Eine Episode…


…war das schöne Wetter der letzten Tage, denn momentan schneit/regnet es wieder. Am Sonntag nutzten wir das sonnige Wetter zu einem kleinen Fahrradausflug. Bekanntlich ist Hoyerswerda die „Hauptstadt“ des Lausitzer Seenlandes.

Diese Seen sind damit aber ganz gewiss nicht gemeint. Im Hintergrund ist ein Teil der Hoyerswerdaer Stadtsilhouette – aus Richtung Süden gesehen – zu erkennen.
Unser Weg führte uns entlang am Schwarzwasser. Gewöhnlich ein kleines Wässerchen, dass im heißen Sommer fast auszutrocknen droht. In den letzten Monaten und Wochen, bei den Hochwassern, gab es allerdings große Probleme, denn an einigen Stellen drohte der Damm zu brechen und es mussten massive Sicherungsmaßnahmen unternommen werden.

Rechts vom Damm wurden teilweise beträchtliche Massen aufgetragen und verdichtet, um die Dammsohle zu stabilisieren.

Bei einem Dammbruch wäre nicht nur der unmittelbar hinter dem Damm befindliche Sportplatz „abgesoffen“, auch den Häusern im Hintergrund wäre es schlecht ergangen. Wollen wir hoffen, dass die Wasserführung bis zum Frühjahr keine Schäden anrichtet und man dann alsbald den Damm richtig saniert.

In den letzten Tagen begann meine erste Kamelie eine Blüte zu öffnen.

Da es unendlich viele Knospen gibt, ist in den nächsten Wochen noch ein reicher Floor zu erwarten.
Eine gute Zeit wünscht Micha – Der Brotbaecker

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10 Antworten zu Eine Episode…

  1. khecke schreibt:

    Lieber Micha,
    der Winter ist auf jeden Fall noch nicht vorueber, denn wir haben jetzt noch mal Schnee bekommen und letzte Nacht war es mit minus 13°C auch ziemlich kalt. Ich halte mich vorsichthalber mehr im Haus auf, wegen des klimatischen Umschwunges den wir gerade durch machen.
    Ich hoffe, dass Du genug Kleingeld zusammen bekommst, sodass Ihr in 3 Jahren Euch noch einmal Kalifornien ansehen koennt und die Kamera durchhaelt – allerdings kann man sich auch in Kalifornien neue Kameras kaufen. So habe ich mir da ein Netbook gekauft, weil ich unbedingt auf’s Internet wollte und keine weitere 1½ Wochen warten wollte, bis wir wieder zu Hause sind.
    Dank fuer Deine interessanten Bilder aus der Lausitz.
    LG Karl-Heinz

    • Der Brotbaecker schreibt:

      Ich habe seinerzeit auch mit dem Gedanken gespielt, mir eine neue Videokamera in San Francisco zu holen, aber es gab bei Euch nur das NTSC-Format und bei uns gabs nicht die entsprechenden Abspielgeräte dazu. Auch war nicht klar, ob dieses Format jemals bei uns eingeführt würde. Heute wäre die Entscheidung fix gefallen!-)

  2. margit schreibt:

    Wir leben auch am Wasser, aber doch etwas entfernter.
    Und die Havel ist zwar auch an unseren Stellen etwas höher, doch die
    Häuser dort, haben alles gut überstanden.
    Vielleicht haben sie etwas nasse Keller?
    Ich hatte auch mal Glück mit einer Kamelie, aber ich sehe sie kaum bei uns
    in den Läden.
    Gruß und schönen Freitag
    margit

  3. Brigitte schreibt:

    Hier an der Donau, bei Ulm, ist alles soweit in Ordnung. Aber, ich kann mir die Zitterpartie der Leute an solchen Gewässern schon vorstellen. Das ist schon was Schlimmes!

    Ja, deine Kamelien sind auf jeden Fall sehr mit Vorsicht zu behandeln. Da kann ich verstehen, dass du das lieber an deine Kameliendame abgegeben hast. Das muss man können. Dagegen ist meine Strelitzie ja sehr pflegeleicht!

    LG, Brigitte

  4. esmee schreibt:

    Hallo Micha
    Ähnlich hoch steht auch bei uns das Wasser. Konnte ja auch nirgendwo hin, jedenfalls solange der Boden gfroren war und die Quelle schiebt halt auch noch Nachschub. Also wohin wenn man eingezwängt wird? In die Höhe. Hoffen wir, dass alles gut ausgeht.
    LG esmee

  5. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Micha,
    wer hat denn bei euch den grünen Daumen – Du oder Deine Frau? An Kamelien trau ich mich nicht ran, obwohl wir im Schloss bei den Kamelienschauen ja auch Ableger kaufen können. Aber ich würde mich unendlich ärgern, wenn sie bei mir eingehen. Eigentlich sind es bei mir die Orchideen, die über Jahre halten. Selbst Kakteen hab ich schon vertrocknen lassen und das will was heißen!
    Herzliche Grüße von Kerstin.

    • Der Brotbaecker schreibt:

      Während ich derjenige bin, der die Pflanzen anschafft und gelegentlich auch pflegt, muss meine Frau die „Tagespflege“ gewährleisten. Ich schau dann nach, ob sie es mit den Wassergaben nicht zu gut meint 😉
      Im Übrigen werden die meisten Pflanzen ertränkt! Dass bei Dir Kakteen vertrocknen ist schon beachtlich.

  6. stellinger schreibt:

    Hallo Micha,

    bis jetzt hält sie Frau Holle in Hamburg noch zurück, aber es ist schon empfindlich kalt geworden, so daß zu befürchten ist, daß es in den nächsten Tagen auch bei uns wieder weiß wird.

    LG Jürgen

  7. Bärbeli schreibt:

    Na das Schwarzwasser ist bei uns eines der größten Gewässer. Ich könnte ja mal ein Papierschiffchen bei Dir vorbeischicken…..

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