Backstubentemperatur…


…herrschte am Sonntag allerorten.

Mir war das lange nicht genug und so habe ich mich entschlossen, noch ein wenig nachzuheizen ;-)

Es war wieder einmal Backtag.  Ich hatte schon lange vor ein rustikales Bauernbrot zu backen. Das Rezept hat mein Backfreund Ingo beigesteuert – 65% Weizen.

Bei der Temperatur gingen die Teiglinge besonders gut auf. Besser wären sie allerdings im Gärschrank aufgehoben gewesen, denn da ist die Luftfeuchtigkeit deutlich höher und sie verhauten nicht so schnell. Aber in meinen Gärschrank passen die runden Gärkörbe leider nicht rein. :-(

Zuerst werden bei mir immer Baguette gebacken.  Auch diesmal waren sie schön knusprig und geschmacklich vorzüglich. Da ich des Geschmacks wegen in den Vorteig ein wenig Roggenschrot dazu gebe, sind sie allerdings nicht ganz so luftig. Auch sollte man sie am besten noch am gleichen Tag essen. Bereits nach drei bis vier Stunden fangen sie nämlich an, ihre Knackigkeit zu verlieren. Das ist aber bei Brötchen und Baguette völlig normal. Sind noch welche übrig, friere ich sie noch lauwarm und vakuumiert ein. Wenn sie dann gebraucht werden, feuchten wir sie leicht mit Wasser an und backen dann bei ca. 130 Grad 10 Minuten lang auf – anschließend sind sie wie frisch!

Ingo hatte diese Laibe gewirkt und sie gehen – wie man sieht – sehr gut auf! So sieht das fertige Ergebnis aus:

Viele Bekannte und Freunde schwärmen vom Kassler im Brotteig. Ich hatte das vor langer Zeit auch schon mal auf einem Markt gegessen. Nun wollte ich mal probieren, wie es denn im eigenen Ofen geht.

Das frische Kasseler wurde im Teig “eingepackt” und dann gemeinsam mit dem Brot in den Ofen eingeschossen, blieb dort aber deutlich länger drin. Das Fleisch sollte eine Kerntemperatur von mindestens 75 Grad C erreichen. Gebacken habe ich in einer Kasserole, da das Fleisch allerhand Saft abgibt.

Das hat dann auch geklappt. Allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden.

Das Innere des Brotteiges war, insbesondere im unteren Bereich, aufgeweicht und beim Anschneiden kam reichlich Fleischsaft ausgeflossen. Eine Riesensauerei auf dem Aufschnittbrett. Ich glaube, es gibt Besseres aus dem Backofen.

Eine schöne Woche wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Hamburg 3


Fisch ist für uns, wenn er von guten und sachkundigen Köchen zubereitet wird, köstlich und führte auch dazu, dass ich vergessen habe, von den verputzten Gerichten Fotos zu machen.

Läuft man die Hafenstraße am Fischrestaurant des Promikochs Henssler vorbei, kommt man linkerhand zur Fischhalle. An der Ecke gibt es ein Selbstbedienungsrestaurant, in dem kundig verschiedene Fischspeisen frisch und sehr lecker zubereitet werden. Dieser Nemo sammelt am Verkaufstresen als Dankeschön Trinkgeld für die Küche ein.

Im Hintergrund ist der Eingang zu Henssler&Henssler zu sehen. Die Bank fand ich nicht nur einladend, sondern auch bequem. Das Henssler-Restaurant wirkte sehr nüchtern und da ich kein Sushi mag, gingen wir zur Fischhalle.

Neugierig wie ich bin, habe ich mal reingeschaut. Am Samstagnachmittag waren die Türen allerdings zu. An der Ecke dieser Halle befindet sich das “Nemo-Restaurant”.

Diese Sitzgelegenheiten sind käuflich, interessante Idee.

 

Sehr interessant und beeindruckend, wie alte und moderne Architektur miteinander verwoben werden. Ich finde das gelungen.

Immer wieder muss ich feststellen, ein Wochenende ist nicht besonders lang, vor allem wenn man recht viele Orte  besuchen und dort ein wenig verweilen möchte. Da wir das nicht im japanischen Tempo absolvieren, müssen wir also nochmal hin zu diesem Hamburg. Eine Kneipe musste aber noch sein, wir sind hier kurz vor dem Ziel auf dem Weg dorthin!

Wer Inas-Nacht schaut, wird diesen Spruch kennen. Der Schellfischposten ist eine der ältesten Seemannskneipen in Hamburg, besonders bekannt für die große Öffentlichkeit wurde die Kneipe durch Ina Müllers Nachtshow.

Ein urig gemütlicher Ort, an dem die Wirtin und die Bedienung zwar streng, aber sehr freundlich sind und das Bier gut gekühlt schmeckt.

