sie nun vakuumiert in der Tiefkühltruhe frieren müssen.

Zum Brunch gab es allerlei handfeste Leckereien.

Sanfte und etwas härtere (hier nicht im Bild) Getränke standen auch zur Auswahl. Die Damen haben nach einem Schlückchen Sekt aufgrund des warmen Wetters eher Wasser bevorzugt. Dieses wiederum benutzten wir Kerle eher nur zum Händewaschen ;-)

Für Leckermäuler gabs natürlich auch was!

Und zum Abschluss hat diese Damwildkeule aus dem Ofen…

…nach knapp drei Stunden Garzeit gemundet…. LECKER! Ein anstrengendes, aber auch ein sehr schönes Wochenende im Kreise lieber Freunde an das wir uns gemeinsam gewiss noch lange erinnern werden.

Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

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Samstag war wieder…


…Backtag! Bericht folgt in den nächsten Tagen ;-)

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Frühling…


… läßt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Mörike, Eduard (1804-1875)

Auch bei uns hat der Lenz schon seit Tagen Einzug gehalten. Ich mag diese Blümchen in der Wiese nicht unbedingt, doch meine Frau möchte davon reichlich haben. Also darf das Gänseblümchen gedeihen ;-)

Die Krokusse im Grün der Wiese mag ich dagegen besonders gern. Da nehme ich auch in Kauf, dass die Wiese sehr lange in diesen Bereichen ungemäht bleibt, was dann eine Zeitlang ein  wenig ungepflegt aussieht. Die Schönen brauchen jedoch ihre Zeit um sich von der Blüte zu erholen und die nötige Kraft fürs nächste Jahr zu tanken.

Bei diesen herrlichen Bildern geht mir so richtig das Herz auf. Ich kann da stundenlang regelrecht “hinstieren” und einfach an Nichts denken!

Auch ein Teil der Bewohner unseres Garten-”tümpels” ist schon sehr aktiv.

Manche sind sogar in die Beförderungsbranche eingestiegen und arbeiten nun fleißig als Transportarbeiter.

Quer über den Schotterweg ging es in Richtung des angrenzenden Feldes. Immer wieder werden Pausen eingelegt, denn die Schlepperei scheint für die “Unterleute” sehr anstrengend zu sein. Manchmal ist es ganz offenbar nicht schlecht, “nur” als Mensch diese Welt zu bewohnen ;-)

Dieses “Gedöns” gehört bei uns auch zum Frühling, damit das Grundstück geschmückt in den Lenz startet. Es erfreut uns im Gestaltungskontext ebenfalls.

Euch alles Gute, Gesundheit und viel Spass beim Genießen der Frühlngsfreuden.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

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Liebe Blogfreunde, manchmal…


…muss es sein, dass man eine Pause einlegt. Auch hier bei mir!

Also bis demnächst!

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Gebrauchen kann…


…ich ihn nicht mehr, den Winter – ich fürchte aber, er kommt nochmal zurück. Wir werden sehen, hoffentlich irre ich mich da! Das schöne Wetter am heutigen Tage habe ich für Arbeiten genutzt, die sinnvollerweise jetzt erledigt werden sollten.

Wer eine gute Weinernte haben möchte, muss jetzt schneiden!

Ich hoffe, ich kann mit diesem Schnitt den Weinbauern im Rheingau mit der Ernte von meinen Reben in diesem Jahr ordentlich Konkurrenz machen ;-)

Am Ende der Schnittarbeiten war die Mulde voll.

Beim Rundgang übers Grundstück habe ich untrügliche Boten des Frühlings entdeckt.

Für mich sind sie immer wieder bezaubernd, diese filigranen Blüten der Zaubernuss.

Winterlinge wagen sich  in der Rabatte vor der Terrasse heraus, auf der Wiese sind die ersten Schneeglöckchen und die zeitigen Krokusse zu sehen.

“Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben…”

J.W. Goethe bemängelte im Fortgang seines Osterspaziergangs, dass es im Revier an Blumen fehlt. Ich wünsche mir, dass sich dieser Zustand bei uns recht schnell ändert, und wir wieder Schönes bei warmer Sonne genießen dürfen. Ein guter Anfang ist ja schon gemacht!

