Die Backorgie…

…hat nun langsam ein Ende. Zwei Tage hintereinander habe ich noch nie gebacken, aber es war sehr schön. Die Ergebnisse stimmen und es ist auch fast alles wieder sauber und aufgeräumt.

Lieber Ingo, das sind keine Baguettes, das sind Neidaer Seelen und die Form ist so gewollt 😉 und sie schmecken traumhaft!

Lange Zeit wollte es mit dem Brötchenbacken bei mir nix werden. Nun habe ich den Dreh offensichtlich raus. Sie sind außen knusprig und innen schön teigig. Ich mag es, wenn sie etwas schärfer gebacken sind. Meiner Frau schmecken die Neidaer Seelen besser, sie sind noch ein wenig krosser.

Das Brot gab es heute mit Kürbiskernen. Und zwischendurch, damit der Brotbaecker nicht vom Fleisch fällt,  wurde im Garten geerntet und ein frischer Bohneneintopf gekocht.

Die grünen „Baseballschläger“ kommen in den nächsten Tagen in die Pfanne.

Ein Renftel von diesem Brot und Bohneneintopf von frischen Bohnen – einfach himmlisch!!!

Und morgen gibt es zum Kaffee von diesem herrlichen Pflaumenkuchen. Schade, dass sich die meisten Leser des Blogs den Geruch und Geschmack denken müssen.

Einen schönen Sonntag und guten Start in die neue Woche wünscht

Micha – Der Brotbaecker

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16 Antworten zu Die Backorgie…

  1. M. schreibt:

    Ich fall gleich um, wenn ich die Semmeln sehe. Oh was für einen Appetit bekomme ich da. Und dann auch noch frisch aus dem Backofen. Deine Seite hat es in sich. Sie zieht mich magisch an. Toll! Toll! Toll!

  2. PG schreibt:

    Frau PG schrieb:
    Lecker!! Tolle Seite man riecht förmlich das frisch gebackene Brot und die Semmeln…hmmmmm.
    Na dann viel Spaß beim Backen.

  3. khecke schreibt:

    Micha, die großen Brötchen – wo praktisch 2 aneinander kleben – nannten wir in Schlesien „Semmeln“. Jedenfalls sieht das Brot sehr einladent aus. Interessant die Windmühle. Wir hatten auch eine Windmühle, die auf einer kleinen Anhebung ausserhalb des Dorfes lag. Ich habe öfters dem Müller zugesehen, wenn Weizen und Roggen gemahlen wurde.
    Nach dem Krieg lebten wir unter einem russischen Kommando im Ort und ich hatte das Vergnügen Weizen zu Mehl mit einer elektrischen Mühle zu mahlen, wobei ich das Mehl per Hand aussieben musste. Das Mehl wurde dann zu einer polnischen Bäckerei im Nachbarort gebracht, das gegen Brot eingetauscht wurde. Man wurde dann von den Russen für seine Arbeit mit Brot bezahlt.
    Die guten alten Zeiten 1945 bis 1946. Ich war damals 11 bzw. 12 Jahre alt.

    • brotbaecker schreibt:

      Also von der Qualität her sind meine Backwaren mittlerweile so gut, dass man sie nicht mehr verschenken muss! Jetzt könnte ich auch bei Freunden, soweit es keinen Grund zum Verschenken gibt, wenigstens den Materialpreis verlangen. Aber oft ist es noch so, dass ich mich mit den wenigen Broten die, wenn die Familie versogt ist, übrig sind bei den Leuten bedanke, die mir anderweitig mal behilflich gewesen sind.
      Wir sagen auch Semmeln (genauer Doppelsemmel) dazu.

  4. stellinger schreibt:

    Lieber Micha,

    nach so viel Arbeit in der Backstube und im Garten bist Du sicher froh, dass Du Dich im Büro wieder etwas vom anstrenden Wochenende erholen kannst. 😉

    Das dunkle Brot im Vordergrund des vorletzten Fotos wäre genau richtig für mich. Beim Reinbeißen muß die Kruste richtig krachen — mmmmh!

    Liebe Grüße
    Jürgen

    • brotbaecker schreibt:

      Lieber Jürgen,
      bei all meinen Broten kracht die Kruste beim Reinbeißen, leider kannst Du das von Dir gewünschte Brot nicht haben. Es wurde schon von Freunden verspeist 😉
      Aber man kann ja wieder neue machen und das wäre dann Deine Chance.

  5. Träumerle Kerstin schreibt:

    Hallo lieber Micha.
    Hab grad erst mal zurück gelesen, denn bin am Wochenende nicht viel am Rechner gewesen.
    Da hattest Du wirklich alle Hände voll zu tun. Lecker, lecker. Doch, den Geruch und Geschmack vom Pflaumenkuchen durfte ich genießen 🙂
    Eintopf von frischen Bohnen – wirklich ein Gedicht. Gab es früher bei uns schon und mag ich auch jetzt noch.
    Nun wünsche ich Dir eine erholsame Arbeitswoche :lol:.
    Liebe Grüße in eure Richtung von Kerstin.

  6. Brigitte schreibt:

    Also, ich würde die Seelen wollen! Bei uns gibt es die ja auch, sie sind etwas kürzer, aber sie schmecken super! Alles sieht hier bei deinem Backtag jetzt aber sehr professionell aus, da gibt es nun aber nix mehr zu mäkeln! Und auch gleich noch aufgeräumt! Du musst ein Vorbild sein. Oder?

    Aus den grünen Baseballschlägern würde ich gefüllte Teile machen, schmecken super.

    Viele Grüße und eine gute Woche, Brigitte

  7. minibares schreibt:

    Dass Seelen soooo lang sind, wußte ich nicht, lach.
    Da warst du aber fleißig, Junge, junge!
    Und das sieht alles so perfekt und appetitlich aus, hmmmmm.
    Von dem Pflaumenkuchen darf ich mir doch ein Stück nehmen, nicht wahr.
    Da kann ich einfach nicht widerstehen….

  8. Steve Buchta schreibt:

    Die Brötchen sehen klasse aus! Und die Seelen auch.
    Da bin ich super neid(a)isch!

    Lasst es Euch schmecken – und den nächsten Backtag bitte langfristig ankündigen, damit ich den mal wieder einplanen kann. Esse hier gerade schnödes Toastbrot – das kann es ja nun wirklich nicht sein. 🙂

  9. Ingo schreibt:

    Hallo Micha
    Neidaer Seelen sind mir zwar unbekannt aber ich weiss schon wie du das meinst. Das wichtigste
    ist doch das es schmeckt ,aber deine Brote sehen auch gut aus.Müsste ich heute nicht arbeiten
    würde ich Nachmittag zum Kaffe bei dir vor der Tür stehen und fragen ob ich ein Stück
    Pflaumenkuchen bekomme.LG Ingo

  10. suebilderblog schreibt:

    Hmmmm sieht das lecker aus. Am liebsten würde ich mir jetzt sofort das Kürbiskernbrot aus Deinem Blog stibitzen und dazu noch so ein leckeres Baguette (ach nein, das sind ja Neidarer Seelen….. kenne ich zwar nicht, aber sieht sehr lecker aus!!!)
    Zwei Pflaumenkuchen habe ich in der letzten Woche auch gebacken, aus eigener Ernte. Die Hälfte davon habe ich eingefroren, so hat man dann auch in ein paar Wochen noch etwas Spätsommer zum Kaffee 😉

    Schönen Sonntag wünsche ich Dir
    Susanne

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