Ein Ende ist in Sicht!

Leider ist das Außengelände noch nicht fertig, da ist es weningstens gut, dass die Außenbeleuchtung im Dunkeln den Weg in die Backstube ausleuchtet!

Bei der Komplettierung der Backstube hat sich auch wieder einiges getan. Die Getreide-mühle, ein Geschenk vom Bäckermeister Ermer, hat ihren neuen Standort erreicht. Einfacher als ursprünglich gedacht hat sich der Transport des einige Hundert Kilo schweren Kneters, ebenfalls von der Bäckerei Ermer gesponsort, gestaltet.

Mit Manneskraft auf den LKW und dann wieder in die Backstube. Alle waren froh, als das schwere Teil seinen Platz in der Backstube gefunden hatte. Auch der nächste Transport verlief ohne größere Probleme.

Müller Robert Bresan aus Sollschwitz hat diese historische Teigbeute, die schon paar Jahre auf dem Dachboden seines Nebengebäudes verbrachte, an die Krabatmühle übergeben.

Nach der Aufarbeitung soll sie in der Backstube des Backhauses wieder ihre Verwendung finden.

Nicht weniger wichtig sind die vielen „Kleinigkeiten“, die für die Inbetriebnahme der Backstube notwendig sind.

Und dann kam der heutige Tag, ein weiterer Höhepunkt auf dem Weg zur Inbetriebnahme des Backhauses. Bereits gestern Abend hatte Rico, der Bäcker von der Krabatmühle, die notwedigen Vorbereitungen getroffen: Sauer-, Vorteig und Brühstück angesetzt und…

…heute am Morgen den Ofen angeheizt…

…und dann begann der erste richtige Backtag an der Krabatmühle. Nach einem Rezept von unserem Freund, Ingo Giertz, sollte „Krabats Mühlenbrot“ gebacken werden. Wir waren alle sehr gespannt, wie wird es sich backen in dem neuen Backofen, den übrigens der Ofenbauer und Ingos Bruder Olaf gebaut hatte.

Während Tobias und ich die Glut aus dem Ofen von außen ausgeräumt haben, waren die beiden Bäcker in der Backstube fleißig und haben den Teig aufgearbeitet und die Teiglinge zur Gare aufgestellt.

An der Krabatmühle, wo der Schwarze Müller (Dieter Klimek) regiert, muss man natürlich auch jederzeit mit dessen Kontrolle rechnen! 😉

Nachdem er sich vom richtigen Garpunkt der Teiglinge überzeugt hatte, durften die Bäcker einschießen.

Mit geübtem Schwung brachte Ingo die Teiglinge in die richtige Position. Beim ersten Backen ging es ja auch darum herauszufinden, wie viele Teile insgesamt im Ofen Platz finden können.

Nach wenigen Minuten gingen die Teile gut auf und insgesamt waren der Ofentrieb und die -temperatur optimal, dann es brannte nix an 😉

Als Rico die Brote nach gut 60 Minuten Backzeit aus dem Ofen holte, waren wir mit dem Backwerk sehr zufrieden.

Das tolle Ergebnis durften wir auch den Besuchern, die mit dem Kunstlandbus zur Krabat-mühle gekommen waren, präsentieren.

Unter den Besuchern der Krabatmühle hatte es sich offensichtlich schnell herumgespro-chen oder sie haben es gerochen, dass es frisches Brot gibt. Innerhalb von gut 90 Minuten waren alle 36 Brote verkauft.

Als kleines Leckerlie für Gäste und Bäcker gab es noch ein Blech Zuckerkuchen!

Ein sehr schönes Testbacken, das zuversichtlich macht! Gelegentlich werden Ingo und/oder ich sicher beim Backen im Backhaus dabei sein, hauptberuflich wird diese Aufgabe allerdings Rico wahrnehmen.

Wie oft und zu welchen Tagen was gebacken wird, muss sich in den nächsten Tagen/Wochen einspielen. Konzepte für Backtage mit Kindern und Jugendlichen werden erarbeitet und sukzzesive umgesetzt. Vorher wird die Ausstattung noch komplettiert werden, denn diesmal war noch nicht alles da.

Ich wünsche Rico viel Erfolg dabei und verbleibe mit herzlichen Grüßen Micha – Der Brotbaecker

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