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Das ewige Leben…


…haben wir alle nicht, um so mehr freut man sich, wenn man Geburtstage in hohem Alter begehen kann. Meine Mutter durfte am Wochenende ihren 82. Geburtstag begehen. Nachdem sie ein besonders schweres Jahr hinter sich gebracht hat, war es umso schöner, dass wir wieder einmal im Kreise der Familie für einige Stunden zusammen sein konnten.

Das Geburtstagsessen haben wir in einer der besten Gaststätten von Klingenthal eingenommen. Seit 1926 werden in der Friedenshöhe Gäste bewirtet. Der jetzige Koch und Inhaber der Gaststätte, Thomas Böhm, ist Nachkomme der Mitbegründerfamilie.

Im Jahre 2002 nahm er nicht nur an dieser Veranstaltung teil, sondern bekam auch den Preis als 1. Sauerbratenchampion zuerkannt.

Ich hatte bereits am Rösttalter genascht, bevor es mir einfiel, von diesem Moment eine Aufnahme zu machen ;-)

Also, wenn es den Preis nicht schon gegeben hätte, Herr Böhm hätte es spätestens bei meinem Essen verdient, einen solchen zu bekommen. Das Fleisch war zart, die Zutaten geschmacklich harmonisch abgestimmt und die Soße eine Wucht! Auch die anderen Gäste bestätigten, dass das Essen erstklassig war. Ein großes Dankeschön an den Koch!!!

Die freundliche und zuvorkommende Art der Bedienung durch Frau Böhm rundete das Geburtstagsessen als gelungenen Höhepunkt ab.

Vom Plateau vor der Gaststätte hat man einen grandiosen Blick, sowohl ins Tal als auch zum Aschberg.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

PS.: Wenn das Wetter gut ist und es nicht wieder fürchterlich kalt wird, versuche ich in 14 Tagen meinen Backtag nachzuholen!

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Mein Vater sagte immer:


“Der Mensch denkt, und der liebe Herrgott lenkt!
So war es auch am letzten Wochenende bei meinem Vorhaben, im Ofen wieder einmal paar Brote zu backen. Durch die Kälte war meine Backwerkstatt auf 5 Grad C abgekühlt, den Ofen hätte ich bestimmt auch schon am Vortag vorheizen und dann am Backtag hätte ich auch noch geraume Zeit vor dem Ofen stehen müssen – bei Minus 11 Grad – nein danke! Also warten wir, bis sich die Temperaturen wieder dauerhafter in Richtung 0 Grad C bewegt haben!
Bis dahin herzliche Grüße Micha – Der Brotbaecker

PS: Bei der Kälte erfreuen uns die Kamelien mit ihren prächtigen Blüten:

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Die liebe Zeit…


…wird irgendwie immer knapper. Familiäre Verpflichtungen, Freunde, Erledigungen auf dem Grundstück und, und, und… . Seit Wochen wurde in meinem Ofen schon nicht mehr gebacken, doch in 14 Tagen soll es endlich wieder einmal soweit sein.

Dann kremple ich die Ärmel hoch und mache es diesen Mädchen und Burschen gleich und los geht es:

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Ein gesundes und erlebnisreiches neues Jahr…


…wünsche ich euch!
Da die Vorsätze aus dem letzten Jahr noch ganz gut erhalten waren, haben wir heute versucht, einen davon wieder zu beleben und wenigstens ein wenig in die Tat umzusetzen. Aber, der Mensch denkt und der Herrgott lenkt – sagte meine Mutter immer.
Am Vormittag war es hier bei uns recht sonnig. Im Haus hatten wir noch ein wenig zu erledigen, also wurde der Entschluss gefasst, wenigstens den Nachmittag bei diesem schönen Wetter draußen zu verbringen. Mittag zogen dann allerdings die Wolken auf – trotzdem Vorsatz bleibt Vorsatz und es ging los.


