Ein letztes Mal…

…für dieses Jahr wurde gestern der Ofen geheizt und gebacken. Mit meinem Freund Ingo wollte ich ein neues Rezept für Roggenvollkornbrot ausprobieren. Doch zunächst wurden wieder Brötchen nach einem etwas abgewandelten Rezept von Bäcker Süpke gebacken.

Ingo meinte, wir sollten die Brötchen nicht einschneiden sondern „rustikal“ aufgehen lassen. Deshalb wurden sie zunächst mit dem Schluss nach unten zur Gare gestellt.

Nach gut einer Stunde wurde gewendet und in den Ofen eingeschossen.

Der Ofentrieb war gut, allerdings habe ich immer wieder aufgrund des etwas zu hohen Backgewölbes Probleme mit der Oberhitze. Dadurch werden insbesondere die Brötchen nicht immer so braun, wie ich das gerne hätte. Der Geschmack und die Rösche waren aber sehr  zufriedenstellend.

Insgesamt war dem Ofen gestern anzumerken, dass er wohl schon im Winterschlaf war. Ich musste nach den Brötchen nochmals nachheizen, denn die Temperatur war auf 200 Grad C abgesackt. Das wäre für unsere Vollkornbrote in den Blechbackformen deutlich zu wenig gewesen.

Also nochmals angefeuert und darauf gewartet, dass auch noch der letzte Ruß vom Gewölbe abbrennt. Zwischenzeitlich war der Teig gemischt. Roggenvollkornmehl, etwas Weizenvollkornmehl dazu und gebrühte Sonnenblumenkerne.

Das war schon eine Herausforderung – sehr gut durchmischt aber klebrig vom Feinsten.

Die Backformen hatte ich bereits beim letzten Backtag eingebrannt, nun werden sie ihre Feuertaufe bestehen müssen. Die beiden Bleche links, einmal mit nassem Tuch und das andere mit Haferflocken dienten als Hilfen für die“Beschichtung“ der Teiglinge.

Während ich versucht habe beim Abwiegen meine Hände ziemlich teigfrei zu halten, übernahm Ingo das Formen und Beschichten der Teiglinge. Am Ende macht alles einen guten Eindruck – jetzt muss es nur noch ordentlich gehen und backen.

Nach gut 90 Minuten Stehzeit gingen die Teiglinge bei ca. 260 Grad C in den Ofen. Etwa eine Stunde Backzeit und das Ergebnis war schon optisch sehr ansprechend.

Ungeduldig warteten wir darauf, dass das Brot etwas abgekühlt war, um es endlich anzuschneiden und zu verkosten.

Mit geräuchertem Ostseeaal eine himmlische Erfahrung! Das Rezept wird definitiv öfter nachgebacken.

Ich hoffe, ihr habt am heutigen Silvesterabend auch ein gutes Essen vor euch und wünsche allen Lesern einen guten Rutsch, Gesundheit und viel Glück im neuen Jahr!

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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4 Antworten zu Ein letztes Mal…

  1. Brigitte schreibt:

    Beneidenswert! Vor allem die Brote. Schon beim Anblick kriege ich Appetit.
    Wünsch Dir bzw. Euch ein gutes, gesundes Jahr 2018!

    Herzliche Grüße, Brigitte

  2. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Micha. Da habt ihr am Jahresende noch mal richtig gearbeitet 🙂 Und ich habe mich für einen Moment gefragt, was da auf dem letzten Bild auf dem Brot liegt. Keine komische Wurst, sondern Aal 🙂
    Auch dir und deinen Lieben alles Gute für das neue Jahr!
    Herzliche Grüße von Kerstin.

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