Interessant ist es zu beobachten, wieviele der Besucher beim Öffnen der Tür zur Toilette den falschen Knauf zuerst anfassen ;-)

An diesen Tresen hat mich Ina Müller bestellt, ich hatte auch schon ein Bierchen bei der Hand, aber irgendwie kam bei der Frau wieder etwas dazwischen. So musste ich den leckeren Gerstensaft also alleine schlürfen ;-)

Anschließend ging es zur Schlagermove 2014 – Karneval auf hanseatisch, oder so!

Auf großen LKW, bestückt mit allerhand Tontechnik und manchmal auch Prominenten, schallt der deutsche Schlager übers Land.

Begleitet von mancherlei Volk geht es lustig und mit reichlich Alkohol entlang der “Prozessionsstrecke” gekleidet in einem an die 70-er Jahre angelehnten Look durch Altona.

Wir haben es genossen und begaben uns im Anschluss ins Portugiesenviertel. Eine “Mussadresse” für Fischliebhaber. Wie am Beginn des Beitrages bereits berichtet, der Hunger war so groß, dass es leider keine Bilder gibt!

Am Sonntag ist bei mir seit langer Zeit endlich wieder Backtag, die Temperatur wird die Gärvorgänge gut unterstützen.

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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Hamburg 2


Der Hamburger Fischmarkt ist wohl einer der bekanntesten Orte in der Stadt. Um 1870 wurde er aus der Innenstadt an das Elbufer in St. Pauli verlegt.

Auf der Fläche im Vordergrund bauen die mobilen Fischhändler sonntags ihre Wagen auf. Während an dem linksseitig nur teilweise zu sehenden Anleger am frühen Sonntagmorgen der eine oder andere Fisch vom Kutter verkauft wird, wird in der im Hintergrund zu sehenden Hamburger Fischauktionshalle Fisch höchstens noch im Fischbrötchen angeboten.

1895/96 errichtet, wurde der Bau im Jahre 1984 grundhaft renoviert und dient seitdem als Veranstaltungsort. Während des Fischmarktes sammeln sich dort nicht nur die von der vorangegangenen Reeperbahnnacht übrig Gebliebenen bei Livemusik, reichlich Alkohol und Tanz. Bereits nach kurzer Verweildauer in der Halle hat man schon früh morgens um 06:30 Uhr  das Gefühl, als wäre man bei einem Schwof zur Mitternacht.

Wer gerne Fisch isst, dem kann man getrost dieses Restaurant empfehlen. Im 1898 erbauten “Fischerhaus” kann man sehr lecker zubereitetes, fangfrisches Meeresgetier in allen Varianten verspeisen.  Telefonisch Plätze zu reservieren ist allemal empfehlenswert.

Wir essen sehr gern Fisch und waren schon mehrfach in diesem Haus. Diesmal wurde aber aus einer Einkehr im Fischerhaus leider nichts. Auf dem Weg dorthin hat uns leider Regen überrascht, Schirme waren im Hotel geblieben und so mussten wir schnell einen Unterschlupf finden.

Nein, wir sind nicht nach München gefahren. Das dort wohl bekannteste Haus hat mittlerweile auch Ableger in Berlin und Hamburg. Nach flotter Absolvierung des Weges (na ja, gerannt sind wir nicht gerade, aber zu Fuß war das schon flott) hat natürlich dieses Getränk sowieso gemundet.

Und so sah dann also mein Fischessen am ersten Aufenthaltstag in Hamburg aus! Lecker war es, wenn auch nicht geplant. Am nächsten Tag gab es dann aber reichlich Fisch und alles ward gut.

Herzliche Grüße bis demnächst – Euer Micha – Der Brotbaecker

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Hamburg…


…immer eine Reise Wert.

Und obwohl es so viele andere schöne Dinge in dieser tollen Stadt noch zu sehen gibt, zu den Landungsbrücken zieht es mich fast magisch immer wieder hin. Und wenn man dann auch noch mit Seemannsmusik begrüßt wird, ist s perfekt ;-)

Die Rickmar Rickmers gehört zu Hamburg genauso, wie mittlerweile die leider immer noch nicht fertige Elbphilharmonie.

Vor ein paar Jahren waren die Docks 10 und 11 (oder nur eins davon) von Blohm und Voss bemalt, heute weiß ich nicht mehr welches Motiv es war, aber allemal war s besser als das jetzige düstere Grau.

Moderner und alter Turm – im Vordergrund Turm an den Landungsbrücken, im Hintergrund der Turm vom Hotel Hafen Hamburg.

Am Tage kann man mit ihnen den Hafen besichtigen und am Abend, shutteln sie tausende Besucher zu den Spielorten.

Mich hat besonders beeindruckt, wie schnell die Menschen nach der Vorstellung wieder auf die andere Seite der Elbe gebracht werden.

