Wieder einmal ein Backtag


Gesundheitlich angeschlagen, habe ich dank der Hilfe meines Backfreundes Ingo den Backtag am letzten Samstag recht gut überstanden. Die Brote spielten diesmal zwar nicht die Hauptrolle, gelangen aber trotzdem gut.


Im Gärschrank gingen die Teiglinge gut auf, es hätte nach Ingos Meinung allerdings etwas mehr Feuchtigkeit in der Luft des Schrankes bedurft.


Das bestätigte sich dann leider auch beim Backen, denn die Brote rissen an Stellen, an denen sie das eigentlich nicht tun sollten.


Das Ergebnis bei diesem „runden“ Mehrkornbrot war, wenn man ein so rustikales Brot liebt, in Ordnung.


Diese tollen Zutaten gehören unbedingt hinein, aber auch Rosinen dürfen bei mir nicht fehlen:

Nach gewissenhafter Knetarbeit wurden die Stollen, die durch Ingos perfektes Wirken die richtige Form bekamen auf Backblechen in den Ofen geschoben.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


Noch warm, werden die Exemplare von zarter Frauenhand gut gebuttert, damit sich die Feuchtigkeit und die Aromen nicht veflüchtigen.


Vorher wurden die „angbrannten“ Rosinen, die sonst unangenehm bitter schmecken, abgestreift. Nach dem Auskühlen hat meine liebe Frau die Teile in Pergamentpapier eingepackt und in die kühle, dunkle Speisekammer eingelagert.

Natürlich wird hier demnächst auch vom ersten Anschnitt berichtet, doch bis dahin sollten die Stücke mindestens 14 Tage lagern und ihr Aroma entwickeln.
Ein schönes Wochenende wünscht Micha – Der Brotbaecker

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11 Antworten zu Wieder einmal ein Backtag

  1. Der Brotbaecker schreibt:

    Wir haben ebenfalls gestern angeschnitten! Werde in den nächsten Tagen dazu mehr berichten.

  2. Judith schreibt:

    Lieber Brotbaecker,

    Fabian und ich haben gleich gestern Nachmittag große Stücke von deinem Stollen genossen – wirklich sehr lecker – nicht zu trocken – genau richtig! Man merkt den Unterschied zum gekauften Stollen deutlich (im positivem Sinne :-)!!) – vielen vielen Dank dafür! Wirklich ein Genuss! Da kommt man richtig in Weihnachtsstimmung :-)!

    Liebe Grüße von Judith – und nochmals vielen Dank!

  3. Der Brotbaecker schreibt:

    Hallo Karl-Heinz,
    ich denke das wir im Osten über die alte Bundesrepublik deutlich besser informiert waren als es die Westdeuteschen über die DDR waren, denn die meisten DDR-Bürger konnten Westfernsehen empfangen und viele hatten auch über ihre Verwandschaft regelmäßige Kontakte in den Westen.
    Amerika war dagegen für uns eine graue Maus und natürlich der Hauptfeind des Kommunismus.

  4. Karl-Heinz schreibt:

    Micha,
    Du tust Dein Bestes, damit mir das Wasser im Munde zusammen läuft. Das ist schon beinahe mehr Kuchen als Brot. Es kommt mir vor, als wenn ich es von dem Bild her riechen kann.
    Es freut mich immer, wenn Du mich auf meinem Blog besuchen kommst. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du vor der Wende nicht sehr viel mitbekommen hast, was im „Westen“ passiert ist und erst heute einige dieser Lücken auffüllen kannst. Das geht mir aber genauso, wenn ich an die Zeit während des zweiten Weltkrieges und kurz danach denke, denn ich bin erst im November 1946 von Schlesien nach Hamburg gekommen. Noch heute lerne ich vieles, was zu der Zeit in Europa bzw. der Welt allgemein passiert ist, denn während des Krieges bekamen wir auch nur die Propaganda von der Regierung zu hören.
    Aber ich lerne noch heute vieles aus der jüngeren Vergangenheit der USA kennen, die mir vor meiner Auswanderung (1957) völlig unbekannt war. Allerdings wäre es mir zu der Zeit sicher sowieso egal gewesen, denn ich hatte mir fest in den Kopf gesetzt endlich meine Tante in Chicago zu besuchen und gleich da zu bleiben.

