Manchmal…


…ist man, obwohl ringsherum alles passt, nur zum falschen Zeitpunkt am Ort der Begierde. Unter dem Motto „Weltkulturen im Blütenrausch“ präsentiert dieser Tage der Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. vom 26. Februar bis zum 6. März 2016 den sechsten „Frühling im Palais“. Das Palais im Dresdener Großen Garten ist der Ort, an dem sich farbenprächtige Blütenwelten durch ihre Inszenierung mit der Kunst des Palais und durch  meisterhaft gestaltete Bepflanzungen sowie ein traumhaftes Zusammenspiel mit der wertvollen Skulpturensammlung als  begehbares Gesamtkunstwerk präsentieren. Das war unser Ziel!

Bei herrlich sonnigem Wetter ging es letzten Samstag zum Palais im Großen Garten. Obwohl noch früh am Tage waren wir, wie sich später noch viel deutlicher heraustellen wird nicht allein.

In dieser Lokalität habe ich schon vor längerer Zeit bei rustikaler Speise herrlich frischen Gerstensaft genossen, doch dafür war diesmal keine Zeit.

Es war gar nicht so einfach Bilder ohne Menschen im Vordergrund zu schießen. Bald war der Fußmarsch bis zum Palais geschafft.

Schon ist es zum Greifen nah – das Palais, doch mir schwant in Bezug auf unser Vorhaben bereits Böses.

Unendlich erscheinende Menschenmassen stehen am Eingang an – wir schätzen mindestens zwei Stunden Anstellzeit. Schnell war der Entschluss gefasst, wird leider nix heute. Aber wir versuchten wenigstens mal einen Blick durch die Fenster zu erheischen und spazierten dann noch ein wenig im Großen Garten umher.

Wie uns Freunde, die heute dort waren berichteten, ist es ein sehr sehenswertes Spektakel. Na, mal sehen – vielleicht klappt es nächstes Jahr.

Die Dresdener lieben ihren Großen Garten – die grüne Lunge der Stadt. Und das Palais mit seinen herrlichen Skulpturen ist eine wahre Perle mittendrin.

Als uns dieser Zeitgenosse bei herrlichem Wetter begrüßte, ahnte er ganz bestimmt noch nichts davon, dass zwei Tage später der gesamte Große Garten im Schnee versinken wird.

Wie wir uns überzeugen konnten, hat er sich für schlechte Zeiten allerdings bereits ein sicheres Versteck ergattert.

Direkt am Großen Garten hatte sich vor knapp zwanzig Jahren VW ein Filetstück gesichert, es entstand die „Gläserne Manufaktur“. Gespannt darf man nun sein, wie es hier weiter gehen wird. Nachdem die Produktion des VW „Phaeton“ Ende März 2016 eingestellt wird, will Volkswagen mit einem neuen Konzept aufwarten. Bin gespannt, wie es weiter geht? Ich denke, nicht nur für die dort Beschäftigten ist das eine interessante Frage.

Herzliche Grüße Euer Micha – Der Brotbaecker

 

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5 Antworten zu Manchmal…

  1. 🔆Sigrid🔆 schreibt:

    Nun war ich schon dremal in Dresden, aber noch nie im Frühling. Vielleicht klappt das ja auch mal. Übrigens bin ich seit genau 1.4.15 Rentnerin und das war auch kein Aprilscherz, nein, mein Unruhestand jährt sich bald. Übrigens hat mir Dresden sehr gefallen und wir haben sogar diese „Gläserne Manufaktur“ besucht, genau wie diesen großen Park. Über unsere Erlebnisse habe ich sogar – allerdings schon vor längerer Zeit – einen kleinen Beitrag verfasst. Das war meine zweite Reise nach Dresden im September und wir hatten so viel Glück mit dem Wetter. War ganz toll.

    https://aktiv60plus.wordpress.com/2015/08/09/dresden-per-pedes-und-auf-dem-drahtesel-entdecken/

    LG ☼Sigrid☼

  2. Träumerle Kerstin schreibt:

    Hallo lieber Micha. Stell Dir vor, ich war noch nie da 😦 Was man vor der Nase hat, das schiebt man hinaus. Man fährt eher in die Ferne.
    Danke für Deine Informationen. Beim Vögelchen sage ich auch, dass es ein Kleiber ist.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  3. Gerald Herrmann schreibt:

    Hallo Micha, ein sehr gelungener Beitrag. Bei dem Vogel kann es sich nur um einen Kleiber handeln
    Wir wünschen Dir weiterhin erfolgreiche Exkursionen.
    Viele Grüßen Gerald und Helga

  4. cosmea49 schreibt:

    Danke, Micha! Ich mag solche Berichte sehr gerne lesen. Immer, wenn es um Kultur geht, spricht es mich an. Hier gefiel mir bereits das Plakat, aber auch dein „Nebenblick“ auf die Natur sowie die Skulpturen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr besser!

    Ja, das las ich auch, dass die Produktion des Paethon eingestellt wird. Hoffentlich verlieren die Menschen nicht ihre Arbeitsplätze, sondern können anderweitig beschäftigt werden. Es hört irgendwie nie auf. Wir sind froh, dass wir aus dieser Mühle entlassen sind.

    Herzlichen Gruß an dich und deine Frau, Brigitte

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