Ich hatte vor längerer Zeit von einem Bekannten gehört, dass die Stadt Welzow in letzter Zeit einiges in Sachen Tourismus auf die Beine gestellt hätte und sich dort ein Besuch lohnen würde. Ich war wohl zu DDR-Zeiten letztmalig in diesem Städtchen. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Überleiter 6 vorbei.
Oben habe ich in Richtung des Neuwieser Sees fotografiert.

Während eine Reihe von ehemaligen Bergbaurestlöchern seit Jahren geflutet sind und bereits recht intensiv touristisch genutzt werden können, befindet sich das Projekt zur Verbindung derselben und damit der Ermöglichung einer schiffbaren Verbindung unter ihnen noch in der Realisation.

Bin gespannt, wann ich hier den ersten Dampfer an der Schleuse beobachten kann.

Der Wasserstand muss wohl noch ein wenig steigen, aber ansonsten würde ich mit meinem laienhaften Blick sagen – bauseitig ein gelungenes Werk.

Weiter ging es nach Welzow, leider wurde es immer dunkler und der Regen machte die  Sache auch nicht freundlicher. Eine Straße, die ich vor über zwanzig Jahren gefahren bin, war gesperrt und die Umleitung gab auch keine Gelegenheit, um besondere Highlights fotografisch einzufangen. Und wenn wir was übersehen haben, sei angemerkt,  es machte bei dem Schei…wetter auch wirklich keine Lust auszusteigen. Dummerweise hatte ich mir aus der Erzählung meines Bekannten nicht gemerkt, was man so in Welzow gesehen haben muss. Wenn es aber für den Tourismus so bedeutend ist, dann wird´s ja wohl ausgeschildert sein, dachte ich! In Welzow endlich angekommen, gab es vielerlei Hinweisschilder. Ein Schild wies eine Route zu den touristischen Zielen aus. Diese Stecke fuhren wir mehrfach durch den Ort hin und zurück, egal aus welcher Richtung wir kamen, immer wieder war am Multiwegweiser ein Schild “Touristische Ziele” zu sehen. Wahrscheinlich ist der, der diese Schilder aufgestellt hat, nie danach durch den Ort gefahren, oder? Oder wir haben diese Ziele nicht erkannt, bei diesem düsteren Wetter – schade :-( .

Ein Schild fiel uns an den Multiwegweisern besonders auf, es wies auf das “Gut Geisendorf” hin. Klang interessant: Tiere, Landwirtschaft, kleine Einkehr … – dachten wir? An einer entscheidenden Stelle war es den Schilderaufstellern zwar gelungen, dasselbe gut zu tarnen, so dass wir erst bis Neupetershain gefahren sind. Auf der Rücktour dann konnten wir es aber entdecken und kamen letztendlich doch am Objekt an. Auf der Fahrt bis zum Ziel kamen zwar Zweifel auf, ob wir noch richtig sind, aber es hat diesmal geklappt.

Der Ort Geisendorf wurde 2001 durch den Tagebau Welzow-Süd, wie man neudeutsch sagt: “in Anspruch” genommen. Das Herrenhaus des einstigen Gutes blieb von den Baggern verschont und als einziges Gebäude des Dorfes stehen. Etwa 150 Meter vom Gebäude entfernt steht heute der Absetzer, der die Erdmassen aus dem Vorfeld des Tagebaues Welzow zur Verfüllung der ausgekohlten Grube dort hinkippt.

Wie knapp das Herrenhaus vor dem Bagger stand, erkennt man, wenn man weiß, dass zwischen dem Rohr der Absperrung zum Tagebau (vorn im Bild) und dem Haus nur wenige Schritte zurückzulegen sind. Heute wird das Haus wohl als kultureller Treffpunkt genutzt. Als wir davor standen, war es leider geschlossen, obwohl das Schild eine Öffnungszeit auswies.

Na ja, wir waren kurz an der frischen Luft, haben einige Kilometer mit dem Auto zurückgelegt und Welzow wird wohl noch ein paar Jahre warten müssen, bis wir wieder einmal dorthin fahren.

Einen tollen Start ins neuen Jahr wünschen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

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Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


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