Endlich wieder eigenes Brot!

Sie hat bisher noch nicht viel geleistet, meine Neue. Wurde also Zeit, dass ich sie aus der Parkposition herausgeholt und in Aktion gebracht habe.

Aber wie immer, bevor der Backtag startet, ist gründliche Vorbereitung angesagt.

Zutaten abwiegen, Sauer- und Vorteig ansetzen, Brühstück bereiten.

Am Backtag dann als erstes ganz gespannt schauen, wie sich der Sauer und der Vorteig über Nacht entwickelt haben.

Bevor es an die Teigbereitung für das Roggenmischbrot mit Sonnenblumenkernen und Leinsamen geht, wird als nächster Schritt erst einmal der Ofen angeheizt.

Es dauert gute zwei Stunden, bevor der Backraum die erfoderliche Temperatur erreicht hat und die Restglut ausgeräumt werden kann.

Um später ein gutes Backergebnis zu erhalten, ist es wichtig, dass man zwischendurch die Glut immer recht gut verteilt, damit sich die Backfläche gleichmäßig erhitzt.

Die Restglut wird mit der Krücke herausgeholt, anschließend der Backraum ausgefegt und mit dem Hudelwisch ausgehudelt. Nun kann der Ofen bis zum Einschießen der Teiglinge eine gute Stunde abstehen.

IMG_1403

Kurz vor dem Ausräumen habe ich den den Teig gemischt. Zuerst auf langsamer Stufe und dann nur kurz im Schnellgang, da der roggenlastige Teig keine lange Knetzeit erfordert.

IMG_1404

Während  der Teig nach dem Kneten im Kessel kurze Zeit zum Gehen hatte, habe ich den Ofen ausgeräumt.

Mit den Gärtüchern habe ich bereits seit Jahren sehr gute Erfahrungen, denn damit entfällt das Einstäuben der Gärkörbe mit Mehl. Neben der Mehlersparnis ist es so auch einfacher, die Körbe sauber zu halten. Die Tücher kann man nach mehrmaligem Gebrauch gut waschen und die Antihafteigenschaften bleiben trotzdem erhalten.

Die Teigtemperatur ist optimal, die Gare ist schon recht weit vorangeschritten und es wird höchste Zeit, die Teiglinge einzuschießen.

Mit dem Backergebnis bin ich insgesamt zufrieden, auch wenn die Brote etwas flach geraten sind – hätte die Teiglinge wohl paar Minuten eher einschießen sollen.

Eine gute Porung und exzelenter Geschmack – bin zufrieden!

Zumindest einen Teil der Restwärme versuche ich immer zu nutzen, zur Pflaumenzeit natürlich mit dem von meiner Frau bereiteten Kuchen.

Ein Leckerbissen – knusprige Streusel, noch feste Früchte und gut gegangener Hefeteigboden.

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe mit den besten Grüßen als Micha – Der Brotbaecker

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Backen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Endlich wieder eigenes Brot!

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ja da hat der fleißige Bäcker wieder ganze Arbeit geleistet! Aber vor den Genuss hat der Herrgott die Arbeit gestellt 🙂 Lecker Kuchen zum Schluss, das war die Belohnung 🙂
    Schön wärmen kann man sich am Ofen, wenn es jetzt wieder kühler wird.
    Liebe Grüße zu euch beiden und habt eine gute Herbstzeit.

Kommentar verfassen (vorher Datenschutzerklärung beachten!)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.