Was ich noch in Hamburg gemacht habe, zeige ich in den nächsten Tagen. Bis dahin eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Offensichtlich…


…gibt es ein Problem bei WordPress mit der Bildwiedergabe! Wir arbeiten daran!
Herzliche Grüße und einen guten Wochenstart wünscht Micha – Der Brotbaecker

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Ich bin wieder da!


In den letzten Wochen gab es allerlei Gründe, die mich vom Bloggen abgehalten haben: Krankheit, reichlich Arbeit auf dem Grundstück, Besuche bei Kindern und Freunden und zugegebener Maßen auch mal Unlust! Aber das ist erst einmal vorbei.

Ich habe überlegt, ob ich nacharbeite, aber es gibt soviel Aktuelles, dass ich zunächst das zeigen möchte. _____________________________________________________________

Seit ein paar Jahren schon, habe ich mir vorgenommen das Barockschloss Rammenau zu besuchen. Oft bin ich daran oder unmittelbar an den Hinweisschildern vorbeigefahren und das Gewissen wurde wieder ermahnt. Am Sonntag war es endlich beruhigt, denn wir waren dort – im Barockschloss Rammenau.

Das Portal lädt förmlich zum Eintritt in das Schlossgelände ein. Doch bevor man reinkommt, haben die Finanzgötter zunächst die Eintrittskasse eingerichtet. Mit stolzen 5,- € pro Person ist man dabei, etwas viel nach meinem Geschmack.

 

 

Wir haben trotzdem versucht, die Schönheiten zu ergründen und fanden auch einiges fürs Auge:

Beim Wandeln durch die Räume vernahm ich Klaviermusik, deren Bezug zur Ausstellung sich mir nicht erschloss und die ich zunächst örtlich nicht einordnen konnte. Da wir aber neugierige Leute sind, haben wir dann die Tür zu einen Raum – der sich als der Spiegelsaal entpuppte – geöffnet. Am Flügel saß ein freundlicher Klavierspieler. Er entschuldigte sich mit der Bemerkung: “Ich muss hier ein wenig üben, Sie können sich aber sehr gerne umschauen und herumlaufen!”

Wir nahmen die Einladung an und durften ein “Privatkonzert” der Extraklasse genießen. Ich bemerkte recht schnell, dass da nicht nur einer so am Piano herumklimpert, sondern, dass der junge Mann ganz offensichtlich zu den Könnern auf dem “Gerät” gehört. Ich war echt beeindruckt!

Unser Zeitplan zwang uns nach einigen Minuten des Lauschens zu gehen. Vorher fragte ich den Pianisten, ob ich das Bild von ihm am Piano in meinem Blog veröffentlichen dürfe und wer er denn sei. Sehr, sehr freundlich stellte sich der junge Mann als Herr Mody  vor und fragte in welchem Blog. Nach einer kurzen Erklärung meinerseits bemerkt er lächelnd: “Und warum haben Sie mir kein Brot mitgebracht?” ;-)

Am Abend gab Herr Mody ein Konzert, das – wie ich von seinem Management erfuhr – die Zuhörer sehr begeisterte.

In den Räumen des Schlosses gibt es eine Reihe sehr schöner Kronleuchter.

Aus dem Inneren des Schlosses kann man sowohl in den Innenhof als auch in die Parkanlage schauen. Im kleinen Schloßpark gibt es ebenfalls einige schöne Aus- und Einblicke, die zum Verweilen einladen:

Im oberen Geschoss des Schlosses fanden wir eine Ausstellung, die sich mit einer alten handwerklichen Tradition aus der Umgegend befasst.

Im Nachbarort Großröhrsdorf wurde 1680 die Bandweberei eingeführt, einige der ausgestellten Produkte kamen uns gleich bekannt vor.

Als wir aus dem Schloss zum Parkplatz liefen, trafen wir die mit dem Fahrrad reisende Dame:

Ein schöner und erholsamer Ausflug war das! Herzliche Grüße Euer Micha – Der Brotbaecker

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Enkel müsste man nochmals sein dürfen!


Dann hätte man die Schweinerei immer im Blick und würde sich über “Gemischtes” köstlich hermachen!

Bei der Einweihung Des LeuchtTurmes am Geierswalder See konnte man sich ein Bild von der neuen Hotelerie/Gastronomie machen. Der Bau scheint gelungen und fügt sich schön in die Seelandschaft ein. Beim “Gemischten” mit 2,50 € bei einem Großen, hat man es nach meinem Geschmack schon ein wenig übertrieben. Bei schönem Wetter und Enkel im Rücken ist der Entscheidungsspielraum allerdings recht gering, zumindest bei denen, die sich das leisten können.

