Offene Türen…


…sollte man, wenn die Einladung so herzlich ausgesprochen wird

nutzen, um ein wenig Einblick zu bekommen.

Der Tag der offenen Tür beim Sternenbäck in der Produktionsstätte Spremberg interessiert den Brotbäcker natürlich besonders. Hier kann man den Unterschied zu dem, was Steinbackofenfreunde an ihrem Backofen machen, ganz deutlich sehen.

Während ich mein Brot unter Freunden und Kollegen, teils schon am Backofen abgeben darf, braucht ein Großbetrieb natürlich eine entsprechende Logistik. Offensichtlich versucht man schon auf der Straße den guten Geschmack an die vermeintlichen Kunden mit der entsprechenden Gestaltung der Fahrzeuge zu vermitteln.

Kinder von heute sind Kunden von morgen, deshalb muss man sie natürlich gut bei Laune halten. Und manchmal kann man bei dieser Gelegenheit auch schon den/die Nachwuchsbäcker/in für diesen schönen Beruf interessieren.

Wenn so fleißig zugepackt wird, dann wird daraus eine leckere Pizza.

Im mobilen Backofen abgebacken, wird sie sehr, sehr lecker.

Aber auch die Produktion süßer Leckereien findet bei den Jüngsten Anklang.

Bevor die Produktion beginnen und erst dann auch kontinuierlich laufen kann, muss man sich natürlich erst einmal mit den entsprechenden Ingredienzien bevorraten.

Die Produktionsabläufe eines Großbetriebes als Außenstehender in logischer Reihenfolge und dann auch noch mit der genauen Bezeichnung der einzelnen Maschinen darzustellen, fällt mir etwas schwer. Die vielen Informationen hätte ich mitschreiben sollen, hätte! Also versuche ich mal volkstümlich darzustellen, was so hängen geblieben ist 😉

Das ist einer von den Kesseln, in denen der Brötchenteig für die Brötchenbacklinie geknetet wird.

Sehr auffallend ist, dass in allen Räumen und an den Maschinen eine peinliche Sauberkeit herrscht. Angesichts der Skandale, die in den vergangenen Monaten immer wieder einmal in den Medien eine Rolle spielten, macht das zuversichtlich.

Hier hat man offensichtlich an die Lehrlinge gedacht, denn die Gesellen sollten doch die vorgefrosteten Brötchenteiglinge auch so in Reih und Glied legen, oder?

Die folgenden Bilder werden aufgrund ihrer Statik meinen Eindruck nicht ganz wiedergeben können. Irgendwie hatte ich hier bei den bewegten Abläufen ein deja vu. Die Bilder erinnerten mich an das russische elektronische „Eierspiel“, das ich meinen Kindern 1988 aus Russland mitgebracht habe. Nur fing hier die Teiglinge niemand auf 😉

Das hier wäre eine geniale Maschine für mich, habe ich doch mit dem Wirken des Brotes immer noch meine Schwierigkeiten.

Wenn das automatisch geht, kann es doch wirklich nicht so schwer sein, oder?

Mein Backfreund Ingo hat sich schon reichlich abgemüht, mir das ordentlich beizubringen. Leider bin ich da ein schlechter Schüler.  Gefreut hat er sich, als wir ihn heute an seinem Arbeitsplatz besuchten.

Es macht einfach Freude zuzusehen, wie der Mann mit den Teiglingen umgeht. Da ist schon eine gehörige Liebe zum Beruf zu spüren.

Nachdem es bis jetzt reichlich technisch war, schauen wir uns nun mal an, was da so Leckeres hergestellt wird.

Hier wird übrigends Eierschecke geschnitten.

Mhmmm, lecker!

Und für ganz besondere Leckermäuler, meine Frau gehörte heute dazu, gab´s noch diese Köstlicheikten.

Eine schöne Woche, hoffentlich bei endlich trockenem Wetter, wünschen Micha – Der Brotbaecker un sin Fru

 

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7 Antworten zu Offene Türen…

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Micha. Das war ja wohl ein Besuch ganz nach Deinem Geschmack. Und geschmeckt hat ganz sicher alles, was da anschließend angeboten wurde. Frisch vom Bäcker schmeckt es sowieso immer am besten.
    Die Tochter unserer Nachbarn lernt ab August beim Ottendorfer Mühlenbäcker. Das ist ihr Traumberuf. Zuhause stellt sie schon leckere Pralinen her und ruft „hier“, wenn es ums Backen von Kuchen oder Torten geht.
    Liebe Grüße von Kerstin.

  2. Ingo schreibt:

    Hallo Micha
    Erstmal vielen Dank das du mich auf meiner Arbeitsstelle besucht hast und solche tollen Bilder gemacht hast.Ich hoffe du hast einen kleinen Einblick in meine Arbeit bekommen. Einen kleinen
    Kritikpunkt hätte ich aber doch,die vorgefrosteten ,,Brötchenteiglinge „sind vorgefrostete
    Pfannkuchen , die genau in die vorgegebenen Kreise aufgesetzt werden müssen sonst fallen sie nicht richtig ins heiße Fett. Man muß sich das so vorstellen wie eine achtspurige Autobahn , bloß das jede Spur rechts und links durch Leitplanken begrenzt ist . Also nur eine Erleichterung für meine Kollegen. LG Ingo

  3. Brigitte schreibt:

    Das muss man auch einmal sehen, damit man den großen Unterschied zum kleinen, feinen Bäcker verstehen kann. Aber – sehr interessant!

    Lieben Gruß an euch, Brigitte

  4. Lieber Micha,

    danke für Deinen interessanten Bericht, der durch zahlreiche Fotos an Deutlichkeit gewinnen konnte.

    LG Jürgen

  5. ute42 schreibt:

    Eine sehr interessante Führung durch eine Großbäckerei. Da würde ich auch gerne mal zuschauen. Sogar eine Eierschecken-Schneidmaschine gibt es. Ich liebe Eierschecke. Als Wessi habe ich sie erst vor ein paar Jahren entdeckt und auch mal nachgebacken. Ist aber nicht so gut geworden 😦

  6. minibares schreibt:

    Lieber Micha, das war aber echt ein toller Tag für dich.
    Super, die Fotos!
    Die großen Regale, Maschinen, sind schon beeindruckend.
    Und dass Kinder nicht nur spielen, sondern auch mit Hand anlegen durften, finde ich prima.
    Und die Leckereien zum Schluss, hmmmmmmm, da hätte ich auch zugegriffen, ist doch klar.
    liebe Grüße und dir eine gute neue Woche
    Bärbel

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