Backen in Coronazeiten…

…sorgt für Abwechselung und stellt sicher, dass das frische Brot die Stimmung etwas aufhellt! 😉

Ein Backfreund aus der Nähe von Potsdam hat dieses, auf dem Flyer abgebildete Brot nachgebacken und war mit dem Rezept recht zufrieden. Da ich schon lange kein weizenmehlbetontes Brot hatte, entschloss ich mich ebenfalls nach diesem Rezept zu backen.

Am Vortag wurden der Sauer- und Vorteig angesetzt.

Am Backtag habe ich dann früh als erstes, noch vor dem Heizen des Ofens, das Brühstück gemacht.

Den Ofen habe ich gegen 10:00 Uhr angeheizt.

Nach zweieinhalb Stunden war alles soweit heruntergebrannt, dass ich ausräumen konnte. Die Ofentemperatur lag noch deutlich über der erforderlichen Backtemperatur. Da der Ofen nach dem Ausräumen aber noch gut eine Stunde abstehen musste, passte es dann.

Vor dem Ausräumen des Ofens habe ich den Teig bereitet, die Teiglinge geformt und in den Gärkörben zum Gehen aufgestellt. Nachdem sie die erfoderliche Gare erreicht hatten, gings zum Ofen.

Zwar muss man beim Einschießen nicht hektisch werden, aber die Teile sollten schon zügig nacheinander in den Ofen kommen, damit nicht soviel Hitze verloren geht.

Ich hätte die Teiglinge etwas kleiner machen sollen, dann wäre mehr Platz im Ofen gewesen. Da ich aber dazu neige, etwas mehr Teig zu machen 😉, musste ich sogar einen Teigling im Küchenofen auf dem Pizzastein abbacken.

Ich muss mir für diesen Zweck noch einen etwas dickeren Stein besorgen. Der hier verwendete ist für Pizza völlig ausreichend, beim Brot ist allerdings die Bodentemperatur zu gering. Da musste das Teil dann eine Viertelstunde „auf dem Kopf“ zuende gebacken werden.

Nach gut 35 Minuten gabs einen Positionswechsel, damit alle gleichmäßig abbacken.

Ein Rezept, das in der Bereitung gut händelbar ist,  geschmacklich absolut überzeugt und das ich sehr gerne weiter empfehlen kann.

Einen Tag später hat Ingo gebacken. Nach längerer Abwesenheit habe ich mal wieder etwas Zeit in seiner Backstube zugebracht und paar Bilder gemacht.

Der Teig stand nach dem Kneten paar Minuten im Kessel und war schon gut gegangen.

Zügig wurde abgewogen und in Windeseile waren die Teiglinge fachmännisch gewirkt.

Ein Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen als Einlage und einer Backzeit von 55 Minuten.

Sehr schöne Kruste und in der Krume angenehm feucht. Sehr lecker!

Einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Mai wünscht

Micha – Der Brotbaecker

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3 Antworten zu Backen in Coronazeiten…

  1. Wenn man Freunde hat, sind viele Mäuler zu stopfen! 😉

  2. Roland Parthier schreibt:

    Hallo mein Freund,

    die Brote sind dir hervorragend gelungen.
    Na ja, kennt man bei dir ja nicht anders.
    Ich muss dich aber leider etwas korrigieren,
    Ich habe nicht dieses Brot was dort abgebildet ist, sondern nur nach diesem Rezept gebacken
    …. und selbst noch nicht einmal das zu 100%.
    In dem von mir gebackenem Brot, habe ich eine Restmehlmischung (Winzerbrot), welche ich mir bei einem unserer letzten Backofentreffen gekauft hatte, mit verwendet.
    Du kannst aber sicher sein, dass ich das Originalrezept garantiert auch noch mal backen werde.

    Sag‘ mal was machst du mit soviel Broten. Erst die Weinheimer Zwei-Burgen-Brote und ein Tag danach noch mal das volle Programm mit deinem Bachfreund Ingo.

    Übrigens: Die Geschichte zu den Zwei-Burgen-Broten soll folgender Maßen gewesen sein.
    Nach jahrelanger Feindschaft zwischen den beiden Burgherren von Weinheim hat man irgendwann dann doch mal Frieden geschlossen. Zum Dank haben die beiden Bäcker der zuvor verfeindeten Burganlagen jeweils ein runden Brotlaib, heute würde man sagen kreiert, die dann beide ähnlich wie zwei Nullen zu einer Acht zusammen gedrückt und so als Zeichen der Verbrüderung abgebacken wurden.

    Franz Ose

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