Wenn man eine Reise macht,…

…hat man bekanntlich viel zu erzählen. Vor wenigen Tagen hatte ich Gelegenheit einige Tage im polnischen Teil Niederschlesiens unterwegs zu sein. Trotz viel Arbeit gab es nach Feierabend auch Gelegenheit ein wenig Landeskunde zu betreiben.

Am Stausee Goldentraum (hier wird der Fluss Queis gestaut) ist die Tagungsstätte Zloty Sen (Goldener Traum) gelegen.

Leider hat es unentwegt heftig geregnet, so dass ich vom Objekt selbst keine Bilder gemacht habe, denn dazu hätte ich mich aufs Wasser begeben müssen. Aber hier ist ein guter Eindruck von der landschftlich imposanten Lage der Anlage zu erheischen:

OSW Złoty Sen – Allgemeine Information .

Der Stausee, landschaftlich wirklich traumhaft gelgen, ist etwa 7 km lang und an der tiefsten Stelle mißt man ca. 30 m.

Auf dem Weg zur Staumauer, nur wenige hundert Meter vom Objekt entfernt, muss man durch zwei kleine Tunnel.

Die natürliche Einbindung dieses Bauwerkes in den Fels kommt in der Herbstfärbung der Natur – trotz regnerischen Wetters – besonders gut zur Geltung, wie ich finde.

Unsere Gastgeber berichteten, dass einen Tag vor meiner Aufnahme der Talsperren-überlauf (ca. 45 Meter hoch) käftig schäumte.

Auch wenn ich das nicht mehr fotografieren konnte, waren der Blick auf die gewaltigen Wasseraustritte am Fuße der Staumauer (ca. 45 Meter unter der Dammkrone) und die dazugehörige Geräuschkullisse  überaus beeindruckend. Im Gebäude daneben erzeugen 6 Turbinen 2,7 MW.

Auf dem Rückweg, kurz vor dem oben gezeigten Tunnel, haben wir diesen Löwenkopf entdeckt. Offensichtlich steht er mit dem Bau der 1905 erbauten Staumauer im Zu- sammenhang. Leider habe ich Näheres bislang nicht herausbekommen.

Wie in Polen allgemein üblich, wurden auch wir von unseren Gastgebern köstlich bewirtet. Stellenweise dachte ich, ich wäre zur „Mast“ 😉 Alles war sehr lecker und gelegentlich musste auch ein Wodka die Verdauung unterstützen.

Diese Leckerei nennt man in Polen „Medusa“. Irgendwie erinnerte mich dieser Name an eine uralte Schildkröte, ich weiß aber nicht, warum ich das mit der wirklich leckeren Sülze in Verbindung bringe.

Neben allerhand Fleischigem gab es auch einen wunderschönen Obstteller.

In den nächsten Tagen werde ich noch über den Besuch der Burg Tzschocha am Marklissa-Stausee berichten.

Ein schönes Wochenende wünscht

Der Brotbaecker

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2 Antworten zu Wenn man eine Reise macht,…

  1. Träumerle Kerstin schreibt:

    Hallo lieber Micha, Du warst also im „Ausland“ 🙂
    Leckere Sülze hast Du im Bilde, so als „Türmchen“ hab ich die noch nicht gesehen – witzige Idee.
    Ich erwarte Deine Berichtfortsetzung. Werde aber am Wochenende kaum an den Rechner kommen, hab einiges vor.
    Hab ein sonniges Wochenende, herzliche Grüße von Kerstin.

  2. Karl-Heinz schreibt:

    Da warst Du also in meiner alten Heimat Niederschlesien. Allerdings habe ich nicht in der Gegend gewohnt, wo Du warst, denn ich lebte in einem kleinen Nest nur ca. 30 km westlich von Breslau, während Du mehr in der Gebirgsregion warst.
    Danke für die interessanten Bilder – ja und wie ich sehe, wurde gut für das leibliche Wohl gesorgt.
    Es sieht wirklich schon sehr herbstlich bei Euch aus, während wir bei uns noch in Sommerkleidung rumrennen, obwohl ich die Shorts jetzt doch gegen die Jeans eingetauscht habe.
    LG KH.

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