Hamburg 3

Fisch ist für uns, wenn er von guten und sachkundigen Köchen zubereitet wird, köstlich und führte auch dazu, dass ich vergessen habe, von den verputzten Gerichten Fotos zu machen.

Läuft man die Hafenstraße am Fischrestaurant des Promikochs Henssler vorbei, kommt man linkerhand zur Fischhalle. An der Ecke gibt es ein Selbstbedienungsrestaurant, in dem kundig verschiedene Fischspeisen frisch und sehr lecker zubereitet werden. Dieser Nemo sammelt am Verkaufstresen als Dankeschön Trinkgeld für die Küche ein.

Im Hintergrund ist der Eingang zu Henssler&Henssler zu sehen. Die Bank fand ich nicht nur einladend, sondern auch bequem. Das Henssler-Restaurant wirkte sehr nüchtern und da ich kein Sushi mag, gingen wir zur Fischhalle.

Neugierig wie ich bin, habe ich mal reingeschaut. Am Samstagnachmittag waren die Türen allerdings zu. An der Ecke dieser Halle befindet sich das „Nemo-Restaurant“.

Diese Sitzgelegenheiten sind käuflich, interessante Idee.

 

Sehr interessant und beeindruckend, wie alte und moderne Architektur miteinander verwoben werden. Ich finde das gelungen.

Immer wieder muss ich feststellen, ein Wochenende ist nicht besonders lang, vor allem wenn man recht viele Orte  besuchen und dort ein wenig verweilen möchte. Da wir das nicht im japanischen Tempo absolvieren, müssen wir also nochmal hin zu diesem Hamburg. Eine Kneipe musste aber noch sein, wir sind hier kurz vor dem Ziel auf dem Weg dorthin!

Wer Inas-Nacht schaut, wird diesen Spruch kennen. Der Schellfischposten ist eine der ältesten Seemannskneipen in Hamburg, besonders bekannt für die große Öffentlichkeit wurde die Kneipe durch Ina Müllers Nachtshow.

Ein urig gemütlicher Ort, an dem die Wirtin und die Bedienung zwar streng, aber sehr freundlich sind und das Bier gut gekühlt schmeckt.

Interessant ist es zu beobachten, wieviele der Besucher beim Öffnen der Tür zur Toilette den falschen Knauf zuerst anfassen 😉

An diesen Tresen hat mich Ina Müller bestellt, ich hatte auch schon ein Bierchen bei der Hand, aber irgendwie kam bei der Frau wieder etwas dazwischen. So musste ich den leckeren Gerstensaft also alleine schlürfen 😉

Anschließend ging es zur Schlagermove 2014 – Karneval auf hanseatisch, oder so!

Auf großen LKW, bestückt mit allerhand Tontechnik und manchmal auch Prominenten, schallt der deutsche Schlager übers Land.

Begleitet von mancherlei Volk geht es lustig und mit reichlich Alkohol entlang der „Prozessionsstrecke“ gekleidet in einem an die 70-er Jahre angelehnten Look durch Altona.

Wir haben es genossen und begaben uns im Anschluss ins Portugiesenviertel. Eine „Mussadresse“ für Fischliebhaber. Wie am Beginn des Beitrages bereits berichtet, der Hunger war so groß, dass es leider keine Bilder gibt!

Am Sonntag ist bei mir seit langer Zeit endlich wieder Backtag, die Temperatur wird die Gärvorgänge gut unterstützen.

Herzliche Grüße sendet Micha – Der Brotbaecker

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6 Antworten zu Hamburg 3

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Na so ein Pech aber auch, dass Ina keine Zeit für Dich hatte 🙂
    Ihr habt Hamburg kulinarisch kennen gelernt und Fisch schmeckt sowieso vor Ort immer besser als daheim.
    Ich freue mich auf die Fortsetzung lieber Micha.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. stellinger schreibt:

    Hallo Micha,

    jetzt habt Ihr im Schnelldurchgang allerlei von Hamburg gesehen, und auch Euren geliebten Fisch konntet Ihr genießen. Mir gefallen Deine Fotos, weil sie etwas abseits der „normalen“ Touristenroute aufgenommen wurden.

    Gruß
    Jürgen

  3. minibares schreibt:

    Ein toller Beitrag über Hamburg, stimmt, alte und neue Häuser passen hier bestens zusammen, haben sie prima hinbekommen.
    Ina’s Nacht ist mir zu spät, habe wohl schon ein paar Mal den Anfang davon gesehen.
    Hauptsache, dir hat das Bier geschmeckt, lach.

  4. gsharald schreibt:

    Das sind mal andere als die üblichen Hamburg-Bilder. Danke fürs Zeigen. Inas Nacht gefällt mir.
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
    Harald

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