Ich bin wieder da!

In den letzten Wochen gab es allerlei Gründe, die mich vom Bloggen abgehalten haben: Krankheit, reichlich Arbeit auf dem Grundstück, Besuche bei Kindern und Freunden und zugegebener Maßen auch mal Unlust! Aber das ist erst einmal vorbei.

Ich habe überlegt, ob ich nacharbeite, aber es gibt soviel Aktuelles, dass ich zunächst das zeigen möchte. _____________________________________________________________

Seit ein paar Jahren schon, habe ich mir vorgenommen das Barockschloss Rammenau zu besuchen. Oft bin ich daran oder unmittelbar an den Hinweisschildern vorbeigefahren und das Gewissen wurde wieder ermahnt. Am Sonntag war es endlich beruhigt, denn wir waren dort – im Barockschloss Rammenau.

Das Portal lädt förmlich zum Eintritt in das Schlossgelände ein. Doch bevor man reinkommt, haben die Finanzgötter zunächst die Eintrittskasse eingerichtet. Mit stolzen 5,- € pro Person ist man dabei, etwas viel nach meinem Geschmack.

 

 

Wir haben trotzdem versucht, die Schönheiten zu ergründen und fanden auch einiges fürs Auge:

Beim Wandeln durch die Räume vernahm ich Klaviermusik, deren Bezug zur Ausstellung sich mir nicht erschloss und die ich zunächst örtlich nicht einordnen konnte. Da wir aber neugierige Leute sind, haben wir dann die Tür zu einen Raum – der sich als der Spiegelsaal entpuppte – geöffnet. Am Flügel saß ein freundlicher Klavierspieler. Er entschuldigte sich mit der Bemerkung: „Ich muss hier ein wenig üben, Sie können sich aber sehr gerne umschauen und herumlaufen!“

Wir nahmen die Einladung an und durften ein „Privatkonzert“ der Extraklasse genießen. Ich bemerkte recht schnell, dass da nicht nur einer so am Piano herumklimpert, sondern, dass der junge Mann ganz offensichtlich zu den Könnern auf dem „Gerät“ gehört. Ich war echt beeindruckt!

Unser Zeitplan zwang uns nach einigen Minuten des Lauschens zu gehen. Vorher fragte ich den Pianisten, ob ich das Bild von ihm am Piano in meinem Blog veröffentlichen dürfe und wer er denn sei. Sehr, sehr freundlich stellte sich der junge Mann als Herr Mody  vor und fragte in welchem Blog. Nach einer kurzen Erklärung meinerseits bemerkt er lächelnd: „Und warum haben Sie mir kein Brot mitgebracht?“ 😉

Am Abend gab Herr Mody ein Konzert, das – wie ich von seinem Management erfuhr – die Zuhörer sehr begeisterte.

In den Räumen des Schlosses gibt es eine Reihe sehr schöner Kronleuchter.

Aus dem Inneren des Schlosses kann man sowohl in den Innenhof als auch in die Parkanlage schauen. Im kleinen Schloßpark gibt es ebenfalls einige schöne Aus- und Einblicke, die zum Verweilen einladen:

Im oberen Geschoss des Schlosses fanden wir eine Ausstellung, die sich mit einer alten handwerklichen Tradition aus der Umgegend befasst.

Im Nachbarort Großröhrsdorf wurde 1680 die Bandweberei eingeführt, einige der ausgestellten Produkte kamen uns gleich bekannt vor.

Als wir aus dem Schloss zum Parkplatz liefen, trafen wir die mit dem Fahrrad reisende Dame:

Ein schöner und erholsamer Ausflug war das! Herzliche Grüße Euer Micha – Der Brotbaecker

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3 Antworten zu Ich bin wieder da!

  1. stellinger schreibt:

    Lieber Micha,

    danke für die Führung durch das Barockschloss Rammenau und dessen nähere Umgebung.

    Lieben Gruß von
    I & J

  2. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Micha. So ein schönes Kleinod haben wir fast vor der Nase! Selbst haben wir es auch noch nicht bis hinein geschafft.
    Wow, dann habt ihr also gleich noch einen berühmten Musiker getroffen, bin dem Link mal gefolgt. Dachte, da findet vielleicht eine Hochzeit statt und er übt vorher noch mal.
    Ja, die Bandweberei in Großröhrsdorf, da hat meine Mam gelernt.
    Und dann trefft ihr auch noch die Blumenfrau, na so ein Zufall 🙂
    Liebe Grüße in den Abend von Kerstin.

  3. minibares schreibt:

    Lieber Micha, Krankheit überwunden, sehr gut.
    Und auf zu neuen Ansichten!
    Klasse!
    Euer Schlossbesuch war ja richtig ereignisreich.
    Den Virtuosen am Klavier erleben zu können, war ja ein echter Kunstgenuss für Leib und Seele.
    Schlagfertig ist er auch noch, lach.
    Der große Garten des Schlosses hat ja auch einiges zu bieten.
    Die Kronleuchter sind elektrisch, verstehe.
    In unserer Kirche ist einer mit echten Kerzen: http://minibares.wordpress.com/2014/04/20/osternacht-2014/
    An Feiertagen wie Weihnachten und Ostern wird er per Fernbedienung heruntergelassen und z.B. in der Osternacht mit dem Feuer vom Osterfeuer werden die Kerzen angemacht.
    Die Radfahrerin ist ja super, lach.
    Dir alles Gute
    Bärbel

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