Am Jahresende, zwischen den Feiertagen…


…erkundeten wir meinen derzeitigen Rehaort Burg/Spreewald. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch noch einen Ausflug nach Raddusch unternommen. Immer wenn wir die Autobahn nach Berlin fahren, kommen wir an der Slawenburg vorbei. Neugierig geworden, wollte ich mir das Bauwerk nun endlich einmal aus der Nähe ansehen.

Die ursprüngliche Brug von Raddusch entstand vermutlich um 880.

Raddusch liegt am südwestlichen Rand des Spreewaldes und man kann von dort sowohl mit dem Kahn, dem Kremser, einem Paddelboot oder auch mit dem Fahrrad alle Orte des Spreewaldes erreichen.

Die seit dem 8. Jahrhundert am Rande des Spreewalds ansässigen Lusizi erbauten nach heutigen Erkenntnissen etwa 50 solche Ringwallanlagen. Man nimmt an, dass die Burgen als Flucht- und Speicherorte dienten. Zu den Burgen gehörten zwei bis vier vorgelagerte Siedlungen. Ob die Burg selbst dauerhaft bewohnt wurde ist bei den Forschern umstritten. Im 10. Jahrhundert wurden, im Rahmen der kriegerischen Auseinandersetzungen während der Bildung des deutschen Reiches, die meisten Burgen zerstört.

Auf dem Weg zur Burganlage gibt es diese „Holzbauwerke“ die von Kindern als Spielplatz genutzt werden dürfen.

Die Burg selbst wurde aus Holz, Erde, Sand und Lehm/Ton errichtet.

Die Burg ist außen mit einem Sohlgraben, der durch den Aushub des zum Bau verwendeten Erdreiches entstand, umgeben.

Im Inneren der Wallanlage gibt es, soweit ich das erforschen konnte archäologische Ausgrabungsstücke zu besichtigen. Da das nicht direkt unser Interessengebiet tangiert, war uns der Eintrittspreis von 7,00 € deutlich zu hoch.

Der Nachbau dieser slawischen Burganlage entstand, beginnend mit der Planung bis zur Vollendung in den Jahren 1994 bis 2003.

Und während ich mich hier im Spreewald etwas saniere, blühen zuhause die Kamelien.

Und nicht weniger erfreulich ist, dass sich diese Alpenveilchen bereits seit Mitte Dezember in der Vase prächtig halten.

Eine blütenstarke Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Reisen, Was dem Brotbaecker noch gefällt... abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Am Jahresende, zwischen den Feiertagen…

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Die haben wir vor 3 Jahren beim Betriebsausflug erkundet. Wir waren drin, Firma hat gezahlt:-) Allerdings habe ich mir das Innenleben im Hof anders vorgestellt. Da war nix los. Ich dachte, da könne man schauen, wie es damals aussah.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. minibares schreibt:

    Aus Holz, Ton und Erde gebaut, die hält aber. Super!
    Deine Kamelien sind wunderschön, die liebe ich.
    Liebe Grüße Bärbel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s