Hamburg 2

Der Hamburger Fischmarkt ist wohl einer der bekanntesten Orte in der Stadt. Um 1870 wurde er aus der Innenstadt an das Elbufer in St. Pauli verlegt.

Auf der Fläche im Vordergrund bauen die mobilen Fischhändler sonntags ihre Wagen auf. Während an dem linksseitig nur teilweise zu sehenden Anleger am frühen Sonntagmorgen der eine oder andere Fisch vom Kutter verkauft wird, wird in der im Hintergrund zu sehenden Hamburger Fischauktionshalle Fisch höchstens noch im Fischbrötchen angeboten.

1895/96 errichtet, wurde der Bau im Jahre 1984 grundhaft renoviert und dient seitdem als Veranstaltungsort. Während des Fischmarktes sammeln sich dort nicht nur die von der vorangegangenen Reeperbahnnacht übrig Gebliebenen bei Livemusik, reichlich Alkohol und Tanz. Bereits nach kurzer Verweildauer in der Halle hat man schon früh morgens um 06:30 Uhr  das Gefühl, als wäre man bei einem Schwof zur Mitternacht.

Wer gerne Fisch isst, dem kann man getrost dieses Restaurant empfehlen. Im 1898 erbauten „Fischerhaus“ kann man sehr lecker zubereitetes, fangfrisches Meeresgetier in allen Varianten verspeisen.  Telefonisch Plätze zu reservieren ist allemal empfehlenswert.

Wir essen sehr gern Fisch und waren schon mehrfach in diesem Haus. Diesmal wurde aber aus einer Einkehr im Fischerhaus leider nichts. Auf dem Weg dorthin hat uns leider Regen überrascht, Schirme waren im Hotel geblieben und so mussten wir schnell einen Unterschlupf finden.

Nein, wir sind nicht nach München gefahren. Das dort wohl bekannteste Haus hat mittlerweile auch Ableger in Berlin und Hamburg. Nach flotter Absolvierung des Weges (na ja, gerannt sind wir nicht gerade, aber zu Fuß war das schon flott) hat natürlich dieses Getränk sowieso gemundet.

Und so sah dann also mein Fischessen am ersten Aufenthaltstag in Hamburg aus! Lecker war es, wenn auch nicht geplant. Am nächsten Tag gab es dann aber reichlich Fisch und alles ward gut.

Herzliche Grüße bis demnächst – Euer Micha – Der Brotbaecker

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4 Antworten zu Hamburg 2

  1. Brigitte schreibt:

    2009 war ich das letzte Mal in Hamburg. Ist schon eine sehr schöne Stadt, mal abgesehen vom Fischmarkt. Aber da waren wir natürlich auch und ja, da war morgens mächtig Stimmung, auch wenn man ohne Alkohol blieb. Wir hatten allerdings das Glück in einem sehr guten Fischrestaurant Fisch essen zu können, wir folgten ganz simpel den Einheimischen. Die wissen immer wo es die guten Sachen gibt.

    Auch wir kamen in Hamburg damals in einen gigantischen Sturm mit peitschendem Regen. Trotzdem war’s sehr schön.

    Liebe Grüße, Brigitte

  2. Träumerle Kerstin schreibt:

    Ein komisches Fischbrötchen lieber Micha 🙂 Aber knusprig schaut es aus. Und wenn es dann später noch Fisch gab, so war das Essen doch gerettet.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  3. gsharald schreibt:

    So ein schöner Haxen ist doch auch nicht zu verachten. Oder?

  4. minibares schreibt:

    Grins eine Haxe statt Fisch, das ist aber echt ein Unterschied.
    Aber Sauerkraut könnte ich fast jeden Tag essen.
    Regen und kein Schirm, das wird bei meinem nächsten oder übernächsten Leipzig-Bericht auch kommen.

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