Smokereinsatz


Es soll die Königsklasse sein, das Smoken von Beef Brisket. Ich habe es versucht. Am letzten Freitag, in den frühen Morgenstunden wurde das „Gerät“ zunächst auf Betriebstemperatur warmgefahren.

Beim Fleischer meines Vertrauens, der Fleischerei Dubau, habe ich das Fleisch bestellt. Die Chefin bot mir an, das Fleisch zum Termin bereits gewürzt im Vakuumbeutel in Lake zu liefern. Das nahm ich dankend an, musste ich mir somit beim ersten Mal um die Würzung keine Gedanken machen.

Auf den Rost gelegt, verbrachten die beiden Stücke über 11 Stunden bei einer Temperatur zwischen 105 bis 130 Grad C. Zum Ende hin hatte das Beef die Kerntemperatur von 89 Grad C erreicht.

Anschließend habe ich das Fleisch noch eine gute Stunde mit Alufolie abgedeckt in einer Stahlpfanne zum Entspannen abgestellt.

Dann kam der spannende Augenblick des Anschnittes. Allein der Geruch war schon herrlich.

Optisch gefiel mir der Anschnitt sofort und beim ersten Kosten war auch ein fantstischer Geschmack da. Allerdings war das Fleisch, nach meiner Beurteilung, etwas zu trocken geworden. Ich werde es beim nächsten Mal spätestens nach der Hälfte der Garzeit in Backpapier packen und dann darin weiter smoken.

Mit Countrykartoffeln und Shitakepilzen war es trotzdem ein exzellentes Mahl. Den Rest des Beef Brisket habe ich in Scheiben geschnitten, vakuumiert und eingefroren.

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Ich denke, das wird sicher auch ein schöner Belag auf frisch gebackenem Brot. Das habe ich am letzten Mittwoch mit Ingos Unterstützung gebacken.

Roggenmischbrot mit Kürbiskernen kam in den gut geheizten Ofen…

…nach 15 Minuten Schwaden ablassen und bei fallender Temperatur fertig backen…

…noch ein paar Minuten und dann wird es gut sein.

Ein Gedicht von Brot!

Ich wünsche eine gute Zeit und verbleibe bis demnächst mit den herzlichsten Grüßen als Euer Micha – Der Brotbaecker

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8 Antworten zu Smokereinsatz

  1. Brigitte schreibt:

    Lieber Micha, herzliche Pfingstgrüße.
    Für mich ist diese Essenszubereitung auch zu zeitintensiv. Aber lecker siehts aus.
    Bei mir ist das Blogschreiben ebenfalls mehr in den Hintergrund gerückt, da ich Männe zu versorgen habe und SchwieMu ebenfalls meine Hilfe benötigt. Außerdem haben wir eine Schäferhund-Dame und die soll auch nicht zu kurz kommen.
    Verlebe schöne Feiertagsstunden, tschüssi Brigitte.

    • Also das mit dem Zeitaufwand ist relativ, zwar muss das Fleisch recht lange bei niedriger Teperatur garen, das lässt sich aber im Smoker oder Steinbackofen mit verhältnismässig wenig Aufwand bewerkstelligen. Alles eine Frage der Organisation und die Vorfreude auf den Genuss sollte man sich von Zeit zu Zeit auch gönnen.
      Ich wünsche Dir für die Bewältigung des Alltags mit den Pflege- und Betreuungsaufgaben viel Kraft und bei aller Härte auch dankbare Zeiten dabei.

  2. cosmea49 schreibt:

    Auf meinem Weg durch die paar verbliebenen Blogs, in denen ich lese, bin ich nun wieder bei dir gelandet. Und so lange du ihn unterhältst, werde ich da gerne lesen.
    Es schaut mal sehr appetitlich aus, das muss ich sagen! Aber, wenn es euch zu trocken ist, man lernt ja bei der Arbeit. Und somit weißt du wie du beim nächsten Mal agieren musst.
    Ein echter Augenschmaus wie immer – die Brote. Da kriege ich immer so einen Hunger, wenn ich die zu sehen bekomme!!!
    Die Niedriggarmethode hat mich meine Tochter, eine versierte Köchin, gelehrt. Es dauert schon einige Stunden, aber der Geschmack ist unvergleichlich. Wir reichen dazu gerne mal eine selbst gemachte Remouladensosse.

    Viele Grüße, Brigitte

    • Tja, die Blogerei hat nach meinem Empfinden bei vielen nachgelassen. Ich bin ja auch nicht mehr ganz so stark aktiv wie zu Beginn. Auch wenn ich sehr vielseitig interessiert bin, drehen sich die Themen manchmal doch ein wenig im Kreis. Vieles ist zu Facebook gewandert, ist dort einfacher zu präsentieren, aber eben auch schnelllebiger!
      Werde möglicherweise auch wieder eine kleine Sommerpause einlegen, mal sehen 😉
      Gibt es zur eurer Remoulade ein Rezept?

  3. Träumerle Kerstin schreibt:

    Michaaa! Das sieht so lecker aus, aber wäre mir persönlich viel zu umständlich. 11 Stunden? Boah, so lange warten auf das Menü. Wie viele Biere muss man denn in der Zeit zischen? 🙂
    Tobe dich aus mit Rezepten, ich bin gern in Gedanken dabei.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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