Am Ende wird alles Gut :-)

Der geneigte, ein wenig küchenerfahrene Leser meines Blogs kann sich gewiss vorstellen, welche Sauerei das Malheur im Backofen hinterlassen hatte. Außerdem brachte es mich zunächst ins Schwitzen, schließlich wollten wir mit unseren Freunden schönes, frisches Brot genießen. Zunächst habe ich meinen Backfreund Ingo in der Hoffnung, er hat noch irgendwo ein wenig Sauerteig herumstehen, angerufen. Hatte er nicht, denn auch er hatte Backtag, aber es gab von ihm gute Tipps und ich wurde etwas ruhiger. Ich erinnerte mich daran, dass ich schon vor längerer Zeit getrockneten Natursauer bei meinem Müller gekauft hatte.

Mit den Resten des Sauers, den ich für die nächsten Backtage aufgehoben hatte, war alles gerettet.

Die Teiglinge gingen gut auf.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der Zwischenzeit haben die Frauen diesen tollen Apfelkuchen vorbereitet.

Es ist jedes Mal eine herrliche Vorfreude, wenn der Duft des karamelisierten Zuckers aus dem Ofen über das Grundstück streicht.

Der Köstlichkeiten nicht genug, denn schließlich soll die Wärme des Ofens halbwegs optimal ausgenutzt werden. Und zum frischen Brot passt etwas Fleischiges auch sehr gut.

Ein schöner Abend beschloss einen etwas unglücklich begonnenen Tag.

Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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9 Antworten zu Am Ende wird alles Gut :-)

  1. Werner schreibt:

    Hallo,
    Kleine Frage: bei welcher Temperatur schiebst du deine Kuchenbleche in den Ofen?
    Nach dem Brotbacken hat mein Ofen noch ca 170 * Grad. Da verbrennt mir der Boden, ich muss Das Blech auf ein Rost stellen.
    Freue mich auf einen Tipp von dir.

    Ciao Werner

    • brotbaecker schreibt:

      Das mit der Temperaturangabe im Steinbackofen ist so eine Sache. Jeder Ofen verhält sich anders und jeder misst an einer anderen und in der Regel nur an einer Stelle. Aber Du bist doch auf dem Weg der Erkenntnis einen guten Schritt vorangekommen. Nämlich, weißt Du, dass Deine Unterhitze im Ofen zu groß – offensichtlich die Backfläche – zu heiß ist. Also sollte man vor dem Einschießen des Kuchens noch ein-/zweimal aushudeln und dann einfach probieren, ob das reicht.
      Ich wünsche gutes Gelingen!

  2. AJL schreibt:

    …eigentlich eine absolute Frechheit, uns läuft bei diesem Anblick, derart das Wasser im Munde zusammen, mit gleichzeitigem Gegrummel in der Bauchgegend, dass du beim nächsten Treffen einiges wieder gut zu machen hast.

    Ein liebes Hallo und liege Grüße aus Wegberg
    AJL

  3. Träumerle Kerstin schreibt:

    Oh wow – so viele leckere Sachen. Nun gut, in den Genuss des Brotes bin ich gekommen – Dankeschön nochmals an dieser Stelle.
    Die Streusel auf dem Kuchen haben wir als Kind schon gern vorm Backen genascht, der Teig war so süß! Und ich tu es heut noch heimlich 🙂
    Über die Hühnchen muss ich lachen, wie sie da so sitzen. Sieht aus wie Bierbauch, die Arme leicht angewinkelt, fehlt nur der Kopf. Aber auf den Anblick könnte ich verzichten.
    Ende gut – alles gut. Ich wünsche euch ein geruhsames Wochenende, liebe Grüße von Kerstin.

  4. Brigitte schreibt:

    Mich hat es schon immer geärgert, dass du nicht in meiner Nachbarschaft wohnst!!

    Apfelkuchen mit Streuseln, da würde ich alles wegwerfen für! Aber auch die Brote, und die Hähnchen – da war doch auf jeden Fall alles in trockenen Tüchern und der Tag gerettet!

    Liebe Grüße und euch ein schönes WE, Brigitte

  5. M. schreibt:

    Da halte sogar ich mir jetzt die Augen zu. Nein, nein, das kann man ja gar nicht angucken, ohne das einem die Sabber vor dem Mund läuft….

  6. stellinger schreibt:

    Hallo Micha,

    das sieht alles sehr appetitlich aus. Wie hälst Du sieben Brote einigermaßen frisch, bis das letzte zum Verzehr dran ist?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Jürgen und sin Fru

  7. fudelchen schreibt:

    Oh man, das ist ja oberlecker…aber gemein, jetzt könnte ich ünf Brote drei Hendel verputzen 👿

    GLG Marianne 😆

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