„Hochzeitmachen ist… – Teil 1


wunderschön…“ ist ein Erfolgstitel von Gaby Rückert und ab und an gibt es ganz offensichtlich junge Leute, die das auch praktisch nachvollziehen wollen.

So hat wohl auch Emma gedacht. Zwar ist sie auch bisher mit ihren Eltern sehr zufrieden gewesen, doch zu einer „ordentlichen“ Familie gehört auch das amtliche „Ja-Wort“. Also machten sich junge Leute auf den Weg.

Viel weißer Stoff, damit die Damen auch ordentlich ins rechte Licht rücken.

Ein schön geschmücktes Auto.

Und ab ging es zum Fort Malakoff, einer mittelalterlichen Festungsanlage in den Stadtmauern der Stadt Mainz.

Das 1843 errichtete Wehrbauelement Fort Malakoff  ein geschichtsträchtiges Bauwerk, mit seinem romantischen Trauzimmer wird an zwei Samstagen im Monat für standesamtliche Trauungen genutzt. Ein sehr ansprechender Ort, dem aber in unserem Fall die Standesamtsbeamtin leider nicht gerecht wurde. In einer langweilig genervten Art verlas sie zunächst die persönlichen Daten, obwohl diese durch sie, das Brautpaar und die beiden Trauzeugen bereits in einem viertelstündigen Vorgespräch geprüft wurden. Dann verwechselte sie den Redetext, was ihr erst auffiel als sie bei der Ansprache des Brautpaares einen Namen nannte, den die gesamte Hochzeitsgesellschaft nicht kannte. Meine Frau hatte vorher richtig Angst gehabt, dass es ihr möglicherweise bei der Rede der Standesbeamtin die Tränen in die Augen treibt. Bei diesem emotionslosen Vortrag blieben die Augen trocken 😦

Bis zum Wochenende, da mache ich dann den zweiten, erfreulicheren Teil.

Herzlich Micha – Der Brotbaecker

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6 Antworten zu „Hochzeitmachen ist… – Teil 1

  1. minibares schreibt:

    Oh wie schade, dass das so daneben gegangen ist. Aber sie hat dann wohl doch die jungen Leute doch dazu bekommen, Ja zu sagen.

  2. fudelchen schreibt:

    Danke, dass du uns teilhaben läß, einfach ganz zauberhaft ♥

  3. Brigitte schreibt:

    Ich finde bereits den ersten Teil, besonders die Kleider, aber auch alles sonst, ganz entzückend. Die Kleine ist ja süß! Ja, weißt du, es gibt Leute, die machen ihre Arbeit gerne und das merkt man und manche machen sie nur, damit sie gemacht ist, uns sie stecken überhaupt keine persönliche Freude rein. Schade, dass es euch so ergangen ist.

    Als unser Sohn heiratete, hatten wir eine ganz liebenswürdige Standesbeamtin. Ein echter Glücksfall.

    Ich freu mich schon auf die Fortsetzung!

    LG, Brigitte

    • brotbaecker schreibt:

      Wäre mir im Wesentlichen auch egal, wie die Dame ihren Job macht, wenn es keine Auswirkungen auf Andere hat – nur haben die jungen Leute dafür auch noch bezahlen müssen. Das ist der eigentliche Skandal. Wäre wahrscheinlich sinnvoller gewesen, jemanden aus einem der vielen Karnevallvereinen für diesen Job zu nehmen.

  4. Träumerle Kerstin schreibt:

    Schön, einfach nur schön und Danke für den ersten Teil.
    Beim Kleid durfte ich ja schon mal lunschen. Das Auto sieht so was von festlich aus – da muss man sich echt vorkommen wie eine Prinzessin. Der Schmuck darauf ist so zart in den Farben, ganz zauberhaft.
    Nun bin ich auf die Fortsetzung gespannt, kommen sicher ganz schöne Fotos.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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