Endlich wieder eigenes Brot

Nach langer hitzebedingter Pause habe ich gestern wieder den Ofen geheizt.

Auf dem Programm stand diesmal Weizenmischbrot mit dreierlei Körnern.  Immer sichert eine ordentliche Vorbereitung den reibungslosen Ablauf am Backtag.

Mehl, Salz und Malz abwiegen, Brotgewürz und Hefe bereitstellen. Vorteig anrühren und den Sauerteig in der ersten Stufe für 4 Studen führen und für die zweite Stufe in die Backröhre stellen.

Die Körnermischung (Kürbis- und Sonnenblumenkerne sowie Leinsamen) mit etwas Schrotmehl wurden gebrüht und über Nacht stehen gelassen.

Am Backtag geht es weiter mit den Vorbereitungen.

Die Gärkörbe mit den Überzügen von Cleanbake beziehen erspart das Bemehlen der Gärkörbe und deren anschließende Reinigung. Die Tücher lassen sich leicht ausklopfen und werden nur von Zeit zur Zeit gewaschen.

Wie schon oft war auch diesmal wieder mein Backfreund Ingo da. Ich habe abgewogen und Ingo übernahm das Wirken der Teiglinge. Das beschleunigt den gesamten Prozess ungemein, denn bei mir dauert das Formen der Teiglinge mindestens die doppelte Zeit!

Beim Abwiegen haben wir festgestellt, dass ich bei der Berechnung im Rezept vergessen habe, die Schüttflüssigkeit hinzuzurechnen. Es gab für den Steinofen genau einen Teigling zu viel – was tun? Eine gute Idee für den „ungeplanten“ Laib muss her!!! Denkpause!

Unter den Cleanbake-Gärtüchern haben die Teiglinge nun Zeit zum Gehen. Nach gut 60 Minuten waren sie bereit für den Ofen.

Zur Probemlösung gabs nur die Alternative – Küchenbackofen.

Brot im Küchenofen habe ich bisher nicht gebacken. Mal schauen, ob und wie es wird. Den Ofen auf die höchstmöglichen 250 Grad C aufgeheizt und um wenigstens etwas Boden-hitze zu erreichen, habe ich den vor kurzem gekauften Pizzastein eingeweiht.

Mit einer flachen Schüssel, die mit heißem Wasser gefüllt wurde, habe ich den notwendigen Dampf erzeugt.

Nach der ersten Kontrolle war ich sehr zufrieden. Der Teigling hatte einen guten Ofentrieb entwickelt und auch die Kruste bekam an der Oberfläche eine schöne Farbe.

Nach der Backzeit von gut 55 Minuten habe ich allerdings festgestellt, dass der Boden noch ziemlich weich war. Die Bodenhitze war offensichtlich nicht ausreichend, also wurde das Brot nochmal für 10 Minuten in den Steinofen geschoben. In der Zwischenzeit war das dort gebackene Brot fertig.

Wir haben das Brot diesmal nicht eingeschnitten, sondern rustikal am Schluss aufreißen lassen. Die Kruste war super knusprig und die Feuchte in der Krume sehr angenehm.Zum Abschluss wurde noch ein Pflaumen-/Apfelkuchen gebacken. Lecker!!!

 

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Eine Antwort zu Endlich wieder eigenes Brot

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Es gibt für alle Probleme eine Lösung, man muss nur drauf kommen 🙂
    Alle Achtung, wie viel ihr wieder geschafft habt. Superlecker schaut es aus.
    Pflaumenkuchen muss hier noch warten, die Früchte sind noch nicht reif genug. Aber erst mal sehen, ob überhaupt noch welche hängen bleiben. Bei der Dürre fallen sie langsam ab trotz des Gießens.
    Liebe Grüße zu euch, hier schaut es endlich nach Gewitter aus.

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