Bei der Umschau in der Landschaft trafen wir auch diesen Knaben:

Nur gut, dass er kurz vorher gefüttert worden war und keinen Appetit auf kleine Mädchen hatte. So konnten wir das Kind  anschließend gut in der Landwirtschaft einsetzen.

Damit es zum Sommerurlaub am Sandkasten schön aussieht, wurden Sonnenblumen gesät.

Tja, da muss man schon mit jungen Jahren den Rücken krumm machen. Erst recht, wenn Kartoffeln gelegt werden müssen.

Heute kam der von der Natur lang ersehnte Regenguss dazu und die Kartoffeln wurden ordentlich eingeschlämmt. Aber auch Emma hatte ihre Freude, nach einem kräftigen Gewitter, denn es gab reichlich Pfützen und neue Gummistiefel.

Das war eine echte Feuertaufe fürs Schuhwerk und die Matschsachen.

Fast hätte mich die Lust da auch hineinzuspringen übermannt. Aber, ich bin ja stark!

Eine schöne Zeit wünschen Emma, Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

 

 

 

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Manche Anlässe…


…kommen unweigerlich jedes Jahr ins Haus. Für uns ein willkommener Anlaß, wieder einmal liebe Gäste zu beköstigen und für mich erneut eine gute Gelegenheit, den Ofen zu betreiben.

Ich habe leckeres Roggenmischbrot nach einem Rezept meines Backfreundes Ingo gebacken, ein Teil davon mit Leinsamen.

Zum Kaffee gab` s Apfelstreuselkuchen.

Das Ergebnis war optisch ansprechend und in Ordnung bis auf…

…den Teig beim Kuchen. Der war leider etwas zu fest geworden und ging deshalb zu wenig auf. Musste man, wie der Sachse sagt: titschen!

Ein Kollege, der ganz offensichtlich leidenschaftlicher und erfolgreicher Angler ist, holte sich eines von den Broten ab. Wir haben gegen einen Teil seines Fanges getauscht ;-) . Damit wurde aus dem Backtag auch noch ein Fischtag – Hihi ;-)

Die Gefräßigkeit führte diese Tiere an den Haken des Anglers und das Überangebot der bereits vorhandenen Speisen bei uns sorgte dafür, dass sie nun vakuumiert in der Tiefkühltruhe frieren müssen.

Zum Brunch gab es allerlei handfeste Leckereien.

Sanfte und etwas härtere (hier nicht im Bild) Getränke standen auch zur Auswahl. Die Damen haben nach einem Schlückchen Sekt aufgrund des warmen Wetters eher Wasser bevorzugt. Dieses wiederum benutzten wir Kerle eher nur zum Händewaschen ;-)

Für Leckermäuler gabs natürlich auch was!

Und zum Abschluss hat diese Damwildkeule aus dem Ofen…

…nach knapp drei Stunden Garzeit gemundet…. LECKER! Ein anstrengendes, aber auch ein sehr schönes Wochenende im Kreise lieber Freunde an das wir uns gemeinsam gewiss noch lange erinnern werden.

Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

 

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Samstag war wieder…


…Backtag! Bericht folgt in den nächsten Tagen ;-)

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Frühling…


… läßt sein blaues Band

Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Mörike, Eduard (1804-1875)

Auch bei uns hat der Lenz schon seit Tagen Einzug gehalten. Ich mag diese Blümchen in der Wiese nicht unbedingt, doch meine Frau möchte davon reichlich haben. Also darf das Gänseblümchen gedeihen ;-)

Die Krokusse im Grün der Wiese mag ich dagegen besonders gern. Da nehme ich auch in Kauf, dass die Wiese sehr lange in diesen Bereichen ungemäht bleibt, was dann eine Zeitlang ein  wenig ungepflegt aussieht. Die Schönen brauchen jedoch ihre Zeit um sich von der Blüte zu erholen und die nötige Kraft fürs nächste Jahr zu tanken.

Bei diesen herrlichen Bildern geht mir so richtig das Herz auf. Ich kann da stundenlang regelrecht “hinstieren” und einfach an Nichts denken!

Auch ein Teil der Bewohner unseres Garten-”tümpels” ist schon sehr aktiv.

Manche sind sogar in die Beförderungsbranche eingestiegen und arbeiten nun fleißig als Transportarbeiter.

Quer über den Schotterweg ging es in Richtung des angrenzenden Feldes. Immer wieder werden Pausen eingelegt, denn die Schlepperei scheint für die “Unterleute” sehr anstrengend zu sein. Manchmal ist es ganz offenbar nicht schlecht, “nur” als Mensch diese Welt zu bewohnen ;-)

Dieses “Gedöns” gehört bei uns auch zum Frühling, damit das Grundstück geschmückt in den Lenz startet. Es erfreut uns im Gestaltungskontext ebenfalls.

Euch alles Gute, Gesundheit und viel Spass beim Genießen der Frühlngsfreuden.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

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