Das wäre beinahe…

…richtig schief gelaufen. Gewöhnlich, wie diesmal auch, zünde ich vor dem Frühstück das Brennmaterial im bereits vor Tagen gefüllten Ofen an. Während der Frühstückspause brennt das Material soweit durch, dass ich es gut über die gesamte Heizfläche verteilen kann. Als ich nun nach zirka einer Stunde an den Ofen kam, stand das Thermometer auf „0“ Grad. Da ging mir doch tatsächlich das Feuer aus. Nur gut, dass ich  kontrolliert habe.

Mit etwas mehr als einer Stunde Verspätung wurde der Ofen nochmals angeheizt und das Holz war nach weiteren zwei Stunden soweit abgebrannt, dass ausgeräumt werden konnte.

Am Abend vorher bereite ich den Backtag soweit vor, dass es am nächsten Tag schön ruhig ablaufen kann und keine Hektik aufkommt.

Das Altbrot wurde zerkleinert, das Mehl und die Gewürze wurden abgewogen und bereitgestellt.

Den Brötchen- und Vorteig habe ich ebenfalls am Vorabend geknetet, damit sie dann über Nacht im Kühlschrank gehen und ihr volles Aroma entfalten können.

Backtag 28.11.2017

Die Konsistenz stimmt! Ich habe dem Teig noch etwas Weizenschrot zugegeben, dadurch erhalten die Brötchen einen noch besseren Geschmack und werden vom Biss her knackiger.

Am Backtag ist der Brötchenteig sehr gut aufgegangen und hat Aroma dazugewonnen.

Gute zwei Stunden vor der Aufarbeitung nehme ich ihn aus dem Kühlschrank und lasse ihn akklimatisieren.

Mit viel Dampf wird eingeschossen und knapp 30 Minuten gebacken. Diesmal habe ich ein Blech bereits nach 10 Minuten aus dem Ofen genommen. Diese Brötchen gingen, nachdem sie abgekühlt waren, in den Frost und können nun bei Bedarf frisch aufgebacken werden.

Die erste Verkostung der fertig gebackenen Brötchen ohne Belag: hervorragender Geschmack und gute Konsistenz, sowohl knackige Kruste als auch weiche Krume.

Weizenmischbrot mit Sonnenblumenkernen ging gut auf und entwickelte sich im Ofen ebenfalls prächtig weiter.

Es war wieder ein schöner Backtag mit einem guten Ergebnis. Demnächst werde ich Vollkornbrote backen, die neuen Backformen sind bereits eingebrannt. Jetzt muss ich nur noch ein passendes Rezept für 11-12 kg Teig suchen. Schauen wir mal, vielleicht klappt es ja noch im Dezember.

Bis dahin wünsche ich eine gute Adventszeit und verbleibe mit den besten Grüßen – Micha – Der Brotbaecker

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2 Antworten zu Das wäre beinahe…

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Schon wieder Backtag? Hast du schon mal Stollen gebacken? Ich noch nie und werde ich sicher auch nie. Nun müsstet ihr doch genug Brot für den ganzen Monat Dezember haben 🙂
    Einen friedlichen Abend noch euch beiden.
    Liebe Grüße von Kerstin.
    (Kommenden Freitag haben wir Betriebs-Weihnachtsfeier in Bernsdorf – im Grünen Wald. Gibt also Russisches 🙂 ).

    • Hallo Kerstin, am 19.11.2010 habe ich hier im Blog über meine Stollenbäckerei berichtet. Leider hält sich das Interesse bei meiner Familie in Grenzen, so dass der Aufwand nicht lohnt. Den einen Stollen, den wir brauchen hole ich auf dem Striezelmarkt.
      Beim Brot muss ich immer aufpassen, dass für uns etwas übrig bleibt. Mittlerweile gibt es so viele Brotfreunde, dass ich versuchen muss, die gebackenen Laibe halbwegs gerecht abzugeben. Es freut mich, dass es ihnen schmeckt, da lohnt sich die Mühe!

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