    Mal was anderes. Ich habe während der DDR-Zeiten als Funkamateur einen Funkfreund in Frankfurt an der Oder kennen gelernt, wo wir doch einige Infos austauschen konnten, obwohl es zu der Zeit im Osten nicht gern gesehen war und er vorsichtig sein musste. Nach der Wende haben wir uns dann mal in Mainz getroffen und stehen immer noch in Verbindung. Er ist kürzlich auch in den Ruhestand gegangen.
    Auch hatten wir paar Leute von Jena Optik in den 70iger Jahren, die mit unserer Firma zusammen in Chicago bei der Werkzeugmaschinenmesse ausstellten, mit denen ich mich unterhalten habe und mich auch um Hilfe beim Übersetzen baten. Obwohl man sich ihrer sicher war, wurden die beiden laufend von einem Mann überwacht. Trotzdem konnte ich ihnen einiges ausserhalb, wie shopping Centers usw. abends nach der Ausstellung zeigen und habe die beiden auch zu mir nach Hause, also in das Haus auf dem Blog, zum Abendessen eingeladen, damit sie mal kennen lernen, wie ein Durchschnittsamerikaner lebt.
    Morgen haben wir den Feiertag Thanksgiving, den wir im Kreise der Familie feiern werden.
    LG KH.

  5. Der Brotbaecker schreibt:

    Hallo liebe Blogger,

    danke für die guten Wünsche. Gesundheitlich geht es mir leider noch nicht viel besser, immer noch hässlicher Reizhusten, Schnupfen und überhaupt…!

    Die Stollen reifen geduldig vor sich hin. Vor dem Anschneiden, werden sie noch einmal frisch gebuttert und dann natürlich auch mit dem erforderlichen Puderzucker versehen.
    Das mit dem Aufplatzen der Brote sehe ich natürlich auch locker. Vor allem ist für mich wichtig, dass die Kruste sehr knusprig, die Krume locker ist und der Geschmack insgesamt stimmt. Soweit habe ich das Backwerk überwiegend schon! Aber es geht eben noch besser!
    Ich wünsche trotz Regenwetters eine gute Restwoche.
    Euer Micha – Der Brotbaecker

  6. Irmgard schreibt:

    Oh, die Rosinenstollen sehen ja lecker aus! Das wäre auch keine schlechte Idee, ich backe ja nicht viel, aber das ist eine gute Anregung.
    Ja, die Brote sehen für mich auch lecker aus. Ob sie jetzt an Stellen, an denen sie es nicht dürfen, gerissen sind, ist doch für den Geschmack unerheblich. Ich mag übrigens schön krustig gebackene Brote. Bei uns gibt es überwiegend Brote zu kaufen, die so eine lapperige Rinde haben. Ich brauche aber was zum Beißen 😉
    Gesundheitlich gehts Dir hoffentlich schon wieder besser!
    Dir liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Backen,
    Irmgard

  7. Nadelmasche schreibt:

    Hallo,

    sehr lecker sieht das alles bei Dir aus, und sicherlich schmeckt auch alles super.
    Der Duft vom Stollen steigt einem richtig in die Nase.

    Viele liebe Grüße von Nadelmasche

  8. Brigitte schreibt:

    Ich schließe mich unbedingt Stellinger an! Stollenbacken, für mich weniger aufwändig, als z. B. Plätzchen zu backen. Dieses Gefitzle mit dem Teig ist nicht so meines.

    Schön sehen sie aus – deine Stollen. Aber auch das Brot, mit dem du nicht so recht zufrieden bist. Mir gefällt’s!

    Hoffentlich geht es dir bald wieder besser!

    Lieben Gruss, Brigitte

  9. Träumerle Kerstin schreibt:

    Lieber Micha, ich hoffe, es geht Dir inzwischen besser und das Essen kann mit allen Sinnen wieder genossen werden.
    Ich habe noch nie Stollen gebacken, ist mir einfach zu umfangreich. Superlecker schaut das Ergebnis aus. Wir haben früher die Stollen in Papier und dann in Handtücher und Decken eingewickelt und in einer Truhe verstaut. Einen hatten wir mal vergessen und haben ihn Ostern auf den Tisch gebracht, da hat er prima geschmeckt!
    Hab ein erholsames Wochenende, liebe Grüße von Kerstin.

  10. stellinger schreibt:

    Hallo Micha,

    wenn die Entfernung zwischen uns nicht so groß wäre, würde ich zu Dir kommen und versuchen, Dir einen Stollen abzukaufen. Die sehen unwahrscheinlich appetitlich aus!

    Herzlichen Gruß
    Jürgen

  11. Lutz schreibt:

    Von den Stollen würde ich gern mal kosten. Hab richtig Appetit bekommen…

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