Manchmal muss man auch Glück haben


Seit Jahren weiß ich, dass…

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…einen Steinbackofen haben soll.  Immer wieder wollte ich mir den auch schon mal anschauen, aber immer kam etwas dazwischen. Nun ergab es sich, dass wir übers Wochenende in der Nähe waren und die Gelegenheit auch zum Besuch der Burg Mildenstein nutzten.

Auf dem Weg zur Burg kommt man am Stiefelhaus vorbei, das war aber diesmal geschlossen. Seine Geschichte ist einen eigenen Beitrag wert und ich glaube, schon einmal darüber berichtet zu haben.

Bereits an der Kasse zur Burg hat mir der freundliche Herr verraten, dass es heute einen Projekttag gebe und der Backofen deshalb geheizt werde.

Vorbei am Bergfried ging es nach einem kurzen Blick ins Innere in Richtung Burghof.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den mühseligen Weg über die Holztreppe bis an Spitze des Bergfriedes haben wir uns für einen nächsten längeren Besuch der Burg aufgehoben.

Am Ofen angekommen, erfuhren wir, dass Chemnitzer Eltern für die Grundschulklasse ihrer Kinder einen Projekttag auf der Burg Mildenstein organisierten. Hier durften einige Schüler gerade die Backfläche aushudeln, stellten sich dabei allerdings noch ziemlich ungeschickt an – Übung macht halt den Meister.

Geduldig und kindgerecht erklärte Museumspädagogin, Frau Almut Zimmermann, den Kindern die Handgriffe und unterstütze die Kleinen beim Beschicken des Ofens mit den vorbereiteten Teiglingen.

Vor dem Ofen wurde im Kessel eine Dinkelsuppe vorbereitet.

Beim Rösten des Dinkels haben die Kleinen ordentlich rühren müssen, damit nichts anbrennt. Nachdem das Wasser hinzugefügt war, musste nicht mehr so heftig gerührt werden.

Zwischendurch mussten die Brote, die bereits gut aufgegangen waren, umgeschoben werden. Das Ergebnis haben wir nicht abgewartet, dürfte aber nach dem ersten Blick gut gelungen sein.

Nachdem wir uns von Frau Zimmermann verabschiedet hatten, gelang uns noch ein kleiner Blick in die Küche.

Die Burg ist einen intensiveren Besuch definitiv wert und wir werden das demnächst noch einmal ins Auge fassen.

Eine schöne Woche mit hoffentlich bald wärmeren Wetter wünscht Micha – Der Brotbaecker

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2 Antworten zu Manchmal muss man auch Glück haben

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Das kann ich mir gut vorstellen, dass da dein Bäcker-Herz höher geschlagen hat lieber Micha. So ein Glückspilz aber auch! 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Brigitte schreibt:

    Da habt ihr wirklich Glück gehabt! Für die Kinder finde ich das enorm wichtig. Einmal zu sehen wie Brotbacken abläuft, wie viele Arbeitsgänge nötig sind. Aus Erfahrung weiß ich, dass die Kinder bei solchen Abläufen sehr bei der Sache sind. Und dann noch die Suppe!
    Ich würde sagen, ein sehr gelungener Tag! Danke dir für`s Zeigen.

    Herzliche Grüße, Brigitte

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